Pfarrkirche Liezen
Kath. Pfarrkirche hl. Veit
Ausseer Straße 10, 8940 Liezen
Pfarrkirche Liezen © Gaube
Pfarrkirche Liezen vom Salbergweg aus gesehen.
Erste Erwähnung der Pfarrkirche im Jahre 1150 als Filialkirche von Lassing. Ursprünglich romanischer Baustil. Die Pfarrkirche in Liezen ist dem Heiligen Vitus geweiht. 1681 wurde Liezen eine selbstständige Pfarre. Liezen ist eine Stadt im steirischen Ennstal und Hauptstadt des Bezirks Liezen, des größten Bezirks Österreichs. Liezen ist eine alte Bergbau- und Industriestadt, von der jedoch leider nur mehr sehr wenige alte Gebäude vorhanden sind. Liezen liegt am Nordrand des Ennstales, etwa 1 km vom hochwassergefährdeten Ufer der Enns entfernt. Der ebene Talboden des Ennstals ist hier 2-3 km breit und teilweise sumpfig.
Geschichte
Pfarrkirche Liezen © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Lietzen" - Liezen mit dem Grimming im Hintergrund.
Ansichten der Österreichischen Monarchie, von den besten Meistern nach der
Natur aufgenommen und gestochen um 1850.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die anfangs romanische Kirche wurde im Jahre 1150 als Filialkirche von Lassing genannt. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Vitus geweiht. Der hl. Veit auch lat. Vitus genannt (* in Mazara, Sizilien; † um 304 in Lukanien, Süditalien) starb unter Diokletian als Märtyrer. Er wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt und ist einer der vierzehn Nothelfer. Der Legende nach gaben seine Eltern Veit als Kind der Amme Crescentia und deren Mann Modestus zur Erziehung, die ihn im christlichen Glauben unterrichteten. Als sein Vater davon erfuhr, wollte er seinen Sohn vom Glauben abbringen und später umbringen, Veit aber blieb standhaft. Veit floh mit Crescentia und Modestus nach Lukanien, wo ihnen ein Adler Brot brachte und Veit allerlei Wunder wirkte. Als Kaiser Diokletian von dem Jungen hörte, holte er ihn nach Rom, weil Veit seinen Sohn, der von einem bösen Geist befallen war, heilen sollte. Obwohl Veit dies gelang, sollte er seinen Glauben aufgeben und den heidnischen Göttern opfern. Als Veit sich wieder weigerte, wurde er vor die Löwen geworfen, damit diese ihn zerfetzten. Die Löwen aber legten sich vor ihm nieder, leckten seine Füße und taten ihm nichts. Schließlich wurde Veit zusammen mit Modestus und Crescentia in siedendes Öl geworfen. Engel retteten sie daraus und brachten sie zurück nach Lukanien, wo sie starben. Adler bewachten ihre Körper, bis die Witwe Florentia sie fand und begrub.
Pfarrkirche Liezen © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Liezen - Übersicht mit Pfarrkirche.
United States Information Service (USIS) 1947.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zur bemerkenswerten Ausstattung aus der Barockzeit gehören der Tabernakelaltar mit den Statuetten der vier abendländischen Kirchenväter. Im Choraufgang sind zwei römische Grabsteine eingemauert. Im Laufe der Jahrhunderte hat man sie mehrmals verändert. Das Barbarabild der Kirche stammt von J. Pürker aus 1799. Der Turm wurde 1792 mit Schindeln gedeckt, 1887 erhielt er eine Blecheindeckung. Die Dachschindeln wurden durch ein Ziegeldach ersetzt. Der Kirchturm hat ein eher ungewöhnliches Kreuz, das Patriarchenkreuz, auch Erzbischofskreuz oder Spanisches Kreuz genannt. Der kleinere Querbalken symbolisiert angeblich die Inschrift auf dem Kreuz. Ab 1785 versahen Weltpriester das Amt des Seelenhirten. Der Grund für diese Änderung war die Auflösung des Chorherrenstiftes Rottenmann. Die Ortschaft Reitthal gehörte bis in jenes Jahrzehnt zur Pfarre Frauenberg und Weißenbach bei Liezen zum Pfarrsprengel Wörschach. Die kirchliche Neuordnung unter Kaiser Josef II. brachte hier eine wesentliche Änderung und diese Orte wurden dem Pfarrbereich Liezen zugewiesen.
Pfarrkirche Liezen © Gaube
Reste der Friedhofsmauer der im Jahr 1799 aufgelassenen Ruhestätte
neben der Pfarrkirche Liezen.
Das Altarbild stammt aus 1777 und wurde vom berühmten Maler Martin Johann Schmidt, genannt der "Kremser Schmidt" (1718 - 1801) geschaffen. Es stellt das Martyrium des Heiligen Vitus dar. Martin Johann Schmidt, genannt Kremser Schmidt, (* 25. September 1718 in Grafenwörth; † 28. Juni 1801 in Stein an der Donau) war neben Franz Anton Maulbertsch der herausragendste Maler des österreichischen Spätbarock/Rokoko. Gleichzeitig ist er wohl der einzige aus Niederösterreich stammende Barockmaler internationalen Formats. Er war der Sohn des Bildhauers Johannes Schmidt und Schüler Gottfried Starmayrs.
Pfarrkirche Liezen © Gaube Pfarrkirche Liezen © Gaube
Pfarrkirche Liezen
von Osten aus gesehen.
Pfarrkirche Liezen
von Westen aus gesehen.
Pfarrkirche Liezen © Gaube   Pfarrkirche Liezen © Gaube
Pfarrkirche Liezen.
Seitenaltar.
Pfarrkirche Liezen.
Hauptaltar mit dem Bild des hl. Vitus.
Die meiste Zeit seines Lebens verbrachte Kremser Schmidt in Stein, wo er hauptsächlich an Kirchen und Klöstern der Umgebung arbeitete; Einflüsse im Werk finden sich vor allem von Rembrandt van Rijn, Jacob van Schuppen sowie den Freskanten Paul Troger und Daniel Gran. Seine Domäne waren jedoch hauptsächlich Andachts- und Altarbilder (etwa in der Klosterkirche Scheibbs). Nicht zuletzt aufgrund seines langen Lebens ist die Liste seiner Werke sehr umfangreich. Die Hauptwerke des Meisters befinden sich in der Gemäldegalerie des Stiftes St. Paul in Kärnten. Es sind dies vor allem großformatige Bilder – darunter das berühmte Abendmahl (227 x 391 cm). Kleinere Arbeiten befinden sich in größerer Zahl in den Stiften Göttweig und Seitenstetten.
Pfarrkirche Liezen © www.liezen.at
Die Stadtpfarrkirche während der Bauarbeiten 1911. An der Straße wurden
2 Wohnhäuser abgetragen, um für die Verlängerung des Kirchenschiffes Platz zu machen.
© Stadtgemeinde Liezen - www.liezen.at
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erweiterte man die Kirche durch den Anbau von Seitenkapellen und einer Verlängerung um 12 m in östlicher Richtung. Das Kircheninnere erhielt ein Kreuzrippengewölbe. Im Zuge der Umbau- und Erweiterungsarbeiten, zwischen 1910 und 1912, wurde im westlichen Joch im Verlauf der Arbeiten die Reste eines Weltgerichtsbildes freigelegt. 1911 erhielt der Dombaumeister Matthias Schlager den Auftrag, die Kirche umzubauen. Die in diesem und im nächsten Jahr vorgenommene Vergrößerung der Kirche nach Osten bedingte die Entfernung der Häuser Wirnsberger (neben der alten Schule, Ausseer Straße 1), Kirchenschuster und Sattler.
Liezen © Erhard Gaube
Pfarrkirche Liezen vom Salbergweg aus gesehen, im Hintergrund der Grimming.
Bild: Tusche auf Papier; 40 x 30cm; Erhard Gaube; 1986.
Der Liezener Künstler Manfred Fasching hat 1969 einen ca 3 m großen Korpus für das große Eisenkreuz oberhalb des Altares der Stadtpfarrkirche geschnitzt, das am 20.04.1969 um 19 Uhr geweiht wurde. Die Weihe nahm Herr Abt-Präses Koloman Holzinger des Stiftes Admont vor. 1980 gab es eine umfangreiche Außenrenovierung und 1983 eine Innenrenovierung. Der Pfarre Liezen ist es gelungen, neue ökumenische Akzente zu setzen (in der Weltgebetswoche im Jänner und am 2. Bitt-Tag). Sie ist in das Netzwerk der verschiedenen sozialen Kompetenzzentren, aller Behörden, der Schulen und vieler Organisationen sehr gut eingebunden und Träger von sehr erfolgreichen Hilfsprojekten.
Pfarrkirche Liezen © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Liezen mit der Ansicht nach dem Griming im Oberensthale. Kölbl, S. um 1830
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Orgel
Errichtet in den Jahren 1963-1967 durch Orgelbau Dreher & Reinisch, Salzburg
Anzahl der Pfeifen:
4022, 52 klingende Register, 1 Windabschwächung,
Traktur:
elektrisch, teilweise mit pneumatischer Verlängerung
Spieltisch:
Eisenbarth, Passau, elektrische Registertraktur
4 Werke:
Hauptwerk (I. Manual), Solowerk (II. Manual), Brustwerk (II. Manual),
Schwellwerk (III. Manual) und Pedal
Spielhilfen:
2 freie Kombinationen, 8 Koppeln: III-I, III-I super, III-I sub, III-II, II-I, III-P, II-P, I-P
3 Tremulanten, 4 Klangfarbentasten (Pl, FF F, PP), 6 Pistontritte, Automatische Pedalumschaltung, Schweller, Generalcrescendo (Walze)
Kalvarienbergkapelle Liezen
"Kloklstain"
gegenüber Salbergweg 24, 8940 Liezen
Kalvarienbergkapelle  Liezen © Gaube
Kalvarienbergkapelle Liezen.
Die Kapelle auf dem Kalvarienberg, der in einem Kaufbrief von 1637 als "Kloklstain" bezeichnet wird, soll um 1770 auf Betreiben eines Augustinermönches - der zu dieser Zeit Pfarrvikar in Liezen war - erbaut worden sein. Der Grundriss der Kapelle ist kreisförmig mit 4 sogenannten Konchen (muschelförmige Erweiterungen). Der Rundbau ist mit einem Zwiebelturm versehen und trägt am Spitz ein zweibalkiges Kreuz. Die Kreuzgruppe umfasst Christus, die beiden Schächer, sowie Maria und Johannes. Die qualitätvolle Kreuzgruppe im Inneren stammt aber aus der Werkstatt des Judenburger Bildhauers Balthasar Prandstätter und wird ins 2. Viertel des 18. Jh. datiert.
Kalvarienbergkapelle  Liezen © Gaube   Kalvarienbergkapelle  Liezen © Gaube
Kalvarienbergkapelle Liezen. Kalvarienbergkapelle Innenansicht.
Das über dem Tabernakel hängende Bild entspricht dem Typus des "Heiligen Hauptes von Klagenfurt". Das Besondere daran ist die mit einem langen Dorn durchstochene Unterlippe Jesu, wie das die mystische Gottschau des späten Mittelalters zu schauen vermeinte. Auch die Wunde an der linken Schulter des Heilands gehört zu den "Geheimen Leiden Christi", die in diesen zwei Ausformungen über die Evangelienberichte hinausgehen. Als geheime Leiden werden in der neutestamentlichen Passionsgeschichte nicht enthaltene, gleichsam unbekannte und nur über Privatoffenbarungen niedergeschriebene Leiden Jesu Christi bezeichnet. Die Ansicht, die Überlieferung durch die Evangelisten sei lückenhaft, findet sich bereits bei den mittelalterlichen Scholastikern (Anselm von Canterbury: Dialogus c10: PL 159, 282C; Pseudo-Bonaventura: Meditationes 10: 121, 11-13 ed. Stallings). Besonders in den volkssprachlichen Schriften in den Niederlanden wird die Vorstellung im 15. Jahrhundert weiterentwickelt (Johannes Brugman: Leven van Jezus) und der Begriff von der heimelike passie im Titel einer anonymen Schrift erstmals verwendet. Ihr Gedächtnis galt in der katholischen Volksfrömmigkeit des 17. und 18. Jahrhunderts als besonders wirksam zur Vergebung der Sünden. Man zählte dazu u. a. das Durchstoßen der Zunge („Sie durchstachen mich mit mancherlei Waffen“) und die Ankettung in Strecklage („Christus auf dem Dreikant“). Zum Thema sind zahlreiche Andachtsbilder und -schriften überliefert wie der Gebetszettel „Die 15 Geheimen Leiden“ in verschiedenen Fassungen, der angeblich auf eine Privatoffenbarung der Klarisse Magdalena Beutler († 1458) zurückgeht.
Kalvarienbergkapelle  Liezen © Gaube
Kalvarienbergkapelle Liezen. Zugangsweg am Salberg.
Im Zuge der Umbau- und Erweiterungsarbeiten, zwischen 1910 und 1912, wurde im westlichen Joch im Verlauf der Arbeiten die Reste eines Weltgerichtsbildes freigelegt.

Beschreibung (Auszug) der Kalvarienbergkapelle
in der Pfarrchronik von zirka 1900:


"Über die Zeit der Erbauung dieses so lieblich gelegenen und eine herrliche Fernsicht gewährenden Kirchleins sind keine Urkunden vorhanden. Selbe liegt nordöstlich von Liezen und ist eine halbe Viertelstunde vom Orte entfernt in Kuppelform gebaut und mit einem rundlichen Türmchen in welchem sich eine Glocke befindet, geziert. Im Jahr 1832 wurde dasselbe mit einer Ringmauer im Halbzirkel versehen und die 2 vorderen Lindenbäume gesetzt, welchen im Jahre 1833 die zwei hinteren folgten...

Die Kapelle ist 1848 vom hochwürdigen Ordinariat als Capella publica erklärt worden. Eine Capella publica ist eine Kapelle , in der es zu bestimmten Zeiten gestattet ist, die heilige Messe zu feiern. Im Jahr 1877 wurde die Kapelle abermals meist durch freiwillige Beiträge renoviert und der besonders an der Nordseite sehr schadhafte Turm rekonstruiert. Die Kapelle ist in der Steiermärk. Landtafel (finJ.) Nro. 506 eingetragen. Im Jahre 1892 wurde das ganze Dach ausgebessert und die Kosten aus der Barschaft der Kirchenkasse bestritten. Im Jahr 1893 wurde die Stiege zur Kapelle neu hergestellt, das Holz dazu aus der Villa Dumba beigestellt und die Barkosten aus der Kirchenkasse beglichen. Im Jahr 1899 wurde das Innere der Kapelle neu gefärbelt und die Kosten dazu durch freiwillige Gaben gedeckt..."
www.pfarre-liezen.at
Liezen Text auszugsweise aus:
900 Jahre Liezen; 1074 – 1974
Herausgeber: Stadtgemeinde Liezen 1974
www.liezen.at
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