Pfarrkirche Gröbming
Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Stoderstraße 1, 8962 Gröbming
Pfarrkirche Gröbming © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gröbming; Überblick von Südosten (SO), Pfarrkirche (Mariä Himmelfahrt)
im Mittelpunkt, Blick vom Hang; 1912.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt der Pfarre Gröbming in Zentrum von Gröbming zählt zu den ältesten Kirchen in der Obersteiermark. Der Bau misst eine Länge von 42 Metern, eine Breite von 13,5 Metern und eine Höhe von 21 Metern. Der gotische Bau ist Marias Aufnahme in den Himmel geweiht. Gröbming gehört zur UNESCO-Welterbestätte Kulturlandschaft Hallstatt–Dachstein/Salzkammergutund liegt im Bezirk Liezen. Gröbming liegt auf einer Anhöhe im Ennstal, am südöstlichen Dachsteinmassiv, dem Kemetgebirge, links der Enns. Das Gemeindegebiet erstreckt sich entlang des Gröbmingbachs hinauf bis zum Dachsteinplateau und bis zur oberösterreichischen Landesgrenze.
Pfarrkirche Gröbming © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche (Mariä Himmelfahrt) in Gröbming, Steiermark; Portalvorbau; 1912.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 700 bis 1000 besiedelten Slawen und Bajuwaren die Region. Mehrere Höfe wurden im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. In der Zeit der Reformation war Gröbming evangelisch geprägt. Als Gröbming im Zuge der Aufhebung der Grundherrschaften 1848/49 zur selbstständigen Marktgemeinde wurde, hatte es bereits sein längerem ein unverbrieftes Marktrecht besessen.
Geschichte
Pfarrkirche Gröbming © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche Gröbming; Blick zum Hochaltar.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die erstmals 1170 erwähnte Kirche wurde nach einem Umbau am 15. August 1511 von Bischof Berthold Pürstinger, Bischof von Chiemsee, wieder geweiht. Der Bau selbst wurde bereits 1494 begonnen. Der gotische Bau trägt einen barocken Zwiebelturm. Der prächtige Apostelaltar von Meister Lienhard Astl wurde um 1520 geschaffen, die spätgotische Madonna "Maria im Grübl", die auf einem Säulenaltar ruht, sowie der hochbarocke Altar in der Kreuzkapelle aus dem 17. Jahrhundert zählen zu den weiteren Kostbarkeiten. Von der einstigen Römersiedlung befindet sich neben dem Kreuzaltar ein römischer Grabstein.
Pfarrkirche Gröbming © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche Gröbming; Flügelaltar.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der frühbarocke Hochaltar wurde vom Bildhauer Hans Pernegger dem Jüngeren um 1625 geschaffen. 1725 wurde der von Pernegger gebaute Hochaltar gegen einen Säulenhochaltar getauscht. Die Kanzel wurde im 18. Jahrhundert errichtet. 1866 wurden die Fenster am Hochaltar eingebaut. Die im Jahr 1922 angeschafften Glocken wurden im Ersten Weltrkieg konfisziert.  Von der ursprünglich gotischen Kirche ist nur noch der Apostelaltar vorhanden, der aus der Hallstätter-Schule (Meister Lienhard Astl) stammt. Das Kirchengestühl ist aus verschiedenen Zeitepochen. Einige Stühle sind auch noch Reste der gotischen Einrichtung.
Pfarrkirche Gröbming © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche Gröbming; Votivbild (Gedenktafel) Christopf Putterer, um 1580.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1990 wurde das Prebyterium nach den liturgischen Vorschriften des 2. Vatikanischen Konzils neu gestaltet. Altar und Ambo – aus Sölker Marmor – stehen im Zentrum. Der Boden besteht aus Adneter Marmorplatten. 1997 erfolgte die Außenrenovierung. 2005 erhielt die Pfarrkirche ein neues Bronze-Geläute, da die Stahlglocken in einigen Jahren funktionsuntüchtig geworden wären. Die fünf neuen Bronze-Glocken wurden von der Firma Perner in Passau gegossen.
Pfarrkirche Gröbming © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche Gröbming; Kreuzaltar.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
An der Ostseite der Kirchenanlage sind Gedenktafeln angebracht, die mit den Namen der gefallenen Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges versehen sind. An der Südseite befindet sich am Mauerwerk ein übermenschlich großes Kruzifix mit der Aufschrift Volksmission vom 4. bis 12. Dezember 1949 sowie eine Messingtafel mit der Jahreszahl 1959.
groebming.graz-seckau.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Gröbming" der
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