Heilige Drei Könige
6. Januar
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Altarbild der heiligen drei Könige von einem Altarflügel in der Jagiellonen-Kapelle
in Krakau. Angeblich zeigt das Altbarbild die Porträts der Könige Kasimir des Großen,
Ludwigs des Großen und Wladyslaw Jagiellos. Pinselzeichnung in Grau und Schwarz,
laviert, von Karl Ritter von Siegl. Vorzeichnung zum „Kronprinzenwerk“
(Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, Wien 1886–1902)
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Als Heilige Drei Könige oder Weise aus dem Morgenland bezeichnet die christliche Tradition die in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums (Mt 2 EU) erwähnten „Sterndeuter“ (im griechischen Ausgangstext Μάγοι, Magoi, wörtlich „Magier“), die durch den Stern von Betlehem zu Jesus geführt wurden. Im Neuen Testament werden sie nicht als „Könige“ bezeichnet, auch gibt es keine Angabe über ihre Anzahl. Diese Angaben entstammen einer umfangreichen Legendenbildung, die im 3. Jahrhundert ihren Anfang nahm.
Drei Könige © Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Sternsinger (Heilige Drei Könige).
© Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Die in der Westkirche verbreiteten Namen Caspar, Melchior und Balthasar werden erstmals in Legenden des 6. Jahrhunderts erwähnt. In der katholischen Kirche werden die drei Könige als Heilige verehrt. Ihr Hochfest in der katholischen Liturgie ist das Fest der Erscheinung des Herrn bzw. Epiphanie oder Epiphanias, das am 6. Januar begangen wird. Auch in den evangelischen Kirchen wird an Epiphanias an die Weisen gedacht. In den orthodoxen Kirchen ist ihr Fest dagegen zusammen mit Weihnachten am 25. Dezember.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heilige Drei Könige.
Litografia Veneta ;Anbetung des Jesuskindes durch die Heiligen Drei Könige.
Lithografie, gedruckt unter der Leitung von C. Flachenecker (Litografia Veneta),
nach einer Zeichnung von Antonio Nardello, nach einem Gemälde von Bonifazio Veronese.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das zweite Kapitel des Matthäusevangeliums (Mt 2 EU) berichtet im Rahmen der Erzählung von der Geburt Jesu Christi in Bethlehem über die Verehrung des Neugeborenen durch Μάγοι ἀπὸ ἀνατολῶν (griechisch, Magoi apo anatolôn, Magier von Osten). Dort heißt es:

 „Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: ‚Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.‘“
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Anbetung der Heiligen Drei Könige - Epiphanie - nach dem Deckenfresko
in der Stiftskirche Lambach. Federzeichnung in Schwarz von Karl Ritter von Siegl,
signiert. Nicht verwendete Vorzeichnung zum "Kronprinzenwerk"
(Die österreichisch-ungarische Monarchie in Wort und Bild, Wien 1886-1902)
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Magoi wird im Griechischen allgemein für Magier verwendet, aber auch für die zoroastrische Priesterkaste aus dem medischen Priesterstamm der Mager, die bei Herodot, Strabon und Philon von Alexandria erwähnt sind. Deshalb könnten persische oder auch chaldäische Sterndeuter gemeint sein. Zuweilen wird die Meinung vertreten, dass diese Magier von der jüdischen Gemeinde in Babylon beeinflusst gewesen sein könnten, so wie seinerzeit der alttestamentliche Prophet Daniel als Israelit einflussreicher Gelehrter in Babylon war.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dreikönigsaltar - Altar der Stadtpatrone von Köln.
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Nach allgemeiner Auffassung der Exegese repräsentieren sie die Welt der Heiden[3] und suchen nach dem neugeborenen „König der Juden“ (Mt 2,2 EU), ein Begriff, der bei Matthäus nur von Heiden verwendet wird (vgl. Mt 27,11.29.37 EU); die Juden verwenden im Matthäusevangelium stattdessen ausschließlich den Begriff „König Israels“ (Mt 27,42 EU).Die Weisen haben den Aufgang eines Sterns beobachtet, der die Geburt eines Königs ankündigt (Mt 2,2 EU). Hier ist an einen persönlichen Stern im Sinne einer von ihnen beobachteten Himmelserscheinung gedacht. Assoziationen zum Stern finden sich sowohl im Verstehenshorizont der heidnischen antiken Umwelt (Vergils Aeneis 2,694) als auch im jüdischen Umfeld (vgl. das Bileamwort über einen aufgehenden Stern in Israel Num 24,17 EU oder auch eventuell die wandernde Feuersäule in Ex 13,21 EU). Ob ein historisches astronomisches Phänomen um die Zeitenwende die Erzählung mitgeprägt hat, ist auch astronomisch umstritten und „geht als Frage am primär symbolischen Gehalt des Sterns vorbei“.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Drei Heiligen Könige besuchen Maria und Christus.
Mosaik aus Santa Maria Maggiore Rom, 430 n. Ch.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In Vers 3–8 kommen die Weisen zuerst nach Jerusalem, als Hauptstadt naheliegender Geburtsort eines Königs der Juden. Hier wird die Reaktion der politischen und religiösen Aristokratie auf die Geburt des Messias geschildert: „sie erschraken“ (V.3). In V.8 beauftragt König Herodes sie sogar, zurückzukehren und ihm genau den Aufenthaltsort des Kindes zu verraten – eine Vorbereitung der Erzählung vom Kindermord in Betlehem (Mt 2,16–18 EU). So weist Matthäus bereits in der Einleitung des Evangeliums auf das zentrale Motiv der Ablehnung des Messias durch sein eigenes Volk hin. In Vers 9 folgen die Weisen wieder dem Stern, der erst jetzt als wegweisender Wanderstern beschrieben ist. Er zieht vor ihnen her bis nach Betlehem und bleibt dort stehen. Im Unterschied zum Lukasevangelium (Lk 2,7 EU) ist es bei Matthäus ein gewöhnliches „Haus“ (V.10). Vers 10–11 sind als Kontrast zum Erschrecken der Menschen in Jerusalem gestaltet: Die Magier sind überglücklich – „sie freuten sich sehr mit großer Freude“ – und bringen ihre Gaben dar: Gold, Weihrauch und Myrrhe (Vers 11). Dieser Vers nimmt nach überwiegender Meinung der Exegeten Bezug auf mehrere alttestamentliche Stellen.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Steinrelief 'Hl. drei Könige'.
Ehemaliges Stift Griffen: Kreuzgang: Mitte 13. Jahrhundert. Ginhart KK VII, 87
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Völkerwallfahrt zum Zion in Psalm 72,10–15 EU:

10„Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke, die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben. 11Alle Könige müssen ihm huldigen, alle Völker ihm dienen. […] 15Er lebe und Gold von Saba soll man ihm geben!“

Im Buch Jesaja 60,6 EU:

„Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold
und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.“


Und im Hohelied 3,6 EU:

„Wer ist sie, die da aus der Steppe heraufsteigt in Säulen von Rauch, umwölkt von Myrrhe und Weihrauch, von allen Wohlgerüchen der Händler?“

Daneben dient Matthäus jedes Geschenk einzeln als Zeugnis für die Messianität Jesu: Gold als das angemessene Geschenk für den neugeborenen König; Myrrhe, eine Heilpflanze, mit der Arznei zubereitet wird, zum einen als Geschenk für den von Gott gesandten Arzt und Heiler („Heiland“), zum anderen unter Bezugnahme auf Ex 30,22–33 EU ebenso wie der dem Bereich des Tempels zugeordnete Weihrauch als Geschenk für den zukünftigen Hohepriester Israels.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Anbetung der Heiligen Drei Könige.
Relief in der Predella des Pacher-Altars in St. Wolfgang.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Einen anderen Bezug zur Myrrhe bietet das Johannesevangelium, wo in Joh 19,39 EU über Nikodemus gesagt ist, er habe etwa 100 Pfund Myrrhe mit Aloe vermischt zu Jesu Begräbnis gebracht. Die Auffassung, dass die Myrrhe des Königs in diesen Zusammenhang gehört, begegnet schon sehr früh. In einem alten lateinischen Text[6], dessen Vorlage vielleicht ein griechisches Malerhandbuch war, liest man: „[...] Balthasar [...] per myrrham filium hominis moriturum professus est“ („Balthasar hat durch die Myrrhe den künftigen Tod des Menschensohns angegeben“). Diese Vorstellung drückt auch die Antiphon zum Benedictus der Laudes des 7. Januar aus.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sternsinger - 2 Gruppen beim Singen von Weihnachtsliedern in der Wiener Karlskirche; 1955.
United States Information Service (USIS)
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Aufgrund der Bezüge zu Ps 72,10 EU und Jes 60 EU, wo Könige die Geschenke bringen, wurden die Weisen in der christlichen Überlieferung bald ebenfalls als Könige gedeutet. So schreibt bereits der Kirchenlehrer Tertullian Anfang des 3. Jahrhunderts im Rückgriff auf diese Bibelstellen über sie, sie seien fast wie Könige aufgetreten. Endgültig zu Königen wurden sie dann bei Caesarius von Arles oder Isidor von Sevilla. Dagegen sieht sie die Legenda aurea als Sterndeuter, Philosophen und Magier.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sternsinger bei Kardinal Innitzer, im Bild der Sternträger,
Innitzer spricht zu den Kindern; 1950.
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Die Zahl der Weisen schwankt in den ersten Jahrhunderten. Origenes (185–254) nennt als erster die Dreizahl der Magier. Auf Wandgemälden der Domitilla-Katakomben sind vier statt der üblichen drei Könige dargestellt, in einer anderen Katakombe sind (wohl aus symmetrischen Gründen) nur zwei Könige mit phrygischen Mützen abgebildet. In der Erbauungsliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts finden sich gelegentlich Legenden, in denen „der vierte König“ zu spät nach Bethlehem zur Krippe, aber gerade noch rechtzeitig zum Kreuz auf Golgatha kommt, so bei dem amerikanischen Theologen und Schriftsteller Henry van Dyke 1895 und dem deutschsprachigen Romancier Edzard Schaper 1961.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sternsinger der Wiener Pfarre 'Maria Treu' ziehen zum Erzbischöflichen Palais; 1953.
United States Information Service (USIS)
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 In einem ehemaligen Mosaik aus dem 6. Jahrhundert in der Geburtsbasilika in Bethlehem sind sie mit persischen oder syrischen Kopfbedeckungen dargestellt. Diese Basilika wurde, im Gegensatz zu anderen Kirchen, von den Persern 614 nicht zerstört, vermutlich, weil sie auf dem Mosaik Landsleute erkannten. Auch in der Basilika Sant'Apollinare Nuovo in Ravenna findet sich ein Mosaik mit der Darstellung der drei Weisen mit phrygischen Mützen, wie sie Perser in dieser Zeit trugen. Die sich schließlich durchsetzende Dreizahl wird mit den drei Geschenken (Gold, Weihrauch, Myrrhe) in Verbindung gebracht.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sternsinger bei Erzbischof Kardinal König.
Sternsinger stehen im Halbkreis um den Kardinal; 1956.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ursprung und Geschichte der Reliquien der Heiligen Drei Könige sind bis ins 12. Jahrhundert nur in legendarischer Form überliefert. Danach soll die hl. Helena, die Mutter des Kaisers Konstantin, auf einer Pilgerfahrt in Palästina um das Jahr 326 die Gebeine der Könige gefunden und mit sich genommen haben. Nach einer Legende aus dem 12. Jahrhundert soll Bischof Eustorgius von Mailand († um 350) einige Jahre später die Reliquien als Geschenk des Kaisers erhalten und persönlich nach seinem Bischofssitz Mailand überführt haben. In der diesem Bischof geweihten Basilika des hl. Eustorgius in Mailand lassen sich die Reliquien der Heiligen Drei Könige erstmals geschichtlich nachweisen. 1158 wurden sie angesichts der ersten Belagerung Mailands durch Friedrich Barbarossa von der außerhalb der Stadtmauern gelegenen Basilika des hl. Eustorgius in den Glockenturm der in der Stadt gelegenen Kirche des hl. Georg geschafft.
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sternsinger der Wiener Pfarre 'Maria Treu' ziehen zum Erzbischöflichen Palais; 1953.
United States Information Service (USIS)
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach der Eroberung Mailands (1162) erhielt der kaiserliche Kanzler und Kölner Erzbischof Rainald von Dassel die Gebeine 1164 als Geschenk von Kaiser Barbarossa. In dem Geschenk des Kaisers drückte sich auch eine politische Absicht aus. Die Gebeine der sozusagen „ersten christlichen Könige“ sollten dem Reich Barbarossas eine sakrale Rechtfertigung ohne Abhängigkeit vom Papst verleihen. Am 23. Juli 1164 gelangten die Reliquien nach Köln, wo sie bis heute im Kölner Dom verehrt werden. 1903 wurde ein Teil der Reliquien an die Mailänder Basilika des Hl. Eustorgius zurückgegeben. In der Cappella dei Magi der St.-Eustorgius-Kirche befindet sich noch der monumentale Giebelsarkophag aus spätrömischer Zeit, in dem die Reliquien nach Mailand gebracht worden sein sollen und aus dem sie 1164 entnommen wurden. Er zeigt auf dem Dach den Stern von Bethlehem und darunter die lateinische Inschrift „SEPULCRUM TRIUM MAGORUM“ (Grab der drei Weisen).
Heilige Drei Könige © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ein Bauer schreibt die Anfangsbuchstaben der Hl. Drei Könige und die Jahreszahl
auf seine Türpfosten; 1963.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Tradition des Dreikönigsingens, auch Sternsingen wiederbelebt. Heute findet der Brauch in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol vorrangig von katholischen Gemeinden organisiert statt. Die Sternsinger sind in der Regel Kinder und Jugendliche, meist in Begleitung eines Erwachsenen, die von der jeweiligen Pfarrgemeinde ausgesandt werden. Häufig sind es Ministranten oder Kommunionkinder. Sie sammeln Spenden u.a. für die Mission und für Hilfsaktionen in Entwicklungsländern. Den Menschen, die sie einlassen, singen die Sternsinger ein Lied und sprechen ein Gebet bzw. sagen Gedichte auf.
Dann schreiben sie mit geweihter Kreide C+M+B, verbunden mit der jeweiligen Jahreszahl, an die Haustüren oder die Türbalken. Von diesen Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar leitete man Mitte des 20. Jahrhunderts „Christus mansionem benedicat“ („Christus segne (dieses) Haus!“)
als christlichen Segensspruch ab.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Heilige_Drei_Könige" der
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