Johannes von Gott-Pflegezentrum Kainbach
"Gutes tun und es gut tun"
Johannes von Gott-Straße 12, 8047 Kainbach bei Graz
Johannes von Gott-Pflegezentrum Kainbach © Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
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Als Einrichtung der Sozial- und Behindertenhilfe begleiten und betreuen wir im Johannes von Gott-Pflegezentrum der Barmherzigen Brüder samt Tages/werk/stätten an mehreren Standorten pflegebedürftige, geistig und mehrfach behinderte sowie psychisch kranke Menschen aller Altersstufen. Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Barmherzigen Brüder verbinden wir Professionalität in unserem Handeln mit christlichen Werten und liebevoller, menschlicher Zuwendung. Es ist unser Bestreben, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine umfassende, ganzheitliche Betreuung zukommen zu lassen, die der Einzigartigkeit jedes Einzelnen gerecht wird. Dazu gehören neben medizinischen und pflegerischen Leistungen auch pädagogische Förderungen, Therapien, Angebote zu Arbeit und Beschäftigung, Freizeitaktivitäten, seelsorgliche Begleitung und vieles mehr.
Wir bieten Wohnen
mit ganzheitlicher und professioneller Pflege an.
Johannes von Gott-Pflegezentrum Kainbach © Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
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Die individuelle Lebensgeschichte unserer Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Vorlieben, Erwartungen, Stärken und Schwächen werden in der Betreuung und in der Pflege berücksichtigt. Dabei sind uns Einfühlungsvermögen, menschliche Zuwendung und die Wahrung der Würde des Menschen sehr wichtig. Eines unserer vorrangigsten Ziele ist es, die von uns betreuten Menschen zu befähigen, ein möglichst selbständiges und autonomes Leben zu führen. Ist Unterstützung erforderlich, richtet sie sich nach dem individuellen Bedarf des Betroffenen.
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Das Leonhard-Haus mit vielen Möglichkeiten zum Entspannen im Freien.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sollen sich bei uns angenommen, geborgen und zu Hause fühlen. Bei der Gestaltung der Zimmer und der Aufenthaltsbereiche haben wir darauf geachtet, dass helle, lichtdurchflutete Räume und ausgesuchte Farben eine angenehme Atmosphäre schaffen. Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern stehen umfangreiche medizinische und therapeutische Angebote zur Verfügung. 
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Hoffest 2014.
Bei wunderschönem Herbstwetter luden die Wohngruppen Pirkenhof, Hemma
und Christoph zu ihrem ersten gemeinsamen Hoffest.
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Abhängig von der jeweiligen Diagnose, setzen wir bei Bedarf fächerübergreifend individuell abgestimmte Therapien ein, um vorhandene Symptome unserer Bewohnerinnen und Bewohner auf möglichst effektive Weise zu mildern:
24 Stunden Medizinische Versorgung
Klinische Psychologie
Physiotherapie
Ergotherapie
Massage
Diätologie
Die Angebotspalette erstreckt sich von allgemeiner heil- und sonderpädagogischer Arbeit über Bewegungs-, Musik- und Theaterpädagogik bis hin zu Tiergestützter Pädagogik. Wir bieten Arbeit und Beschäftigung mit den Schwerpunkten Tagesstruktur, Industrie und Kooperation, Kreatives Schaffen sowie Dienstleistung an. Im Vorfeld werden Bewohnerinnen und Bewohner durch Erhebung, Testung und gezielte Förderung in der Übungswerkstätte auf eine individuell abgestimmte Beschäftigung vorbereitet. Ausflüge und Urlaube im In- und Ausland haben einen festen Platz im Alltagsleben unserer Bewohnerinnen und Bewohner und sind ein Schritt in Richtung Normalität und Integration. Beliebte Ausflugsziele sind u. a. der Tierpark Schönbrunn, Minimundus am Wörthersee, der Tierpark Herberstein oder das Bundesgestüt in Piber. Sie verbrachten bereits erholsame Tage am Neusiedlersee, genossen die landschaftliche Schönheit der Toscana und tankten an den Stränden von Caorle, Lignano und der Insel Krk neue Kraft.
Wohngruppen
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Im Haupthaus und weiteren neun Häusern am ca. 190 ha großen Areal der Barmherzigen Brüder werden, mitten im Grünen und am Rande von Graz, Lebensräume für Menschen mit Behinderung geboten, die sich an verschiedenen fachlichen Schwerpunkten orientieren.
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Das Haupthaus der Lebenswelt Kainbach.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Im Haupthaus und weiteren neun Häusern am ca. 190 ha großen Areal der Barmherzigen Brüder werden, mitten im Grünen und am Rande von Graz, Lebensräume für Menschen mit Behinderung geboten, die sich an verschiedenen fachlichen Schwerpunkten orientieren. Im Haupthaus des Johannes von Gott-Pflegezentrums finden Bewohnerinnen und Bewohner mit hohem Pflegebedarf, Demenzerkrankungen, schwerer körperlicher und geistiger Beeinträchtigung sowie psychischen Erkrankungen professionelle stationäre Betreuung in wohnlicher Atmosphäre. Im Erdgeschoß ist der medizinische, therapeutische und verwaltungstechnische Servicebereich angesiedelt, der zentral für alle zur Verfügung steht. Das Haupthaus beherbergt auch ein Seminarzentrum, welches technisch bestens ausgestattet ist und Platz für rund 250 Gäste bietet.
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Das Elisabeth-Haus.
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Das Elisabeth-Haus verfügt über zwei große Terrassen sowie einen großzügigen eigenen Gartenbereich, der von den Bewohnerinnen und Bewohnern vielseitig genutzt wird. Der Wohnbereich Benedikt befindet sich im ersten und zweiten Stock des Elisabeth-Hauses und bietet Vollzeitbetreuung für Menschen mit Doppeldiagnosen. Gemeinsam mit jedem Bewohner erstellen wir einen individuellen Tagesablauf, in dem neben der Arbeit in den Bewohnerwerkstätten oder der Mithilfe im hauswirtschaftlichen Bereich auch Sport, Freizeitaktivitäten und Rückzugsmöglichkeiten vorgesehen sind.
Station Johannes befindet sich im Erdgeschoß des Elisabeth-Hauses und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit Behinderungen.
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Lebenswelt Kainbach - In der Holzwerstätte.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in einer ganzheitlichen Pflege und individuellen Betreuung. Dabei ist es unser Bestreben, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erhalten bzw. zu fördern. Wo erforderlich, bieten wir Unterstützung bei den Aktivitäten des täglichen Lebens an. Ein strukturierter, abwechslungsreicher und auf den Einzelnen abgestimmter Tagesablauf soll die bestmögliche Lebensqualität für unsere Bewohnerinnen und Bewohner sicherstellen.
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Das Haus Emmaus ist von einem großen Garten umgeben.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Unser Haus Emmaus ist von einem großen Garten umgeben, der besonders in der warmen Jahreszeit zum Ballspielen, Schaukeln oder gemütlichen Beisammensitzen im Schatten der Bäume einlädt. Eigens angelegte Hochbeete im Garten werden gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern bepflanzt, was ihnen viel Freude bereitet. Die BHG Wohngruppe Emmaus besteht aus zwei Kleingruppen, befindet sich im Erdgeschoß des Hauses Emmaus und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit Behinderungen und autistischen Zügen bzw. autistischen Störungen. Unser Anliegen ist es, den von uns betreuten Menschen mit vorwiegend autistischen Zügen und kognitiven Beeinträchtigungen durch einen strukturierten Tagesablauf Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Wir begleiten sie in schwierigen Situationen und bieten Wege der Bewältigung an. Individuelle Förderung in interdisziplinärer Zusammenarbeit und unterstützende Maßnahmen ermöglichen es unseren Klientinnen und Klienten ihr Potential zu entfalten.
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Nordic Walking am Gelände mit Sportpädagogin Lena.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Von Montag bis Freitag sind unsere Klientinnen und Klienten tagsüber in eine Tagesstätte bzw. Tageswerkstätte integriert. Unser Schwerpunkt ist daher, neben der Anleitung zur Körperpflege, die gemeinsame und individuelle Gestaltung der Freizeit. Sehr gerne wird auch unser großer Garten mit Schaukeln und Hochbeeten genutzt. Station Theresia befindet sich im ersten Stock des Hauses Emmaus und bietet Vollzeitbetreuung und Pflege von Menschen mit Mehrfachbehinderungen bzw. Doppeldiagnosen.
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Haus Michael.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Das Haus Michael liegt auf einer kleinen Anhöhe mitten im Grünen. Von den beiden großen Terrassen hat man einen herrlichen Panoramablick über die Wiesen und Wälder des Hügellandes östlich von Graz. Die BHG Wohngruppe Christoph befindet sich im Haus Michael und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen bzw. Doppeldiagnosen. Das Team der Wohngruppe Christoph arbeitet nach dem Konzept der Unterstützten Kommunikation. Großes Augenmerk richten wir auf eine interdisziplinär betriebene Förderung individueller Ressourcen unserer Klientinnen und Klienten. Fördern wollen wir auch kognitive Fähigkeiten, Sozialkompetenz und Orientierungsfähigkeit. Wir unterstützen z. B. bei eingeschränkter Mobilität oder geben Anleitung bei der Körperpflege. Die BHG Wohngruppe Hemma befindet sich im Haus Michael und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen bzw. Doppeldiagnosen.
Von Montag bis Freitag sind fast alle unserer Klientinnen und Klienten tagsüber in eine Tagesstätte integriert. Unser Schwerpunkt ist daher, neben der Anleitung zur Körperpflege, die gemeinsame und individuelle Gestaltung der Freizeit.
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Haus Richard Pampuri.
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Das Haus Richard Pampuri ist mit einem verglasten Übergang im ersten Stock mit dem Haus Emmaus verbunden. Wie im Haus Emmaus gibt es einen Garten, der einen wunderschönen Blick auf den Dorfplatz bietet. Station Schutzengel befindet sich im ersten Stock des Richard Pampuri Hauses und bietet Vollzeit- sowie Kurzzeitbetreuung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen und Diagnosen aus dem autistischen Formenkreis. Wir bieten individuelle Begleitung und Unterstützung, wobei die Wünsche, Bedürfnisse und Interessen jedes Einzelnen im Vordergrund stehen. Unser Ansatz beinhaltet eine entwicklungsorientierte Beschäftigung (Pep-R), strukturierte Alltagsgestaltung (TEACCH-Konzept) sowie eine Ressourcenorientierung mittels systempädagogischen Ansatzes und personenzentrierter Zukunftsplanung. Ein großzügiger, an die Wohnbereiche angrenzender Garten kann von den Bewohnerinnen und Bewohnern vielseitig genutzt werden. Der nahe gelegene Erlebniswald bietet unseren Bewohnerinnen und Bewohnern viele Gelegenheiten, Dinge zu erforschen, auszuprobieren und Zusammenhänge selbst zu entdecken.
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Das Eustachius Kugler-Haus am Dorfplatz.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
Direkt am Dorfplatz gelegen, bietet das Eustachius Kugler-Haus mit seinen großen Glasfronten helle Räumlichkeiten und schöne Aussichten. Nordseitig sieht man auf díe gepflegten Grünanlagen des Dorfplatzes und kann seinen Blick bis zum Schöckl schweifen lassen. Südseitig laden die durchgehenden und mit Blumen bepflanzten Balkone zum Verweilen ein. Station Rupert befindet sich im Erdgeschoß des Eustachius Kugler-Hauses und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen bzw. Doppeldiagnosen. An erster Stelle stehen bei uns die Selbstbestimmung und die Förderung der Selbstständigkeit jedes Einzelnen. Viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind in den Bewohnerwerkstätten tätig. Gemeinsam erstellen wir ressourcenorientierte Pflege- und Förderpläne. Auch bei der Freizeitgestaltung berücksichtigen wir die Wünsche und Möglichkeiten der von uns betreuten Menschen. Wir unterstützen die sozialen Kontakte unserer Bewohnerinnen und Bewohner nach außen und bieten regelmäßig Sozialtraining an. Durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Fachbereichen im Pflegezentrum können wir ein optimales Betreuungskonzept gewährleisten. Station Virgil befindet sich im ersten Stock des Eustachius Kugler- Hauses und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit Mehrfachbehinderungen bzw. Doppeldiagnosen.
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Im Klangraum beim gemeinsamen Trommeln mit Musikpädagogen.
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An erster Stelle stehen bei uns die Selbstbestimmung und die Förderung der Selbstständigkeit jedes Einzelnen. Viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner sind in den Bewohnerwerkstätten tätig. Gemeinsam erstellen wir ressourcenorientierte Pflege- und Förderpläne. Auch bei der Freizeitgestaltung berücksichtigen wir die Wünsche und Möglichkeiten der von uns betreuten Menschen. Wir unterstützen die sozialen Kontakte unserer Bewohnerinnen und Bewohner nach außen und bieten regelmäßig Sozialtraining an. Sehr wichtig ist uns der regelmäßige Kontakt zu den Angehörigen und Sachwaltern.
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Leonhard-Haus.
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Das Leonhard-Haus mit großzügigem Gartenbereich bietet barrierefreien Lebensraum, der exakt an die Bedürfnisse von Menschen mit hohem und höchstem Hilfebedarf angepasst ist. Die Wohngruppe Augustinus befindet sich im ersten Stock des Leonhard-Hauses und bietet Vollzeitbetreuung für Menschen mit Mehrfachbehinderungen und psychischen Erkrankungen bzw. Doppeldiagnosen. In der Betreuung und Begleitung unserer Bewohnerinnen und Bewohner ist es unserem multiprofessionellen Team ein Anliegen, Individualität zu fördern sowie vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten zu stärken. Zur Anwendung kommen dabei u. a. die Konzepte der Motopädagogik sowie der Basalen Kommunikation und der Unterstützten Kommunikation. Weiters arbeiten wir eng mit den Fachbereichen des Hauses zusammen, wie der Klinischen Psychologie, der Sozialberatung oder der Physio- und Ergotherapie. Die Wohngruppe Monika befindet sich im Erdgeschoß des Leonhard-Hauses und bietet Vollzeitbetreuung für Menschen mit Mehrfachbehinderungen bzw. Doppeldiagnosen.
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Basale Stimulation auf der Pflegestationen.
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Unser multiprofessionelles Team arbeitet u. a. nach folgenden Konzepten: Basale Kommunikation nach Winfried Mall, Basale Stimulation nach Andreas Fröhlich, TEACCH und PEP-R sowie Unterstützte Kommunikation. Auf Basis einer individuellen Pflegeplanung sowie einer pädagogischen Förder- und Entwicklungsplanung ist es unser Ziel, unseren Bewohnerinnen und Bewohnern jene Unterstützung zukommen zu lassen, die sie für ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben benötigen. Dabei arbeiten wir eng mit den Fachbereichen des Hauses zusammen, wie der Klinischen Psychologie, der Sozialberatung oder der Physio- und Ergotherapie. Von Montag bis Freitag sind unsere Bewohnerinnen und Bewohner tagsüber in diversen Tages/werk/stätten beschäftigt, am Wochenende steht die gemeinsame und individuelle Gestaltung der Freizeit im Vordergrund. Der frei zugängliche Gartenbereich bietet neben einer großzügig angelegten Terrasse auch Schaukeln, einen Sinnes- und Wahrnehmungsweg, einen Naschgarten und Hochbeete zum Gemüseanbau an.
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Im Rahmen eines Gottesdienstes mit Kerzenweihe, der zugleich auch der
Auftakt zum Jahr der Orden war, wurde der Blasiussegen für die
Bewohnerinnen, Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gespendet.
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Der Pirkenhof und die angeschlossene Wohngruppe Effata befinden sich mitten im Grünen auf dem Areal des Pflegezentrums und bieten Vollzeitbetreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen mit dem Schwerpunkt Gehörlosigkeit. Hier leben Menschen mit einer ländlich bäuerlichen Biographie und/oder Gehörlosigkeit und einer zusätzlichen Beeinträchtigung. Sie benötigen zur Bewältigung ihres Tagesablaufs spezielle Kommunikationsformen.
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Gebärdensprachkompetenz.
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Der Einsatz von Gebärden und Elementen der Unterstützten Kommunikation (Fotos, Bilder, Symbole) ermöglicht es unseren Bewohnerinnen und Bewohnern sich mitzuteilen, mitzubestimmen und Abläufe zu verstehen. Die Mitarbeiter der Wohngruppen Pirkenhof/Effata weisen daher Gebärdensprachkompetenz auf und besuchen regelmäßig Gebärdensprachkurse. Eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten garantiert eine abwechslungsreiche Lebensgestaltung. Sei es in der nahen Tageswerkstätte, beim Versorgen der Ponys, Ziegen und Kaninchen oder bei der Gartenarbeit mit Anbau, Ernte und dem Einkochen unserer Früchte. Bei Schlechtwetter fertigen wir Vogelhäuschen und Nistkästen.
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Tag der offenen Tür in Kainbach, Juli 2014.
Pater Prior Antonius Nguyen schenkte Granatapfelsaft aus.
Bei traumhaften Wetter wurden rund 450 Gäste mit Granatapfelsaft in der
Lebenswelt Kainbach begrüßt.
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 Die Wohngruppe Raphael befindet sich in einem umgebauten Bauernhof, der idyllisch inmitten von Wiesen und Wäldern liegt. Raphael bietet Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderungen. Die Wohngruppe Marienhaus befindet sich in einem adaptierten Mehrparteienhaus mitten im Grünen und bietet Vollzeitbetreuung von Menschen mit psychischen Erkrankungen bzw. Doppeldiagnosen. Die betreute Wohngruppe Marienhaus besteht aus sieben kleinen Wohneinheiten, die teilweise mit einer Küche ausgestattet sind. Zusätzlich befindet sich im Erdgeschoß ein Speisezimmer, wo die Mahlzeiten gemeinsam eingenommen werden können.
Aufnahme und Beratung
Johannes von Gott-Pflegezentrum Kainbach © Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
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Nach einem Erstgespräch wird der Aufnahmewerber mit seinen Angehörigen oder seinem gesetzlichen Vertreter zu einem weiteren Gespräch in unser Haus eingeladen. Dabei werden von einem interdisziplinär zusammengesetzten Aufnahmeteam (bestehend aus Vertretern der Gesundheits- und Krankenpflege, Medizin, Pädagogik, Sozialberatung und Psychologie) die Wünsche, Bedürfnisse und Erfordernisse des Aufnahmewerbers und die Möglichkeiten des Pflegezentrums abgeklärt. Hausbesuche und Besuche in anderen Einrichtungen unsererseits sind in Ausnahmefällen möglich, um die notwendigen Informationen für eine eventuelle Aufnahme zu erhalten bzw. zu geben. Aufnahmen erfolgen sowohl für Personen, die einen Langzeitplatz suchen, als auch für jene, die unsere Leistungen nur kurzfristig in Anspruch nehmen möchten (Kurzzeitpflege - Entlastung für Angehörige pflegebedürftiger Menschen).
Geschichte des Johannes von Gott-Pflegezentrums
"Qualität ist das, was uns Sicherheit gibt und in der täglichen Arbeit
mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern unterstützt."
Johannes von Gott-Pflegezentrum Kainbach © Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
KREATIVE HERBSTDEKO 2014.
Sabine, Mitarbeiterin auf der Pflegestation Bernadette, hat was Besonderes geschnitzt ...
den Granatapfel im Kürbis. Herbstlaub und kleine Igel vervollständigen
das herbstlich dekorierte Ambiente.
© Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
1875 Pater Sigismund Schmid erwirbt das Gut Kainbach vom Unternehmer Karl Bergmann für die Errichtung eines Pflegezentrums.
1880 Da das 1634 erbaute Schlößchen Kainbach für diese Aufgabe unzureichend ist, wird am 21. Oktober der Grundstein für einen Neubau gelegt.
1882 Das Haus mit Kirche wird am 6. August gesegnet und eröffnet. Aus finanziellen Gründen kooperiert man mit dem Landesnervenkrankenhaus Feldhof (LNKH) und nimmt deren Patienten zur Pflege und Betreuung auf.
1883 Errichtung eines Friedhofs.
1895 Ein Teil des Hauses dient als Altersheim für Priester.
1907 Bis 1908 wird der Ost- und Südtrakt mit zwei Stockwerken errichtet.
1940 Zwangsenteignung des Ordensbesitzes und Einsetzung eines Treuhänders durch das NS-Regime. Das NS-Regime möchte den Standort Kainbach anders nutzen. Die bisher dort betreuten Patienten aus dem LNKH Feldhof werden nach Graz Feldhof gebracht und fallen in Folge dem Euthanasieprogramm des Dritten Reiches zum Opfer. Die Wohnobjekte in Kainbach dienen zuerst als Lazarett und später als Flüchtlingslager.
1945 bis 1948 dauert die Restitution des Ordensbesitzes in Kainbach mit den damit verbundenen instabilen und ungeordneten Verhältnissen.
1946
 
bis 1955; Wiederaufbau. Die Barmherzigen Brüder führen Kainbach wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zurück - der Pflege und Betreuung von chronisch psychisch Kranken.
1967 Fertigstellung des Elisabeth-Hauses
1973 Generalsanierung des Kainbacher Schlößls
1978 Neubau des Osttraktes für die Milderung der akuten Raumnot der Bewohner sowie Schaffung von Arbeitsräumen für den Beginn einer improvisierten Werkstherapie.
1980 Die neue Zentralwäscherei und das neue Heizhaus werden in Betrieb genommen.
1985 Eröffnung des neuerbauten Jugendwohnheimes Emmaus, Süd-Zubau und Aufstockung des Südtraktes. Einrichtung einer Sonderschule.
1986 Das Wohnhaus der Außenstation „Raphael“ wird fertiggestellt.
1987 Die Stationen Anna, Barbara und Daniela werden bezogen. Renovierung der Klause, die als neuer Konvent dient. Fertigstellung des Hallenbades. Einrichtung einer Sozialberatung.
Johannes von Gott-Pflegezentrum Kainbach © Foto: Barmherzige Brüder Lebenswelt Kainbach
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1989 Erwerb des Hubertusheimes in Trahütten.
1990 wird im Pfarrzentrum Graz-Ragnitz eine Tageswerkstätte für Bewohnern und auswärtige Betreute eingerichtet. Neugestaltung der Kapelle.
1991 Eröffnung weiterer Außenstationen wie Pirkenhof und St. Michael. Das Pampuri-Personalwohnheim wird gebaut.
1992 Das Hubertusheim in Trahütten bekommt einen Zubau.
1993 Die Werkstätten für unsere Handwerker werden gebaut.
1994 Fertigstellung der Therapiehalle.
1995 Fertigstellung des Um- und Zubaus des Elisabeth-Hauses für Wohneinheiten und Werkstätten der Bewohner, Einrichtung der Klinischen Psychologie, Einweihung der Richard Pampuri-Statue des Künstlers Prof. Huber aus Graz, die neuen Garagen werden fertiggestellt.
1996 Segnung der Werktherapie Johannes Grande, der Pädagogische Fachdienst wird installiert.
1997 Fertigstellung der Um- und Ausbauarbeiten am Pavillon "Emmaus" sowie Eröffnung der Richard Pampuri-Kreativwerkstätten. Namensänderung unserer Einrichtung in Johannes von Gott-Pflegezentrum.
1999 Neue Hackgut-Heizanlage
2000 Festgottesdienst am 24. Mai anlässlich des 125-Jahrejubiläums. Segnung und Eröffnung des "Schwester Restituta Kafka" Hauses in Gleisdorf.
2001 Grundstücksbegehung und Anrainerinformation zur geplanten Therapiestation für Drogenkranke.
2002 Die Glocke vom Turm des Schlössls wird in die Konventkapelle übertragen. Eröffnung der Werkstätte Effata für gehörlose Bewohnerinnen und Bewohner, Aufstockung des Hubertusheimes und Einbau eines Personenaufzugs, Inbetriebnahme der Hofmolkerei.
2004 Das Projekt Marienhaus, der Versuch eines betreuten Wohnens wird ins Leben gerufen. Am 26. Mai zerstört ein Großbrand den nordseitigen Dachstuhl zur Gänze. Segnungsfeier des neuerbauten Eustachius Kugler-Hauses, ein neues Parkdeck entsteht, die Küche bekommt einen Zubau, das neue Haus St. Michael wird eingeweiht. In die renovierten Räume der ehemaligen Station St. Michael zieht eine Gruppe gehörloser Bewohnerinnen und Bewohner. Beginn des ersten Abschnittes zur umfassenden Revitalisierung des Haupthauses, Eröffnung der Therapiestation für Drogenkranke „Walkabout“
2005 Eröffnung des neuen Dorfplatzes, Verleihung des Psychobiographischen Pflegequalitätssignums an Station Barbara.
2006 Aufstellen einer Johannes von Gott-Statue auf dem Dorfplatz, Segnungsfeier des Kommunikationszentrums mit dem Gasthaus „Zum Granatapfel“, Fertigstellung des ersten Bauabschnittes des Haupthauses.
2007 Implementierung von Pflegebereichsleitern, ein neuer Verbindungsgang zum Marienhaus wird fertiggestellt, Segnung des neuen Refektoriums, Ankauf einer neuen Waschstrasse für unsere Wäscherei.
2008 Neugestaltung des Personalspeisesaals, Eröffnung der Bruder-Klaus Tages/werk/stätten in Graz-Ragnitz, Segnung des Zubaus der Bewohnerwerkstätte Johannes Grande, Fertigstellung der Eingangshalle und der Räumlichkeiten im 2. Bauabschnitt des Haupthauses, Segnung der neuen Tageswerkstätte Effata, Der Bereich der Arbeitsassistenz wird eingeführt.
2010 Die Wäscherei erhält eine neue Mangelstrasse, Jubiläumsfeierlichkeiten 135 Jahre Barmherzige Brüder in Kainbach, Eröffnung der Tages/werk/stätte Antonio Martin und der Tageswerkstätte Pedro Velasco in Hart bei Graz, Eröffnung der Tages/werk/stätte Kugler-Haus für autistische oder autistisch veranlagte Klienten mit forderndem Verhalten.
2011 Die neue Tagesstätte Effata für Klienten mit auto- und fremdaggressiven Verhaltensweisen wird im Untergeschoss des Hauses Michael eröffnet.
2012 Eröffnung der Tagesstätte Haus Tobias für betagte Bewohnerinnen und Bewohner.
Text auszugsweise aus
Johannes von Gott Pflegezentrum Kainbach
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