Dreifaltigkeit
Sonntag nach Pfingsten
Dreifaltigkeit © E. Gaube
Trinitarisches Symbol über der Türe im Zugang vom Kreuzweg in die Klosterkirche
der Barmherzigen Brüder, Taborstraße 16, Wien.
Als Dreifaltigkeit, Dreieinigkeit oder Trinität (lat. trinitas; altgr. τριάς Trias ‚Dreizahl‘, ‚Dreiheit‘) bezeichnet die christliche Theologie die Wesenseinheit Gottes in drei Personen oder Hypostasen, nicht drei Substanzen. Diese werden als „Vater“ (Gott der Vater, Gott Vater oder Gottvater), „Sohn“ (Jesus Christus, Sohn Gottes, Gott der Sohn oder Gott Sohn) und „Heiliger Geist“ bezeichnet. Damit wird zugleich ihre Unterscheidung und ihre unauflösbare Einheit ausgedrückt.
Dreieinigkeit © Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist.
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Die christliche Trinitätslehre wurde zwischen 325 und 675 in verschiedenen Konzilen und Synoden entwickelt. Die beiden konträren Hauptrichtungen waren dabei die Antiochenische und Alexandrinische Schule. Der bekannteste Vertreter der Antiochener, Arius, vertrat die Wesensähnlichkeit (aber Unterordnung Jesu unter seinem Vater), der Alexandriner Bischof Athanasius dagegen Wesensgleichheit (d.h. Gleichrangigkeit) zwischen Gott und seinem Sohn. Später ging es auch um die Stellung des Heiligen Geistes. Während in der Frühzeit des Christentums die Sicht des Arius immer wieder vorherrschend war, setzte sich die Sicht des Athanasius letztlich aber durch. Heute befinden sich Antitrinitarier und Unitarier in der Minderheit. Im Kirchenjahr ist Trinitatis, der erste Sonntag nach Pfingsten, dem Gedenken der Dreieinigkeit Gottes gewidmet. as Alte und Neue Testament enthalten nach christlicher Interpretation Hinweise auf eine Trinitätslehre, ohne aber eine solche zu entfalten. Für die Rezeptionsgeschichte bedeutsam sind neben Formeln, die direkt auf die Trinität bezogen wurden, auch Aussagen zur Göttlichkeit von Sohn und Geist.
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
'Haus zur Heiligen Dreifaltigkeit', Portal.
Frontalaufnahme mit Reliefgruppe
Dreifaltigkeit und Hl.Maria.
Bild: Stauda, August; 1899.
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Steinrelief  'Hl.Dreifaltigkeit'.
Nahaufnahme.
Bild: Stauda, August; 1905.
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Die neutestamentliche Rede vom heiligen Geist hat Vorläufer in Formulierungen des Alten Testaments, beispielsweise Gen 2,7 EU; Jes 32,15–20 EU; Ez 11,19 EU oder 36,26 f. EU und der zeitgenössischen Theologie, in der es auch gewisse Parallelen für Vorstellungen gibt, die sich im Neuen Testament mit Jesus Christus verbinden. Darüber hinausgehende Bezugnahmen sind spätere Reinterpretationen. So beziehen sich etwa frühe christliche Theologen allgemein auf Stellen, wo vom Engel, Wort (davar), Geist (ruah) oder der Weisheit (hokhmah) oder Gegenwart (shekhinah) Gottes die Rede ist, sowie auf Stellen, wo Gott von sich im Plural spricht (Gen 1,26 EU, Gen 11,7 EU) sowie insbesondere das dreifache „Heilig!“ der Seraphim in Jes 6,3 EU, das in der Liturgie im Trishagion aufgenommen wurde. Immer wieder wurde auch der Auftritt dreier Männer in Gen 18,1–3 EU auf die Trinität bezogen. Die frühesten wirkungsgeschichtlich einschlägigen Formulierungen prägt jedenfalls Paulus. Er verwendet in 2 Kor 13,13 EU vermutlich einen Segensgruß der frühen christlichen Liturgie: „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei bei euch!“ In 1 Kor 12,3–6 EU werden Gnadengaben „in gezielter Steigerung“ auf Geist, Herr und Gott zurückgeführt.
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heilige Dreifaltigkeit - Vater, Sohn und heiliger Geist.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Auch Eph 1,3–14 EU ordnet Vater, Sohn und Geist neben- und aufeinander hin. Besonders wirkungsgeschichtlich einflussreich, wenn auch nicht zum „Prototyp der christlichen Taufe“, wird die Taufformel in Mt 28,19 EU. „Auf den Namen“ (εἰς τὸ ὄνομα, wörtl. „im Namen“) bezeichnet dabei eine Übereignung. Als „Pendant“ dazu hat man die Erzählung der Taufe Christi im Jordan durch Johannes den Täufer gesehen, weil dort durch Herabschweben des Geistes und Himmelsstimme des Vaters ebenfalls Vater, Sohn und Geist vereinigt sind. Vermutlich ist diese Taufformel die Erweiterung einer Taufe „auf den Namen Christi“. Auch die nach 100 n. Chr. entstandene Didache (der frühe „Katechismus mit Anweisungen über die liturgischen Vollzüge“) kennt bereits eine solche erweiterte Taufformel:
„Tauft auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“.

Bereits die ältesten Texte des Neuen Testaments zeigen eine enge Verbindung von Gott und Jesus: Dieser wirkt mit göttlicher Vollmacht – so sehr, dass Gott selbst in Jesus und durch ihn sein Schaffen, Richten, Erlösen und Sich-Offenbaren vollzieht. Zu den christologisch besonders aussagekräftigen Texten zählt etwa der Hymnus in Kol 1,15 EU ff., der u. a., wie Joh 1 EU, eine Präexistenz und ein Geschaffensein des Kosmos in Christus aussagt. Die Relation zwischen Christus als Sohn Gottes und Gott-Vater ist mehreren Autoren des Neuen Testaments wichtig. Eine besondere Vertrautheit wird in der Abba-Anrede und dem „Erkennen“ des Vaters durch den Sohn betont;[18] vor allem das Johannesevangelium (Joh 17,21–23 EU) spricht von einer Relation der Einheit und wechselseitigen Immanenz zwischen Vater und Sohn in der Liebe.
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 1, Bognergasse 11; Teile aus der Fassade mit Hochreliefs. 3. Stock: 'Dreifaltigkeit'.
Bild: Stauda, August; 1903.
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Joh 20,28 EU wird häufig dahingehend interpretiert, daß der Jünger Thomas Jesus unmittelbar als „Gott“ bezeichnet habe. Thomas sagt dort: „Mein Herr und mein Gott!“. Ebenso wird die Bezeichnung „Gott“ in einigen neutestamentlichen Briefen auf Jesus angewandt, am deutlichsten 1 Joh 5,20 EU in der Wendung „wahrhaftiger Gott“. Aber auch indirekt ergibt sich eine Gleichsetzung von Gott und Jesus, indem Aussagen wie „Ich bin das Alpha und das Omega“ sowohl im Mund Gottes als auch im Mund Jesu erscheinen (Offb 1,8 EU, Offb 22,13 EU). Der Geist ist nach Matthäus und Lukas bereits bei der Empfängnis Jesu wirksam. Der irdische Jesus ist sodann nach den Evangelisten Träger („voll“) des Heiligen Geistes, insbesondere nach Paulus der Auferstandene dann dessen Mittler. Im Johannesevangelium offenbart der Geist die Einheit zwischen Vater und Sohn, mehr noch, Jesus bekennt sogar: „Gott ist Geist“ (Joh 4,24 EU)[26], womit die Präsenz und das Wirken Gottes als Geist glaubbar wird (Joh 15,26 EU; Apg 2,4 EU).
Trinitätstheologie
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Museum der Niederösterreichischen
Landesfreunde Baden bei Wien;
auf dem Mitterberge: Fassboden mit
geschnitzter Dreifaltigkeit, um 1600.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche St. Helena, Baden bei
Wien: Töpferaltar mit Darstellung der
Hl. Dreifaltigkeit, um 1500. Früher in
der Stephanskirche in Wien.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der biblischen Rede von Vater, Sohn und Geist lassen sich nur Weichenstellungen für die späteren Rezeptionen bei der Ausarbeitung einer Trinitätslehre entnehmen. Prägend wird besonders die rituelle Praxis und Gebetspraxis der frühen Christen. Die frühesten deutlich dreiheitlich strukturierten Formeln begegnen als Taufformeln und in Taufbekenntnissen, die mit drei Fragen und Antworten die Übereignung an Vater, Sohn und Geist vorbereiten und dann vollziehen. Auch in der Eucharistiefeier finden sich trinitarische Formeln: Durch den Sohn wird dem Vater gedankt, dann um Herabsendung des Geistes gebeten. Die Schlussdoxologie verherrlicht den Vater durch den Sohn und mit dem Geist (oder: mit dem Sohn durch den Geist). Auch die regula fidei bei Irenäus, die u. a. in der Taufkatechese Verwendung fand, ist trinitarisch strukturiert.
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Votivbild mit Heiliger Dreifaltigkeit,
datiert um 1700. Kirche St. Virgil bei
Gaishorn Oberstein, Steiermark.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Diözesanmuseum:
Gotisches Gemälde:
Gnadenstuhl mit Hl. Dreifaltigkeit.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die christliche Theologie war in den ersten Jahrhunderten nicht eindeutig definiert. Es gab jedoch schon früh Abgrenzungen zu extremen Varianten der Christologie, wie dem Adoptianismus (Jesus wurde bei der Taufe von Gott adoptiert) oder Doketismus (Jesus war rein göttlich und erschien nur als Mensch). Unter diversen Versuchen befanden sich einige – wie Adoptionismus und modalistischer Monarchianismus (der Vater und der Sohn sind „nur“ verschiedene Erscheinungsformen des einen Gottes) –, die von den führenden Kirchenvätern einmütig als Häresie verurteilt wurden. Die Motivation für die Entstehung der Trinitätslehre sieht Joseph Ratzinger nicht in einer Spekulation über Gott, in einem Versuch des philosophischen Denkens, sich zurechtzulegen, wie der Ursprung allen Seins beschaffen sei, sondern sie habe sich aus dem Mühen um eine Verarbeitung geschichtlicher Erfahrung ergeben. Zentral ist somit die Interpretation biblischer Texte. Die von den Kirchenvätern begründete Auslegungstradition wird von allen drei großen christlichen Traditionen anerkannt. Die historische Differenz der biblischen Sprache zu einer daran zu messenden, von einem philosophischen Vorverständnis geprägten Interpretation war den Kirchenvätern bewusst und ist heute weitgehend anerkannt. So urteilte die New Catholic Encyclopedia 1967: „Exegeten und Bibeltheologen, darunter auch immer mehr Katholiken, erkennen an, dass man von einer Trinitätslehre im Neuen Testament nicht ohne wesentliche Einschränkungen sprechen sollte.“ Zwar wird in der 2. Auflage von 2003 wiederholt, von den Kirchenvätern als Vorahnungen interpretierte alttestamentliche Stellen könnten nicht als explizite Offenbarungen der Trinität verstanden werden. Jedoch würden 1 Kor 12,4–6 ELB, 2 Kor 13,13 ELB und Mt 28,19 ELB den Glauben der apostolischen Kirche „an eine Lehre von drei Personen in einem Gott“ bezeugen, auch ohne die später eingeführte Terminologie zu verwenden.
Darstellungen
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien , Sezession; 24. Austellung: November-Dezember 1905. Saal I (Stirnwand).
Oben: Ferdinand Andri: Die Hl. Dreifaltigkeit ;1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das bekannteste Zeichen der Dreieinigkeit ist das Dreieck. Es war schon ein Symbol der Manichäer. Dennoch bleibt es; nur wird versucht, seine neue christliche Bedeutung durch das Einfügen des Auges Gottes zu verstärken; das Auge ist bei vielen Völkern allerdings ein Symbol des Sonnengottes. Bekannt sind außerdem Kombinationen aus Christusmonogramm, Alpha und Omega und dem Kreuz mit dem Dreieck. Ein weiteres Symbol für die Dreifaltigkeit ist das Dreihasenbild, eine Darstellung von drei Hasen, die gemeinsam an drei Ohren hängen. Die älteste bildliche Darstellung beruht auf dem typologisch gedeuteten Besuch der drei Männer bei Abraham in Mamre (Gen 18,1–16 EU). Dabei werden drei gleich aussehende, junge Männer nebeneinander dargestellt. Das früheste erhaltene Beispiel findet sich in der Katakombe an der Via Latina und stammt aus dem 4. Jahrhundert. Spätere Darstellungen stellen die drei Männer an einem Tisch sitzend dar und fügen ihnen Merkmale der Engeldarstellung bei. Als Höhepunkt dieses Bildtyps kann die Ikone von Andrei Rubljow aus dem 15. Jahrhundert gesehen werden.
Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Dreifaltigkeit © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Dreifaltigkeitsgruppe über dem
Portal der Votivkirche in Wien.
Federzeichnung in Schwarz von
Karl Ritter von Siegl. 1886-1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heilige Dreifaltigkeit mit den Heiligen
Pacidus, Maurus, Benedictus,
Benedictus MB, Romualdus und
Johannes MB. Stahlstich.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eine andere figürliche Darstellung ist die Darstellung der Taufe Jesu. Dabei werden der Vater durch eine Hand und der Heilige Geist durch eine Taube dargestellt. Im Mittelalter wird die Darstellung der gemeinsam thronenden Gestalten des greisen Vaters und des jugendlichen Sohnes üblich. Der Heilige Geist wird wieder als Taube dargestellt. Mit der aufkommenden Passionsmystik entwickelt sich der Bildtyp des Gnadenstuhls. Der thronende Vater hält das Kreuz mit dem gekreuzigten Sohn, während der Heilige Geist wieder als Taube dargestellt wird. Die frühesten erhaltenen Beispiele sind Gebets-Illustrationen in Messbüchern, das älteste davon im Missale von Cambrai aus dem 12. Jahrhundert. In einer Weiterentwicklung des Bildtyps hält der Vater den vom Kreuz abgenommenen toten Sohn in den Armen. Außer der Passion wird auch die Geburt Jesu für die Darstellung der Trinität genutzt. Der greise Vater und der Heilige Geist als Taube freuen sich über den als Säugling gezeigten Sohn. Beispiel hierfür ist die Darstellung der Geburt Christi in der Kirche von Laverna aus dem 15. Jahrhundert. In der Volkskunst entwickeln sich auch Darstellungen der Trinität als eine Figur mit drei Köpfen oder mit einem dreigesichtigen Kopf (tricephalus). Diese Darstellung wird von der kirchlichen Autorität als mit dem Glauben unvereinbar abgelehnt, so z. B. durch das Verbot der Darstellung des Tricephalus durch Papst Urban VIII. 1628.
Dreifaltigkeitssonntag (Trinitatis )
Trinitatis (lateinisch, Genitiv von trinitas ‚Dreifaltigkeit‘, Dreifaltigkeitsfest, Dreieinigkeitsfest (auch goldener Sonntag oder Frommtag)) ist ein Fest im Kirchenjahr, das in der Westkirche am ersten Sonntag nach Pfingsten begangen wird. Die lateinische Genitivform ist durch eine Ellipse bedingt: Der vollständige Begriff lautet Sollemnitas Trinitatis oder Festum Trinitatis ([Hoch-]Fest der Dreifaltigkeit; ähnlich auch bei Epiphanias, Erscheinung des Herrn). Bei den orthodoxen Kirchen gilt hingegen das Pfingstfest auch als Fest der Dreifaltigkeit; der Sonntag nach Pfingsten wird dort als Allerheiligenfest begangen. Das Fest, das um die erste Jahrtausendwende in den französischen Benediktinerklöstern aufkam, wurde 1334 durch Papst Johannes XXII. in den römischen Generalkalender eingeführt und ist der Verehrung der allerheiligsten Dreifaltigkeit gewidmet: Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Bis zur Messbuchreform von 1969/70 war in der Messfeier die Präfation von Trinitatis die übliche Sonntagspräfation. Die Sonntage von Trinitatis bis zum Ende des Kirchenjahrs werden in der evangelischen Kirche als Sonntage „nach Trinitatis“ gezählt. Die katholische Kirche hingegen zählte bis zur Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil diese Sonntage als Sonntage „nach Pfingsten“; seitdem werden sie als Sonntage im Jahreskreis gezählt, zu denen neben der Zeit nach dem Dreifaltigkeitsfest auch die Sonntage zwischen dem Weihnachts- und dem Osterfestkreis gehören.

Die Menschwerdung des Sohnes Gottes, das ist die Vereinigung der göttlichen mit der menschlichen Natur in der Einheit der göttlichen Person, ist das Werk aller drei göttlichen Personen. Letzter, tiefster Grund und letzte, tiefste Wirkursache der Gnade, der Erlösung, Heiligung und Vollendung des Menschen im Gottesreich der heiligen Kirche ist die heiligste Dreifaltigkeit.

Diese Dreifaltigkeit bekennen die Gläubigen z.B. beim Sprechen des Nikäno-Konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses, wo es heisst:

"Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat ... Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater ... Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht, der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten ..."

Gott in sich selbst (immanente Trinität) hat sich den Menschen in der Geschichte um unseres Heils willen offenbart (ökonomische Trinität). Bei aller theologischen Interpretation bleibt dieser "Gott in drei Personen" ein Geheimnis, dem man sich nur staunend, mit gläubigem Herzen nähern kann. Das Dreifaltigkeitsfest stellt uns Gott vor als den einen Gott, der gleichzeitig drei-einig ist: Vater, Sohm und Geist. Anders als bei anderen Festen steht im Mittelpunkt des Dreifaltigkeitsfestes eine christliche Grundaussage, kein einzelnes Heilsereignis.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Dreifaltigkeit" der
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