Catherine Labouré
Gedenktag: 31. Dezember
Heilige Katharina Labouré - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Heilige Katharina Labouré.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Catherine Labouré (* 2. Mai 1806 in Fain-lès-Moutiers, Burgund als Zoé Labouré; † 31. Dezember 1876 in Paris) war eine römisch-katholische Ordensfrau, die angab, in einer Marienerscheinung den Auftrag zur Herstellung der Wundertätigen Medaillen erhalten zu haben. Sie wurde als achtes von zehn Kindern des Landwirts Pierre Labouré geboren. Nach dem Tod ihrer Mutter am 9. Oktober 1815 übersiedelte sie in das 9 Kilometer entfernte Dorf Saint-Rémy und wurde bei ihrer Tante erzogen. Nach zwei Jahren kehrte sie wieder nach Hause zurück und führte, als ihre ältere Schwester 1818 bei den Töchtern der christlichen Liebe vom heiligen Vinzenz von Paul (franz. Filles de la Charité) eintrat, gemeinsam mit ihrer Schwester Tonine den Haushalt.
Heilige Katharina Labouré - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Heilige Katharina Labouré - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Heilige Katharina Labouré.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Erst mit 18 Jahren konnte sie eine Schule besuchen und Lesen und Schreiben lernen. Ihr Vater gestattete vorerst den Eintritt bei den Töchtern der christlichen Liebe nicht. Sie arbeitete bei ihrem Bruder in Paris und danach in Châtillon-sur-Seine in einem Pensionat. Schließlich erhielt sie am 21. April 1830 die Erlaubnis, in die Gemeinschaft der Töchter der christlichen Liebe in Paris einzutreten. Sie erhielt den Ordensnamen Catherine. Bereits in diesem Jahr soll sie am 19. Juli eine erste Marienerscheinung gehabt haben. Im Schlaf wird Catherine Labouré dreimal aufgefordert, zur Jungfrau in die Kapelle zu kommen. Dort eröffnet ihr eine Frau von wunderbarer Schönheit:
"Mein Kind, ich will Dir einen Auftrag geben. Du wirst dabei viel Widerspruch erfahren, aber fürchte Dich nicht. Die Gnade wird Dir helfen..."

Am 27.11.1830 erscheint Maria abends,
eine kleine Kugel in ihren Händen tragend. Katharina vernimmt:
"Die Kugel stellt die Welt dar... und jede einzelne Seele."
An den Fingern trägt sie kostbare Edelsteine, von denen Strahlen ausgehen.
"Siehe, diese Strahlen sind Sinnbilder der Gnaden,
die ich über jene ausgiesse, die mich darum bitten."
Daraufhin bildet sich um die Erscheinung ein ovaler Rahmen,
auf dem in Gold geschrieben steht:
"O Maria,
ohne Sünde empfangen,
bitte für uns,
die wir zu Dir
unsere Zuflucht nehmen."
Gleichzeitig hört sie die Worte:
"Lass nach diesem Bilde eine Medaille prägen. Die Personen, welche sie tragen, werden grosse Gnaden erhalten. Die Gnaden werden überreich sein für jene, die Vertrauen haben."

Und dann erblickt sie den Buchstaben M, von einem Kreuz überragt, das auf einem Querbalken ruht, darunter das Herz Jesu, von einer Dornenkrone umgeben und das Herz Marias, mit dem Schwert durchstochen.
Heilige Katharina Labouré - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Heilige Katharina Labouré - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Heilige Katharina Labouré.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Catherine erzählte ihrer Oberin und dem Beichtvater Pater Aladele von dieser Vision, doch beide glaubten ihr zunächst nicht. Vor Weihnachten 1830 hat Catherine eine dritte Erscheinung.  Maria erscheint über dem Tabernakel schwebend. Wieder gehen von ihren Händen die sonderbaren Strahlen aus und über ihr bilden sich wieder im Halbkreis die Worte "O Maria, ohne Sünde..." und wieder erhält Katharina den Auftrag, eine Medaille nach diesem Muster prägen zu lassen.
Nochmals ruft Maria in Erinnerung:
"Diese Strahlen sind Sinnbild der Gnaden,
welche jene erhalten, die mich darum bitten!"
Danach:
"Meine Tochter, von nun an wirst Du mich nicht mehr sehen,
aber Du wirst meine Stimme hören in Deinen Gebeten."


Nach dieser neuerlichen Marienerscheinung erhielt Pater Aladele im Jahr 1832 vom Erzbischof de Quelen die Erlaubnis zum Prägen der Medaillen. Wunderbare Heilserfahrungen machten die Medaille sehr populär und führten zur Bezeichnung „Wundertätige Medaille“. Die Verkündigung des Dogmas von der unbefleckten Empfängnis Marias durch Papst Pius IX. am 8. Dezember 1854 förderte die Verbreitung dieser Medaille.

Catherine arbeitete die restlichen Jahre ihres Lebens als gewöhnliche Krankenschwester in einem Altersheim in Enghien. Erst kurz vor ihrem Tod erfuhren ihre Mitschwestern, dass sie es war, die nach einer Marienerscheinung den Auftrag zum Prägen der Medaillen gegeben hatte.
Leichnam von Catherine Labouré in der Rue du Bac, Paris.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ihr Körper wurde 1933 unverwest aufgefunden und liegt jetzt in einem Glassarg am seitlichen Altar in der Rue du Bac in Paris. Sie wurde am 28. Mai 1933 selig und am 27. Juli 1947 durch Papst Pius XII. heiliggesprochen. Ihr Gedenktag ist der 31. Dezember. Papst Johannes Paul II. verwendete Motive von der Rückseite der Wundertätigen Medaille (das Kreuz und den Buchstaben M) auf seinem Wappen.
Wundertätige Medaille
Wundertätige Medaille - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
„O Maria, ohne Sünden empfangen, bitte für uns,
die wir zu Dir unsere Zuflucht nehmen.“
Die Wundertätige Medaille ist eine ovale Medaille, die aufgrund einer Marienerscheinung der katholischen Ordensschwester Catherine Labouré entworfen wurde. Charakteristische Berichte diverser Heilungen, die mit der Medaille in Zusammenhang gebracht wurden, führten zu der Bezeichnung „Wundertätige Medaille“. Sie ermöglicht an bestimmten Tagen einen vollkommenen Ablass.
Häufig wird eine Wundertätige Medaille am Rosenkranz befestigt.

Vorder- und Rückseite der Wunderbaren Medaille (später auch Wundertätige M. genannt), wie sie nach der Beschreibung der Seherin Katharina Labouré angefertigt wurde. In einer Notiz vermerkte sie :

"O! wie herrlich wird es sein, sagen zu hören:
Maria ist die Königin der Welt und jeder einzelnen Seele....
Dies wird eine lang anhaltende Zeit des Friedens und des Glücks sein.
Sie wird im Triumph um die ganze Welt getragen werden. "
Wundertätige Medaille - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Wundertätige Medaille, die aufgrund einer Marienerscheinung im Jahr 1830
der katholischen Nonne Catherine Labouré entworfen wurde.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Auf der Medaille sind in Kurzfassung
alle marianischen Geheimnisse zusammengefasst:
Die Unbefleckte Empfängnis Marias
(Immaculata-Fest am 8. Dezember)
Aufnahme Marias in den Himmel
(Himmelfahrtsfest am 15. August)
Krönung zur Königin des Himmels
Die Rolle als Mithelferin des Erlösers,
die der Schlange das Haupt zertreten wird
Die Offenbarung, in der Maria Satan endgültig den Kopf zertritt
Ihre Rolle als Fürsprecherin und Gnadenspenderin
Die Medaille enthält die theologischen Erkenntnisse, welche die HI. Schrift zur Quelle haben, Christus in den Mittelpunkt stellen und in der Lehre der Kirche verankert sind, so wie es das II. Vatikan. Konzil empfohlen hat.

Die Medaille eroberte schnell die Herzen der Gläubigen und das Volk gab ihr den Beinamen die "Wundertätige", weil es durch sie von Beginn weg viele Wunder gab. Die vielen auffallenden Bekehrungen und Heilungen trugen mächtig zur Verbreitung der Medaille bei. Bis zum Tod der hl. Katharina waren bereits über eine Milliarde davon geprägt worden. Maria hat ihr Versprechen gehalten. Ohne Zahl sind die Gnaden, die sie durch die Medaille ihrer Unbefleckten Empfängnis schon verteilt hat. Bekehrungen von Sündern, wunderbare Heilungen von Krankheiten aller Art, Hilfe in großen Schwierigkeiten und Bedrängnissen, Errettung aus Lebensgefahren.

Die Wundertätige Medaille ist ein Geschenk des mütterlichen Herzens Mariens.
So sollte die Liebe und Macht ihres makellosen Herzens aller Welt in besonderer Weise kundgetan werden, vielen Menschen zum Heil.
www.wundertaetigemedaille.at
Ihr Gedenktag wird am 31. Dezember gefeiert.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Wundertätige_Medaille" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Index/Startseite
Orden Übersicht  
Klöster, Stifte u. Abteien
Klostergeschichten  
Kirchen in Österreich  
Geschichte  
Zeittafel
Heilige und Selige  
Fest- und Feiertage  
Gebet und Kirche  
Neue Inhalte  
 
Engel  
Cherubim und Seraphim  
Erzengel Michael  
Erzengel Gabriel  
Erzengel Raphael  
Schutzengel  
Die Anordnung der Heiligen
ist nach ihrem jeweiligen
Gedenktag im Jahreskreis,
beginnend am 1. Januar
 
Maria (Mutter Gottes)  
Severin von Noricum  
Blasius von Sebaste  
Scholastika von Nursia  
Johannes von Gott  
Josef von Nazaret  
Vinzenz Ferrer  
Georg  
Benedikt Menni  
Katharina von Siena  
Peregrinus Laziosi  
Richard Pampuri  
Florian von Lorch  
Johannes von Avila  
Marcellinus  
Karl Lwanga  
Johannes Grande  
Norbert von Xanten  
Eustachius Kugler  
Achatius von Armenien  
Johannes der Täufer  
Hemma von Gurk  
Paulus von Tarsus  
Simon Petrus  
Erentrudis von Salzburg  
Benedikt von Nursia  
Margareta von Antiocha  
Maria Magdalena  
Christophorus  
Jakobus der Ältere  
Valentina  
71 Spanische Märtyrer  
Ignatius von Loyola  
Dominikus  
Edith Stein  
Klara von Assisi  
Bernhard von Clairvaux  
Josef von Calasanz  
Augustinus von Hippo  
Mutter Teresa  
Hildegard von Bingen  
Franz von Assisi  
M. Faustyina Kowalska  
Abraham  
Maria Restituta  
Elisabeth von Thüringen  
Katharina von Alexandria  
Barbara von Nikomedien  
Nikolaus von Myra  
Adam und Eva  
Stephanus  
Catherine Labouré  
Stigmatisation  
Wundertätige Medaille  
   
Unsere Mission ist helfen  
Oase des Friedens  
  www.gaube.at - Erhard Gaube
 
design by gaube