Dominikanerinnen
Ordo Praedicatorum
Ordenskürzel: OP
Dominikanerinnen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Zeit für Ruhe und Selbstfindung - Dominikanerinnen des Klosters Sankt Peter in Bludenz.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Dominikanerinnen, Ordenskürzel OP, lateinisch Ordo Praedicatorum (wie die Dominikaner, der männliche Zweig) sind eine römisch-katholische Ordensgemeinschaft, welche mit einer Gründung von Dominikus im Jahre 1205 begann. Als Erster Orden werden die Dominikaner bezeichnet, als Zweiter Orden werden die kontemplativen Dominikanerinnen mit Klausur bezeichnet und als Dritter Orden Dominikanerinnen, die ohne Vorrang auch karitativ, erzieherisch, pflegerisch oder missionarisch tätig sind.
Dominikanerinnen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Dominikanerinnen beim Gebet.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Noch bevor der männliche Orden der Dominikaner anerkannt worden war, gründete Dominikus 1205 ein Frauenkloster in Prouille in Südfrankreich. Die Aufgabe der dortigen Nonnen war es, die jungen Mädchen der Gegend im Glauben zu erziehen. Bald mussten sie aus finanziellen Gründen auf den Unterricht verzichten und wurden zu einer kontemplativen Gemeinschaft. Dominikanerinnen tragen meist einen weißen Habit mit weißem Skapulier und einen schwarzen Schleier.
Dominikanerinnen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Dominikanerinnen des St. Marienkrankenhauses in Ludwigshafen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
In Deutschland gab es 1277 schon 40 Klöster der Dominikanerinnen. Mehrere Konvente in Süddeutschland und der Schweiz, insbesondere die Klöster Engelthal, Töss und Oetenbach, wurden um diese Zeit zu Blütestätten einer neuen, "mystischen" Spiritualität, die dann in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts auch zu einer regen literarischen Tätigkeit führte: In "Offenbarungen" wie denen der Christine Ebner oder der Elsbeth von Oye sowie in den sogenannten "Schwesternbüchern" fand sie, oft mit Hilfe legendarischer Erzählformen, ihren Ausdruck. Die Nonnen standen hierbei in engem Diskurs mit Dominikanerpredigern wie Meister Eckhart, Johannes Tauler und Heinrich Seuse. In der Klosterreform des 15. Jahrhunderts waren Klöster wie Schönensteinbach und das Katharinenkloster Nürnberg von großer Bedeutung, nicht zuletzt durch Aufbau und Pflege reichhaltiger Bibliotheken.
Dominikanerinnen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Dominikanerin des Vincencshauses in Arenberg bei der Betreuung eines Bewohners.
Das Vincenzhaus befindet sich seit 130 Jahren in Trägerschaft der Arenberger
Dominikanerinnen. Die katholischen Ordensschwestern leben im alten Gebäudeteil.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Nachdem schon in der Reformation des 16. Jahrhunderts viele Klöster ihr Ende gefunden hatten, wurden dann schließlich im 18. und 19. Jahrhundert weitere säkularisiert oder mussten karitative Aufgaben übernehmen. Sie wechselten dann häufig zur Regel des Dritten Ordens. Eine der berühmtesten Dominikanerinnen ist die heilige Katharina von Siena.
www.ordensgemeinschaften.at/dominikanerinnen
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Dominikanerinnen" der
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