Elisabethinen
Ordo Sorores Hospitalariae Sanctae Elisabethae T. O. S. Francisci
Ordenskürzel: OSE
Elisabethinen © Elisabethinen Linz - www.elisabethinen.or.at
Die Ordensfrauen der Elisabethinen aus Graz, Linz und Wien mit leitenden
MitarbeiterInnen bei ihrer Jubiläumswallfahrt "325 Jahre Elisabethinen in Österreich"
nach Mariazell in der Steiermark.
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Der Orden der Elisabethinen (Ordo Sorores Hospitalariae Sanctae Elisabethae T. O. S. Francisci / Ordenskürzel: OSE) ist eine katholische Kongregation päpstlichen Rechts, die in der Krankenpflege tätig ist. Er gehört zur großen Familie der Franziskaner-Tertiaren, deren Regeln mit der Bulle Dudum siquidem von Papst Leo X. erneuert wurde. Vor 800 Jahren erblickte die hl. Elisabeth von Thüringen, die geistige Mutter der Elisabethinen, das Licht der Welt. Zu ihren Lebzeiten ist sie den Hilfsbedürftigen ohne Unterschied zur Seite gestanden. Ihre Überzeugung, dass Menschen nur durch die Verbindung von Körper, Geist und Seele „froh“ werden können, wird im Elisabethinen-Krankenhaus täglich gelebt.
Elisabethinen © Elisabethinen Graz - www.elisabethinen.at
Schwestern der Elisabethinen in Graz.
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Alle Elisabethinen-Kongregationen gehen auf die Gründerin Apollonia Radermecher zurück, die ein erstes Hospital in Aachen errichtete. Am 13. August 1622 wurde sie in Aachen zur Gasthausmeisterin des Armenspitals ernannt. Benannt ist die Ordensgemeinschaft nach der hl. Elisabeth. Die Elisabethinen unterhalten Niederlassungen in Aachen, Bad Kissingen, Graz (1693), Klagenfurt (1710), Linz, Luxemburg, Straubing, Neuburg an der Donau, und Wien (1709), in Cieszyn (Teschen/Polen), Jablunkov, Prag, Brno, Bratislava, Budapest und Humboldt/Sask in Kanada. Sie widmen sich dem Dienst am Nächsten, besonders den Kranken, Armen und Bedürftigen. An den meisten Standorten betreiben sie modernste Krankenhäuser.
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Das Zingulum - ein Gürtel - hat drei Knoten, die an die drei Versprechen erinnern.
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Die Schwestern wissen sich zu einem Leben nach dem Evangelium gemäß der Regel des klösterlichen Dritten Ordens vom hl. Franz von Assisi sowie der Konstitutionen der eigenen Gemeinschaft verpflichtet. In Ordenprofeß, einer in der Taufe wurzelnden Weihe, verpflichten sich die in der Gemeinschaft der Elisabethinen Aufnahme begehrenden Frauen durch Gelübde zu einem Leben nach der evangelischen Räten.
Durch das Gelübde der ehelosen Keuschheit um des Reiches Gottes Willen sucht die Ordensfrau ihr Leben ungeteilten Herzens Gott allein hinzugeben.
Durch das Gelübde der Armut verpflichtet sie sich zu einer einfachen Lebensform und verzichtet auf das Recht, über zeitliche Dinge frei zu verfügen.
Durch das Gelübde des Gehorsams verpflichtet sich die Schwester, den Anordnungen der jeweiligen Oberin gemäß den Konstitutionen zu folgen.
Die sieben elisabethinischen Grundsätze
1. Essen ist Ausdruck für Gastfreundschaft
2. Quellen erschließen, die die Lebensqualität fördern
3.   Fremden offen begegnen bereichert
4.   Wertschätzende Fürsorge gibt Schutz und Würde
5. Begegnung respektvoll gestalten
6. Sensibel Einschränkungen wahrnehmen eröffnet neue Lebensperspektiven
7.   Sterbende und Trauernde einfühlsam begleiten
Gründung
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Aachen - Auf dem Bild finden Sie das Gasthausspital dem gotischen Langhaus des Domes
(vorne rechts) gegenüber. Es stellt sich wie eine Kirche dar, denn die Krankensäle lagen
direkt am Kirchenraum. Hinter dem Kloster ist der Garten, dessen Erzeugnisse
ebenfalls der Versorgung der Kranken zugute kamen.
© Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Als am 13. August 1622 Apollonia Radermecher zur Gasthausmeisterin im Aachener Armenspital ernannt wurde, begann in Aachen die organisierte Krankenpflege. Begeistert von dem Gedanken, den Armen um Gottes Willen zu dienen und bewegt von der vorgefundenen Not, die durch die konfessionellen Kriegswirren verstärkt worden war, setzte sie sich für die Umstrukturierung des Spitals und die Einführung moderner Formen der Pflege ein. Im Mai 1623 konnte sie endlich im neu errichteten ‚Beyart’ den „ersten Kranken aufnehmen, dem sie mit unermüdlicher Liebe gedient hat“.
Elisabethinen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Elisabethinen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Apollonia Radermecher ist die Gründerin des Elisabethinenordens. Mit dem Vermögen aus
dem Nachlass ihres Vaters kaufte sie im holländischen Herzogenbusch ein Haus,
in dem sie gemeinsam mit anderen Frauen ihre caritative Tätigkeit begann.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ihr schlossen sich schon bald engagierte junge Frauen an, die gemeinsam ein geistliches Leben führen wollten. Am 5. Mai 1626 nahmen sie das Ordenskleid und die Regel des hl. Franziskus an und gaben sich den Namen „Hospitalschwestern von St. Elisabeth“. Von Aachen aus gingen die Elisabethinnen, wie sie im Volksmund bald genannt wurden, nach Düren, Graz und Luxemburg, verzweigten sich weiter und expandierten damit von 1650 – 1850 innerhalb Europas. Die jüngste „Urenkelin“ ist das Mutterhaus in Humboldt (Kanada), das 1911 von Klagenfurt aus gegründet wurde. Diese Neugründungen waren stets sehr bald eigenständige Mutterhäuser, rechtlich und wirtschaftlich autonom, wie Sie im Stammbaum erkennen können.
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Gasthauskloster am "Radermarkt", heute Münsterplatz, vom Aachener Dom aus betrachtet.
An dieser Stelle steht seit 1910 die Aachener Stadtsparkasse.
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Im ersten Gasthauskloster am Radermarkt in Aachen erlebten die jeweils 14 Schwestern (plus vier Laienschwestern oder Konversen), aus denen der Konvent bestand, manche Prüfung und Notlage. 1656 zerstörte der große Aachener Stadtbrand das gerade neu erbaute Spital. Immer wieder gab es Verwicklungen, bedingt durch Auseinandersetzungen zwischen den Schöffen und dem Bürgermeister. Die Rechte der Schwestern und der ihnen anbefohlenen Armen und Kranken wurden mehrfach verletzt und mussten immer wieder neu verfochten werden.
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
1748 wurde das Kloster Azlburg in Straubing durch die Elisabethinen von Prag gegründet.
Der Krankenhausbau wurde 1906 neu errichtet und in den Jahren 1929, 1953 und 1964 erweitert.
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Ein besonders schwerer Einschnitt war die Franzosenherrschaft zwischen 1792 – 1814. So wurde den Schwestern 1798 die Aufnahme von Novizinnen untersagt. 1799 wurde das gesamte Spital – und Klostervermögen beschlagnahmt, enteignet und der neugebildeten Hospizenkommission unterstellt. Im Gegensatz zu den meisten Aachener Ordensgemeinschaften sind wir Elisabethinnen allerdings nicht der allgemeinen Klosteraufhebung zum Opfer gefallen, da sich die „Gasthausschwestern“ der Krankenpflege widmeten. Als das linke Rheinufer 1801 mit der französischen Republik vereinigt wurde, machte man die Schwestern zu Angestellten der Behörde für die Krankenpflege. Das Ordenskleid durften die Schwestern nur noch innerhalb des Klosters tragen. 1810 erlaubte die Regierung erstmalig seit 12 Jahren wieder, das eine junge Frau bei den Elisabethinnen eintrat und Gelübde auf Zeit ablegte.
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Elisabethkrankenhaus in der Goethestraße in Aachen.
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Ab 1815 wurde Aachen preußisch regiert und 1822 das 200jährige Bestehen unter großem öffentlichen Interesse gefeiert. Von 1838 – 1872 wurde die Gemeinschaft von einer großartigen Oberin geführt, die es schaffte, die Elisabethinnen für die anbrechende, neue Zeit zu wappnen. Aachen entwickelte sich zu einer Stadt, in der die mit der Industrialisierung verbundenen sozialen Probleme neue, große Nöte unter den Menschen aufwarfen. Um darauf zu antworten, war es auch nötig, endlich mehr Schwestern für die Pflege der Kranken zur Verfügung zu haben. Mutter Hyazintha Lequis und 10 Mitschwestern konnten 1855, nach 60 Jahren Unterbrechung, erstmals wieder Ewige Gelübde ablegen. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Sitte eingeführt, die Schwestern beim Ordensnamen zu nennen.
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Als Lazarett diente das Krankenhaus der Elisabethinen in Graz im Ersten Weltkrieg.
In den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde eine Chirurgischen Abteilung errichtet.
Während des Ersten Weltkrieges versorgte das Krankenhaus der Elisabethinen eine
beträchtliche Anzahl verwundeter und kranker Soldaten.
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Die Ordensgemeinschaft trat auch in ein günstigeres Rechtsverhältnis zur Stadt Aachen: ab Mitte des 19. Jahrhunderts floss das Vermögen der Schwestern nicht mehr automatisch in die Armenkasse, die dann städtisch verwaltet wurde, sondern blieb beim Kloster. Außerdem verzichtete die Stadt auf jegliche Einwirkung hinsichtlich der Zahl der Mitglieder. Damit war die Begrenzung auf 14 Ordensmitglieder gefallen. Nun konnten vom Mutterhaus abhängige Filialen gegründet werden.
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Schwestern von der heiligen Elisabeth in Dresden. Die auch als „Graue Schwestern"
oder „Elisabethschwestern" bekannten Ordensfrauen betreuten seit 1860 in der
sächsischen Landeshauptstadt das beliebte Krankenhaus St. Joseph-Stift und
verleihen dem Haus seinen christlichen Charakter.
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So übernahmen die Elisabethinnen 1855 die Verantwortung für die Pflege der Kranken im neu erbauten Maria-Hilf-Spital, ab 1904 für das Elisabethkrankenhaus in der Goethestraße, dem direkten Vorgänger der Universitätsklinik, um nur zwei große Aachener Einrichtungen zu nennen. Die Zahl der Ordensmitglieder stieg in den nächsten Jahrzehnten auf mehr als 350 Schwestern an. Sie wirkten in Deutschland, Belgien, den Niederlanden. Ebenfalls im Jahre 1904 mussten die Schwestern ihr erstes Mutterhaus räumen. Es war Eigentum der Stadt geblieben, die sich in der modernen Zeit für die Innenstadt etwas Schöneres als ein Armenspital vorstellen konnte. Allerdings sollte es einige Jahre leerstehen, bis sich eine neuer Bauherr und eine andere Nutzung gefunden hatte.
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Das zweite Mutterhaus in der Pontstraße in Aachen.
© Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
1910 wurde das erste Mutterhaus am Radermarkt wegen Baufälligkeit abgerissen. Das zweite Mutterhaus steht seit 1904 in der Pontstraße, in direkter Nachbarschaft zum Vinzenzspital, wo viele Schwestern die Behinderten und Kranken betreuen. Dort feiert die Ordensgemeinschaft 1922 in einer Nachwuchsblütezeit ihr 300jähriges Bestehen.
Die Klostergründung der Elisabethinen Wien
Elisabethinen © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Durchblick in der Straßenachse; links das Invalidenhaus, rechts das zum Konvent der
Elisabethinen gehörende Zinshaus, Landstraßer Hauptstraße 1/2.Stauda, August ;1907.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wohltätige Damen des hohen Adels in Wien beschlossen gegen Ende des 17. Jahrhunderts, ein Kloster mit angeschlossenem Spital zu stiften. Die Wahl fiel auf die Elisabethinen, die schon zu dieser Zeit einen ausgezeichneten Ruf genossen. Bereits im Jahr 1698 wurden die ersten Schritte eingeleitet. Doch die Durchführung der Pläne sollte noch einige Jahre dauern. Notwendige Einwilligungen ließen auf sich warten und es ist dem Durchhaltevermögen und dem Gottesvertrauen der Schwestern aus Graz zu verdanken, dass im Jahr 1709 die Neuerrichtung einer Niederlassung in Wien genehmigt wurde.
Elisabethinen © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Elisabethinen-Konvent, Front Invalidenstraße 3. Straßenfront. Stauda, August ; 1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Haus „Schwarzer Ochse“ in der Ungergasse (heute Nr. 37) wurde gekauft. Die Freude der Ordensschwestern währte allerdings nur kurz. Das Haus erwies sich als zu klein. Nach sieben Wochen machten sie sich auf die Suche nach einer neuen Wohnstätte. Unterstützung erhielten sie von Dr. von Thron, einem Arzt aus der Nachbarschaft. Er trat den Elisabethinen Räumlichkeiten in seinem Haus am Rennweg (heute Nr. 25) ab. Damit war ein Durchbruch gelungen. Am 25. Dezember 1709 erhielt die Oberin die Erlaubnis der Regierung „im thronischen Haus ihr Institut zu errichten und armen, kranken Weibspersonen zu dienen, bis sie auf bereits erhaltenen allergnädigsten Consens mit eigenem Gebäude sich versehen haben werde“.
Elisabethinen © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eingeplankter Bauplatz für den Assanierungsneubau
des Konvents der Elisabethinen, Landstraßer Hauptstraße 2.; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mutter Maria Josepha bat das Fürsterzbischöfliche Consistorium in Salzburg um die Erlaubnis, mit fünf Schwestern für immer nach Wien zur Errichtung eines Frauenklosters samt Hospital übersiedeln zu dürfen.
Am 1. März 1710 reisten die sechs Schwestern von Graz nach Wien. Sie bildeten den Kern des neuen Konvents. Dieses Mal ging alles überraschend schnell:
Das Haus „Schwarzer Ochse“ wurde wieder verkauft.
Die großzügige Stifterin Fürstin Maria Antonia Montecuccoli erwarb für die Elisabethinen den Grund und das Gebäude an der Landstraße. Die Ordensfrauen adaptierten die Räumlichkeiten für ihre Bedürfnisse und zogen am 8. April 1710 ein. Keine drei Wochen später – am 25. April 1710 – nahmen sie die ersten Kranken auf.
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Die Ordensfrauen der Elisabethinen aus Graz, Linz und Wien mit leitenden
MitarbeiterInnen bei ihrer Jubiläumswallfahrt "325 Jahre Elisabethinen in Österreich"
nach Mariazell in der Steiermark.
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Am 19. Juni 2015 trafen sich die Elisabethinen der Konvente Linz-Wien und Graz mit ihren leitenden Mitarbeitern zu einer Sternwallfahrt in Mariazell, um ihr 325 jähriges Wirken in Österreich zu feiern. Der neugeweihte Grazer Bischof Wilhelm Krautwaschl zelebrierte mit den Elisabethinen eine Festmesse vor dem Gnadenaltar der Basilika, die von den Schwestern und Mitarbeitern der Elisabethinen gestaltet wurde. Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Festgemeinde im Pfarrsaal der Basilika, wo die Generaloberinnen der Orden Graz (Sr. Bonaventura Holzmann) und Linz-Wien (Sr. Barbara Lehner) einen Streifzug durch die Geschichte der Elisabethinen präsentieren und die Werke der Elisabethinen in Österreich vorgestellt wurden.
Krankenhaus St. Elisabeth  Wien
Krankenhaus seit 1709
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Ordenskrankenhaus der Elisabethinen in Wien.
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Wir begleiten Sie bei Krankheit und auf Ihrem Genesungsweg – medizinisch wie auch menschlich. Im Mittelpunkt unserer Bemühungen steht der Mensch. Das entspricht dem Elisabethinischen Gedanken – unserem Leitbild – mit dem wir das Ordensspital St. Elisabeth im Herzen von Wien führen. Das Ordenskrankenhaus der Elisabethinen in Wien besteht seit 300 Jahren. Heute ist unser modernes Krankenhaus St. Elisabeth bedeutender Teil der Gesundheitslandschaft des 3. Wiener Gemeindebezirkes und steht für die Verbindung traditioneller christlicher Werte mit Hochleistungsmedizin.
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Ordenskrankenhaus der Elisabethinen in Wien.
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In unserem Haus erwartet Sie medizinische Betreuung auf höchstem Niveau und eine familiäre Atmosphäre, die von Herzlichkeit, einem respektvollem Umgang miteinander und ehrlicher Fürsorge geprägt ist. Wir sind überzeugt, dass dieses harmonische Umfeld den Heilungsprozess fördert und unsere Patienten beim Gesundwerden unterstützt. Dass wir unseren Patienten dieses Gefühl des „Gutaufgehoben sein" vermitteln können, dafür sind unsere Mitarbeiter verantwortlich. Ihre qualifizierte Arbeit, ihr persönliches Engagement und ihre Bereitschaft zur Weiterentwicklung ermöglichen es uns, neue Wege zu gehen.
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Ordenskrankenhaus der Elisabethinen in Wien.
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Neue Wege im Sinne einer noch intensiveren Betreuung, die ganzheitlich und zukunftsorientiert ausgerichtet ist. Davon zeugen innovative medizinische Ansätze wie beispielsweise die fachübergreifende Schwerpunktstation für Bauchmedizin, aber auch moderne Pflegekonzepte, die sich individuell am Patienten orientieren. Und wir haben nicht vor, uns auf erreichten Zielen auszuruhen. Wir arbeiten fortlaufend daran, uns weiter zu verbessern – für unsere Patienten, Mitarbeiter und Besucher unseres Hauses.

Als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität Wien ist es uns ein besonderes Anliegen, die Ausbildung von JungmedizinerInnen mitzugestalten. Darüber hinaus sind wir Ausbildungspartner des FH Campus Wien und freuen uns, StudentInnen der Studienrichtung der Gesundheits- und Krankenpflege sowie der Physiotherapie auf ihrem Ausbildungsweg zu begleiten.
Krankenhaus St. Elisabeth GmbH
A-1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 4a
www.elisabethinen-wien.at
Elisabethinen Graz
Krankenhaus seit 1690
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Krankenhaus der Elisabethinen Graz.
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Das Krankenhaus der Elisabethinen Graz ist ein gemeinnütziges Akutkrankenhaus. Mit all seinen klinischen Fachbereichen wirkt es wesentlich an der ambulanten und stationären Gesundheitsversorgung in der Steiermark mit. In einer intensiven Kooperation mit dem Landeskrankenhaus-Universitätsklinikum Graz, über die EBA (Erstversorgung, Beobachtung, Aufnahme), ist das Krankenhaus der Elisabethinen als verlässlicher Partner zusätzlich in die Akutversorgung eingebunden. Als "Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universtität Graz" ist das Krankenhaus der Elisabethinen mit seinen Mitarbeitern aus dem pflegerischen und ärztlichen Bereich, seinen Universitätsdozenten und Professoren, eine bedeutsame Ausbildungsstätte für den Nachwuchs im Bereich der Gesundheitsberufe. Das Krankenhaus der Elisabethinen wird als gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) geführt. Alleiniger Eigentümer des Krankenhauses ist der Konvent der Elisabethinen Graz.
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In der Mitte ist die erste Oberin der Grazer Elisabethinen Josepha de Ruppe zu sehen,
 daneben Clara Haß und Anna Vettweiß.
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Am 19. Oktober 1690 kamen drei geistliche Schwestern vom Dritten Orden des hl. Franziskus von Assisi – den Elisabethinen – aus dem Kloster in Düren (D) auf Vermittlung des Mutterklosters der Elisabethinen in Aachen (D) nach Graz. Auch deren Namen sind bekannt: Maria Clara Haß, Maria Josepha des Rupe und Maria Anna Vettweiß. Eine vierte, Maria Elisabeth Vettweiß, starb noch vor der eigentlichen Abreise nach Graz. Eine Stiftung in Höhe von 30.000 Gulden sollte den Unterhalt für sechs Kranke, vier Klosterfrauen, einen Kaplan und zwei weltliche Gehilfinnen ("Dienstmenscher") sichern. Ferner sollte daraus ein Medicus (Arzt), ein "Barbierer" (Chirurg) und eine Apotheke unterhalten werden. Trotz aller anfänglichen Schwierigkeiten erwies sich der Grazer Konvent als lebensfähig. Besonders wegen der Krankenpflege waren die Elisabethinen schon in den Anfangsjahren ihres Bestehens bei der Bevölkerung sehr beliebt, weshalb Kloster wie auch Spital bereits nach kurzer Zeit einen zuvor nicht erwarteten Aufschwung erlebten. Am 4. Dezember 1698 (acht Jahre nachdem die ersten Schwestern nach Graz kamen) zogen gemeinsam mit den beiden Gründerinnen sechs Schwestern, die bereits in der Grazer Gemeinschaft die Profess abgelegt hatten, in das neue Kloster ein.
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Krankenhaus der Elisabethinen Graz.
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Großzügige Spenden, Beihilfen und Stiftungen ermöglichten bald eine Erweiterung der Hospitalität. Im Jahre 1710 gab es – für die damalige Zeit beachtlich – insgesamt 17 gestiftete Krankenbetten. Wie dem höchst wahrscheinlich ältesten Krankenverzeichnis für das Elisabethinenspital zu entnehmen ist, sind in der Zeit vom August des Jahres 1694 bis August 1730 2.597 Patientinnen in der Grazer Hospitalität aufgenommen worden. Im Jahre 1784 besichtigte Kaiser Joseph II. bei einem Besuch in Graz das "armselige alte Krankenzimmer" bei den Elisabethinen, woraufhin der Monarch diesen ein Handbillett, datiert vom 28. März 1784, hinterließ, in welchem er den Befehl gab, anstelle des wegen Feuchtigkeit, Enge und Baufälligkeit unbrauchbar befundenen alten Krankenzimmers ein neueres und größeres "gutes Spital" errichten zu lassen. Durch diesen Neubau wurde die Bettenzahl auf 24 erhöht. Darüber hinaus wurden in das Nebenzimmer noch weitere sechs Krankenbetten gestellt
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Schwestern des Elisabethinen Konvents in Graz beim Gebet.
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. Nach vollendetem Spitalsumbau standen 30 Betten zur Verfügung. 1894 - zur Feier des 200jährigen Bestehens - standen Spital, Kloster und Kirche erneuert da. Nun umfasst das neue Spital bereits 94 Betten, die nach jährlichem Durchschnitt von 1200 weiblichen Kranken benützt wurden, welche jährlich rund 30.000 Verpflegstage beanspruchten. Dazu kamen noch sämtliche Medikamente und Verbände und täglich der zweimaliger Besuch des Arztes, der vom Kloster sein Honorar erhielt. Ferner wurden an der Klosterpforte täglich im Winter gegen 70, im Sommer gegen 50 Kostportionen an Arme ausgeteilt; täglich erhielten auch fünf bis sechs Studenten freien Mittagstisch. (Noch heute nehmen die Elisabethinen Studentinnen aus Osteuropa in ihr Haus auf. Außerdem stellen die Elisabethinen Essen und Getränke für den „VinziBus“ – zur Versorgung von Obdachlosen in Graz – zur Verfügung.)
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Blick auf das Krankenhausgebäude der Elisabethinen Graz vom Hof/Parkplatz.
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Die Regel vom „Regulierten Dritten Orden“ des heiligen Franziskus von Assisi ist die Grundlage unserer Lebensform: das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus zu beachten und nachzuvollziehen durch ein Leben in Gehorsam, eheloser Keuschheit und Armut. Das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth von Thüringen sollte Vorbild und Lebensinhalt unserer Schwesterngemeinschaft sein.

Im Gegensatz zur lebensfrohen Hofhaltung ihrer Zeit entschied sich Elisabeth für einen franziskanischen Lebensstil und opferte sich auf im Dienste der Armenbetreuung und Krankenpflege. In Liebe und Uneigennützigkeit die Kranken zu pflegen, das ist auch heute unser Ideal, unsere Aufgabe.

Der Konvent führt als Rechtsträger das Krankenhaus der Elisabethinen. Es ist ein gemeinnütziges Privatkrankenhaus, das den Landeskrankenhäusern gleichgestellt ist und der Bevölkerung von Stadt und Land dient. Aus der täglichen Eucharistiefeier, dem persönlichen Gebet und dem gegenseitigen frohen Austausch untereinander schöpfen wir die Kraft für unseren Auftrag
Krankenhaus der Elisabethinen GmbH Graz
Elisabethinergasse 14, 8020 Graz
www.elisabethinen.at
Elisabethinen Klagenfurt
Krankenhaus seit 1710
Elisabethinen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Elisabethinenspital Klagenfurt, Völkermarkter Vorstadt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die christlichen Wurzeln der hl. Elisabeth von Thüringen sind gemeinsam mit den sich ergänzenden Leistungsschwerpunkten und dem fachlichen Erfahrungsaustausch die Basis der seit April 2006 bestehenden Kooperation mit dem Orden der Barmherzigen Brüder Österreich und deren Krankenhaus in St. Veit an der Glan.
Das Spital verfügt über die Abteilungen:
Allgemeinchirurgie,
Orthopädie & Orthopädische Chirurgie,
Innere Medizin,
Akutgeriatrie/Remobilisation,
Radiologie

sowie Anästhesie & Intensivmedizin.
Ein besonderer Schwerpunkt ist vor allem das Zentrum für den Bewegungsapparat. Dieses interdisziplinäre Kompetenzzentrum bietet eine hervorragende Rundumbetreuung von Diagnostik und Therapie bei Erkrankung des Bewegungsapparates bis hin zur Prävention von rheumatischen Erkrankungen.
Elisabethinen © Foto: Barmherzige Brüder
LR Peter Kaiser bei der eröffnung der Radiologie am EKH mit Dir. Mag. Michael Steiner,
MAS (Wirtschaftliche Leitung und Management des A. ö. Krankenhauses der Elisabethinen
GmbH), Mutter Consolata Hassler (Oberin der Elisabethinen in Klagenfurt),
Dipl.RT Cornelia Dörflinger (Abteilung für Radiologie am Elisabethinen-Krankenhaus),
Prim. Dr. Helmut Weiss (Leiter der Abteilung für Radiologie am Elisabethinen-Krankenhaus).
© Foto: Barmherzige Brüder
Seit über 300 Jahren gibt es die Elisabethinen in Kärnten - Was im Jahre 1710 ganz klein und bescheiden mit vier Ordensfrauen begann, ist wie ein Samenkorn gewachsen und eine feste Institution im Gesundheitswesen des Landes Kärnten geworden. Der Beginn war schwierig. Die Schwestern, die vom Grazer Elisabethinenkloster anreisten, fanden nichts vor, um ihre Aufgabe - kranke Menschen gesund zu pflegen und sie wieder genesen zu lassen - gerecht zu werden. Die nötigen finanziellen Mittel dazu waren kaum vorhanden. So begannen die Schwestern mit eigenen Händen, unterstützt durch Spenden der Bevölkerung, ein kleines Krankenhaus zu bauen, dazu eine Kirche und eine notdürftige Unterkunft für sich selbst. Es wurden vier Krankenbetten aufgestellt. Ohne den Mut, das Gottvertrauen und die Tatkraft unserer Gründer-Schwestern hätten wir heute kein modernes "Allgemeines Krankenhaus der Elisabethinen". Es heißt da: "Sie besaßen eine ganz franziskanische Fröhlichkeit, die über viele Schwierigkeiten hinweg half und die auch den Kranken wieder neuen Lebensmut erflößte ."  Die kommenden Jahrzehnte waren weiterhin von Entbehrungen und Nöten gezeichnet, wobei trotz aller widrigen Umstände das kleine Spital laufend vergrößert werden konnte und so immer mehr kranke Menschen in ihm ihre Zuflucht und mit Gottes Hilfe auch Heilung fanden.
Elisabethinen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Elisabethinenkloster mit Spital, Klagenfurt. Die historische Spitalsapotheke (1792).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ein besonderes Ereignis war die Ankunft der Erzherzogin Marianne aus dem Hause Österreich, der ältesten (überlebenden) Tochter Kaiserin Maria Theresias, welche in ihren letzten Lebensjahren in Klagenfurt wohnte. Ihr Aufenthalt in unserem Land vom Jahre 1781 bis zu ihrem Tod 1789 gereichte nicht nur dem Elisabethinenkloster und dem Krankenhaus der Elisabethinen, sondern auch ganz Kärnten zu großem Segen. Sie residierte im jetzigen bischöflichen Palais neben dem Elisabethinenkloster und unterstützte den materiell bedrängten Konvent für die Erhaltung und Durchführung der Krankenpflege, wo immer sie nur konnte. 
Elisabethinen - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johann Jaritz
Pfarrkirche Sankt Lorenzen und Elisabethinenkloster in der Völkermarkter Straße im
VI. Bezirk „Völkermarkter Vorstadt“ der Landeshauptadt Klagenfurt am Wörther See.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johann Jaritz
Die Patienten des Elisabethinenkrankenhauses wurde lange Zeit unentgeltlich von den geistlichen Schwestern gepflegt und betreut. Für Medizin und die anderen Ausgaben kamen Wohltäterinnen und Wohltäter auf. Das änderte sich im Jahre 1920 durch die Geldentwertung schlagartig. Die Spenden versiegten, deshalb beantragte der Konvent das Öffentlichkeitsrecht für das Elisabethinen-Krankenhaus, um seine Patienten weiterhin betreuen zu können. Dieses wurde ihm im Jahre 1929 auch gewährt.
A.ö. Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt GmbH
Völkermarkter Straße 15-19, 9020 Klagenfurt
www.barmherzige-brueder.at/site/ekh/home
Elisabethinen Linz
Krankenhaus seit 1752
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Eingangsbereich des Elisabethinen Krankenhauses in Linz.
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Ernestine von Sternegg, eine Hofapothekerstochter aus Wien, wollte mit ihrem Vermögen ein Elisabethinenkloster gründen. 1745 erhielt sie von Kaiserin Maria Theresia dazu die Erlaubnis. Das Los entschied, dass die Neugründung zur „Beherbergung kranker Dienstboten“ in Linz entstehen sollte. Am 17. Juli 1745 traf Ernestine von Sternegg mit drei Schwestern des Wiener Konvents in Linz ein. 1752 trat Anna von Baumbach, Sr. M. Josefa, ins Kloster ein. Mit ihrem Vermögen konnte die Kirche und das Kloster vollendet werden. Sie ist die 2. Stifterin des Linzer Klosters. Aus dem ersten Krankensaal mit sechs Betten ist bis dato ein Krankenhaus mit knapp 500 Betten gewachsen, das im Jahr 1926 das Öffentlichkeitsrecht erlangt hatte. Diese Entwicklung zeigt deutlich, die weit zurückreichende enge Verbindung von Konvent und Krankenhaus.
Elisabethinen © Elisabethinen Linz - www.elisabethinen.or.at
Schwestern der Elisabethinen in Linz.
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Als Ordenskrankenhaus ist uns die wertschätzende Begegnung mit Ihnen, unseren Patienten, ein großes Anliegen. Wir versuchen, Ihren Aufenthalt in unserem Haus so angenehm wie möglich zu gestalten. Unser Handeln orientiert sich am Wertesystem der heiligen Elisabeth, das in einem Satz zusammengefasst überliefert ist: „In Fröhlichkeit den Menschen dienen.“ Der Anlass für einen Krankenhausaufenthalt ist selten erfreulich und kann beunruhigen. Die hohe Kompetenz und die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die moderne medizinische Ausstattung und Infrastruktur unseres Hauses garantieren die bestmögliche Behandlung unter Berücksichtigung der persönlichen Situation und unter Bedachtnahme Ihrer individuellen Wünsche. Im Krankenhaus der Elisabethinen steht Ihnen damit eine Kombination aus High-Tech-Medizin mit klinischer Forschung und der herzlichen Fürsorge eines echten Ordenskrankenhauses zur Verfügung.
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Eingangsbereich des Elisabethinen Krankenhauses in Linz.
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Die Schwerpunkte der medizinischen Versorgung liegen im Bereich der Inneren Medizin (Onkologie, Kardiologie, Stoffwechselerkrankungen, Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Lungenerkrankungen, …) der Dermatologie und der Chirurgie, die durch Abteilungen im Bereich der Diagnostik und Nachsorge ergänzt werden. Besondere Schwerpunkte stellen auch die Akutgeriatrie und die Versorgung von Palliativpatienten dar. Das Krankenhaus der Elisabethinen in Linz ist einerseits ein elementarer Bestandteil der Gesundheitsversorgung Oberösterreichs, zugleich aber auch ein Großbetrieb im Herzen von Linz. Die Bezeichnung „Fast wie eine Stadt“ trifft sicherlich zu. So sind die Anschlussleistungen und Verbrauchswerte vergleichbar mit einer kleinen Stadt mit 2500 Haushalten. Nachhaltiges Wirtschaften, sei es im Umgang mit Lebensmitteln, Wasser oder Energie ist daher ein zentrales Anliegen und täglich neue Herausforderung. Als Dienstleister, der sich für Ihre Gesundheit bzw. Ihre Heilung mit all seiner Kraft einsetzt, sind natürlich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wichtigste Faktor. Sie sind es, die 365 Tage im Jahr für Sie da sind.
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Schwestern des Elisabethinen Konvents in Linz beim Gebet.
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Vom ärztlichen Personal über die Pflege bis hin zu unseren Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeitern. Um die für Sie beste Qualität laufend sicherzustellen, arbeiten wir selbstverständlich mit Qualitätsmanagement-Systemen und sind nach ISO 9001 zertifiziert. Viele andere Auszeichnungen, wie z.B. die Gesundheitspreise der Stadt Linz, dokumentieren nur einen Teil der laufenden, permanenten Verbesserung zum Wohl unserer Patienten. Auch die Kooperation mit Selbsthilfegruppen ist dabei für uns nur ein Element, das vor allem ein Ziel hat: beste medizinische Versorgung mit Herz. Die Teilnahme an klinischen Studien stellt neben einer ausgezeichneten technischen Ausstattung einen weiteren Mosaikstein zur Sicherstellung von Spitzenmedizin dar.
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Die berufliche Tätigkeit – Dienst am Kranken.
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 Um diese auch vor dem Hintergrund der immer enger werdenden budgetären Möglichkeiten der öffentlichen Hand auch langfristig garantieren zu können, pflegen wir seit vielen Jahren eine enge Kooperation mit anderen Spitälern. Konkret realisiert wird das durch wechselseitige Zukäufe von Leistungen, gemeinsame Nutzung von Geräten und im Rahmen der strategischen Allianz mit der gespag, den Landeskrankenhäusern, sogar gemeinsamen Abteilungen und viele andere erfolgreiche Formen der Zusammenarbeit. Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen ist seit Gründung des Ordens, und damit des Krankenhauses, unser Auftrag und damit elementarer Bestandteil unserer Arbeit. Von der ursprünglichen Pflege der Kranken und Siechen außerhalb der damaligen Stadtmauern über die Versorgung von Verletzten in den Kriegsjahren bis ins Heute. Fortbildungsangebote wie die „Patientenuniversität“, das ambulante Abnehmprogramm „Medikcal“, die „Massageakademie“ und die „Pflegewerkstatt“, sowie kulturelle Angebote wie der „Ort der Begegnung“, Vernissagen und Ausstellungen u.Ä. bilden diesen gesellschaftlichen Auftrag ab.
Krankenhaus der Elisabethinen Linz
Fadingerstraße 1, 4020 Linz
www.elisabethinen.or.at
Der Weg in die Ordensgemeinschaft
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Nach acht Jahren erfolgt die endgültige Bindung durch die Profess auf Lebenszeit.
© Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Ordensfrau zu sein ist eine Berufung, kein Beruf in herkömmlichem Sinn. Ist der Ruf Gottes stark genug, entsteht der Wunsch nach einem von Gott geleiteten Leben. Der Eintritt in eine Ordensgemeinschaft ist ein möglicher Weg, diesem zu folgen. Eine direkte Aufnahme in den Konvent Wien ist nicht möglich. Novizinnen werden in der Ordensgemeinschaft in Linz aufgenommen und können später auf Wunsch nach Wien entsandt werden.
Elisabethinen © Elisabethinen Linz - www.elisabethinen.or.at
Beim Informationstag können Interessierte den Schwestern in der Klostergemeinschaft
begegnen und am gemeinsamen Gebet teilnehmen.
© Elisabethinen Linz - www.elisabethinen.or.at
Bei uns Elisabethinen finden Frauen die Möglichkeit, ihrer Berufung nachzukommen, sich individuell einzubringen und in einer geschwisterlichen Gemeinschaft zu leben. Der Entschluss zum Beitritt einer Ordensgemeinschaft ist an die Bereitschaft geknüpft, nach den drei evangelischen Räten (Armut, Keuscheit, Gehorsam) zu leben und sich ganz Gott anzuvertrauen. Die Schwestern der Elisabethinen sind seit jeher überwiegend in der Gesundheits- und Krankenpflege tätig. Als Teil der Gemeinschaft werden sie entsprechend ihrer individuellen Begabungen ausgebildet.
Elisabethinen © Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Schwestern aus der Slowakei und der Tschechei vor dem Aachener Mutterhaus.
© Ordensgemeinschaft der Elisabethinnen e.V.
Voraussetzungen zum Eintritt in den Orden:
persönliche Reife
Anpassungsfähigkeit
Liebe zum Gebets- und Gemeinschaftsleben
physische und psychische Gesundheit
Geistlicher Werdegang:
Erprobungszeit (Postulat): 6 Monate bis 1 Jahr
Beginn des Noviziates (Erhalt des Ordenskleides): 2 Jahre
Nach Abschluss des Noviziates erfolgt die 1. Profess
(Weihe, welche in der Taufweihe wurzelt).
Nach 2 Jahren erfolgt die Erneuerung des Profess-Versprechens für weitere 3 Jahre, dann endgültige Hingabe und Eingliederung in den Orden - ewige Profess.
Elisabethinen © Elisabethinen Linz - www.elisabethinen.or.at
Schwestern der Elisabethinen in Linz.
© Elisabethinen Linz - www.elisabethinen.or.at
Die Entscheidung für ein klösterliches Leben...
...geschieht meist nicht von heute auf morgen.
Beschäftigen Sie Fragen zum Leben im einer Ordensgemeinschaft?
Mehr Informationen zum konkreten Ablauf und Angebote wie „Mitleben im Kloster“
sollen Interessierte auf ihrem Weg unterstützen.

Mehr dazu auf der Homepage der Elisabethinen Linz:
www.elisabethinen.or.at/mein-weg
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Elisabethinen" der
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