Königin der Apostel
Societas Missionalis Sororum Reginae Apolostolorum
Ordenskürzel: SRA
Missionsschwestern Königin der Apostel © Foto: Barmherzige Brüder
"Missionsschwestern Königin der Apostel" im Innenhof des Krankenhauses
 der Barmherzigen Brüder in Wien.
© Foto: Barmherzige Brüder
Die Missionskongregation der Schwestern „Königin der Apostel“ (Societas Missionalis Sororum Reginae Apolostolorum, Ordenskürzel: SRA) ist eine römisch-katholische Missionsgesellschaft, die 1923 in Wien gegründet wurde.
Auftrag
Königin der Apostel © www.sramission.at
Das Mutterhaus der Missionsschwestern "Königin der Apostel" in Österreich,
1170 Wien-Neuwaldegg, Kreuzwiesengasse 9.
© www.sramission.at
das Evangelium in den unterschiedlichsten Lebenssituationen zu verkünden. Dabei sind uns Gerechtigkeit, Frieden und besonders das Eintreten für die Würde und Rechte der Frauen besondere Anliegen.

Verkündigung in Wort und Tanz
Basisgemeinden
Christ-Bhaktas (Engagement in verschiedenen Arbeitsfeldern)
Arbeit mit Frauen in Not
(Krankenseelsorge und pastorale Tätigkeiten)
Unterricht und Erziehung, Kindergarten, Schule
Sonderschulen für körperlich behinderte
Bewusstseinsbildung der Rechte und Pflichten der Menschen
Einsatz für die Menschenrechte
Erwachsenenbildung
Haushaltsschulen
Dorfarbeit, Brunnenbau, Hausbau
Geistliche Begleitung
Kranken- und Altenpflege
Soziale und karitative Arbeiten u.v.a.m.
Gründung
Innitzer, Theodor © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Innitzer, Theodor © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Innitzer, Theodor; 1933
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der von 1872 bis 1876 in Indien tätige deutsche Jesuit Pater Antonius Maria Bodewig, wollte eine Missionsgesellschaft gründen, konnte dafür aber keine kirchliche Genehmigung erhalten.

Einige Brüder und Schwestern zogen 1906 nach Wien, wo besonders Bruder Paul Sonntag für die neue Missionsgesellschaft warb und ab 1909 die Missionszeitschrift Licht und Liebe herausgab. Er wurde vom damaligen Universitätsprofessor Theodor Innitzer unterstützt, mit dessen Hilfe 1916 die Gesellschaft des katholischen Missionswerks für Indien in Wien gegründet wurde. Kardinal Friedrich Gustav Piffl genehmigte 1923 die Errichtung der neuen Kongregation, die sich ab diesem Zeitpunkt Königin der Apostel nannte. Theodor Innitzer wurde der erste Generalobere und behielt dieses Amt bis zu seiner Ernennung zum Erzbischof von Wien.
Missionsschwestern Königin der Apostel © Foto: Barmherzige Brüder
"Missionsschwestern Königin der Apostel"  bei der Internationalen Sternwallfahrt
nach Mariazell 2015. Rund 900 TeilnehmerInnen aus vier Ländern (Slowakei, Ungarn,
Tschechien und Österreich) nahmen an der Sternwallfahrt in die Obersteiermark teil.
© Foto: Barmherzige Brüder
1925 erfolgte die Trennung in einen männlichen und weiblichen Zweig. 1927 wurden die ersten Ordensangehörigen nach Indien entsandt. Am 9. April 1954 wurde der männliche Zweig aufgelöst. Das Mutterhaus der weiblichen Kongregation wurde in Wien errichtet. 1939 konnten die ersten indischen Schwestern aufgenommen werden. 1949 erhielten die Missionsschwestern ihre päpstliche Approbation. Seit 1965 sind indische Schwestern in Europa tätig. Am 27. September 2000 wurde mit Sr. Callista Panachickel die erste Inderin zur Generaloberin gewählt.
Missionsschwestern Königin der Apostel ©© KOO - Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz
Schwestern der Königin der Apostel beim Studium der Arbeitsgruppenergebnisse
bei der Fachtagung Weltkirche 2009.
© KOO - Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz
Neben Österreich gibt es die meisten Niederlassungen in Indien, einige in Deutschland und Italien, ab 1983 auch auf den Philippinen und seit 1992 in der Slowakei. Das Haus in Belgien musste 2001 geschlossen werden. Weltweit gehören über 800 Schwestern zu dieser Gemeinschaft. In Übersee betreut die Kongregation vor allem Sozialeinrichtungen und Schulen, in Europa arbeiten die Schwestern hauptsächlich in der Krankenpflege und in Kindergärten.
Spiritualität
Königin der Apostel © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Altar in der Kapelle der Missionsschwestern 'Königin der Apostel' in
Wien 17, Kreuzwiesengasse 9; um 1936.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Christus ist die Mitte unseres Lebens. Er schenkt uns Leben und Liebe. „Der Geist unserer Kongregation ist jener Geist den Jesus Christus von seinen Aposteln forderte. Die Nachfolge Christi ist Teilnahme am großen Kampf für die Ehre Gottes. Jede Missionstätigkeit nimmt ihren Ausgang von der Sendung der ersten Mission, die Sendung Christi und des Hl. Geistes. Wir sind berufen durch unsere Betrachtung und Tätigkeit besonders die öffentliche, den Menschen zugewandte Wirksamkeit Jesu anzubeten und mit ganzer Kraft und Eifer für das Heil der Menschen arbeiten. Das wir nicht nur für die Menschen arbeiten sondern mit ihnen. Wir verehren daher in besonderer Weise die Menschenfreundlichkeit Gottes. Das Evangelium zu leben und es dadurch zu verkünden ist unsere Berufung.

„Wir haben verlassen, was wir einmal unser Eigen nannten - einschließlich unserer eigenen Familie, um im Dienst der Evangelisation Allen alles zu werden“
(Konst. 54)
Schwestern der Königin der Apostel © E. Gaube Schwestern der Königin der Apostel © E. Gaube
Schwestern der Königin der Apostel bei der "Langen Nacht der Kirchen 2015"
 in der Klosterkirche der Barmherzigen Brüder in Wien, Taborstraße.
Unser Leben in einer Internationalen Gemeinschaft ist im tiefsten Sinne Teilnahme am Leben und Wirken Jesu. Sein Leben und Seine Lehre die uns in der Frohen Botschaft verkündet werden, sind uns Wegweisung. Wir empfangen dieses Leben neu aus der Begegnung mit Jesus im Wort Gottes, in der Eucharistie und in den Armen und Ausgegrenzten Brüdern und Schwestern.

„Unsere Gemeinschaft, vereint im Namen des Herrn hat als ihre Mitte die Hl. Eucharistie, das Sakrament huldvollen Erbarmens, das Zeichen der Einheit und Band der Liebe.“
(Konst. 50)

Wir leben als Schwestern in Gemeinschaft und versuchen, Beschaulichkeit (Kontemplation) und Tätigkeit zu verbinden und so ein Segen für andere zu sein. Die Gründungsidee und das Ziel unserer Kongregation verwirklichen wir gemeinsam und in gegenseitiger Hilfe je nach den, die von Gott empfangen Gaben.
Königin der Apostel © Katholische Männerbewegung der Erzdiözese Wien / Diözesansekretär Michael Juppe
Auf gute Zusammenarbeit – KMB-Diözesanobmann Helmut Wieser mit den Missionsschwestern „Königin der Apostel“. Das Arbeitsteam für die Projektentwicklung „Uganda“.
© Katholische Männerbewegung der Erzdiözese Wien / Diözesansekretär Michael Juppe
„Im Geiste des hl. Paulus, der in der Verkündigung allen Menschen alles wurde wollen wir uns mit den Völkern, unter denen wir wirken, identifizieren. Das kann bedeuten, dass wir manche unserer eigenen kulturellen Werte und Gebräuche, die uns vertraut waren, zurück stellen, um ein Teil des neuen Volkes zu werden.“ (Konst. 72)

Wir leben nach den Evangelischen Räten der gottgeweihten Keuschheit, der freiwilligen Armut und des Gehorsams. Dies soll uns die innere Freiheit schaffen für den Dienst an den Menschen. Wir legen die drei Gelübde ab in dem Verlangen Christus ähnlich zu werden.
Text auszugsweise aus
www.sramission.at
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