Maria (Mutter Gottes)
Gedenktag: 1. Januar
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Betende Madonna
Farbiger Kupferstich von Giuseppe Bortignoni
nach Gemälde von Sassoferrato (Giovanni Battista Salvi) ;um 1800
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Maria (Mariam: griechisch Μαριάμ, hebräisch ‏מרים‎, aramäisch ܡܪܝܡ; auch: Maria von Nazaret) ist die im Neuen Testament genannte Mutter des Jesus von Nazaret. Sie lebte mit ihrem Mann Josef und weiteren Angehörigen in der Kleinstadt Nazaret in Galiläa. Maria wird im Christentum als Mutter Jesu Christi besonders verehrt und ist auch im Koran als jungfräuliche Mutter Jesu erwähnt.

Außerhalb der neutestamentlichen Quellen ist über die Eltern Jesu historisch nichts überliefert, da nach herrschender Meinung der Forschung alle späteren Quellen vom Neuen Testament abhängig sind. Ihre Existenz und die Namen Maria und Josef werden dennoch von der überwiegenden Mehrheit der Historiker als authentisch angesehen.
Barmherzige Brüder Wien © Gaube 2015
Marienstatue im Innenhof des Krankenhauses.
Maria ist die griechische Form des hebräischen Namens Miriam (auch als Mirjam transliteriert), der übersetzt ‚Bitterkeit‘ oder ‚Betrübnis‘ bedeutet. Im Tanach, der jüdischen Bibel, tragen zwei Personen diesen Namen. Seine erste, prominentere Trägerin ist Mirjam, die Prophetin und Schwester des Mose, deren Lobgesang (Ex 15,1–21 EU) zu den ältesten Teilen der Tora zählt. Eine weitere Person namens Mirjam ist in (1 Chr 4,17 EU) erwähnt. Auch im Neuen Testament sind noch weitere Frauen mit Namen „Maria“ (Mk 15,40 EU) bekannt, darunter Maria von Magdala (Maria Magdalena) und die Maria des Kleophas (meist mit der gleichnamigen Mutter eines nicht weiter bestimmten Jakobus identifiziert), die zu den Frauen in der Nachfolge Jesu gehörten. Im griechischen Urtext des Neuen Testaments wird die Mutter Jesu meistens Mariám (Μαριάμ), seltener María (Μαρία) genannt. In den lateinischen Übersetzungen lautet der Name durchgehend Maria.
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Maria geht über das Gebirge zu ihrer Verwandten Elisabeth
Lithografie von Robert Theer nach einem Gemälde von Joseph Ritter von Führich.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den „Kindheitsgeschichten“ – den jeweils ersten beiden Kapiteln des Lukasevangeliums und des Matthäusevangeliums – finden sich Angaben über Marias Mitwirken in der Heilsgeschichte des Volkes Israel. Dort wird sie als jung verlobte Frau geschildert. Bei Lukas besucht sie der Engel Gabriel (Lk 1,28 EU). Dieser begrüßt sie als ‚Begnadete‘ (kecharitōménē κεχαριτωμένη, Partizip Perfekt Passiv von charitō χαριτῶ ‚angenehm machen‘) und kündigt ihr an, dass sie, ohne zuvor mit ihrem Verlobten Josef zusammenzukommen, den von Israel erwarteten Messias und Gottessohn zur Welt bringen werde (siehe Verkündigung des Herrn). Im Matthäusevangelium werden diese Vorgänge überwiegend aus der Perspektive ihres Verlobten Josef dargestellt.

Marias Demut und Furcht, ihr Glaube sowie ihre vertrauensvolle Zustimmung, mit der sie sich in Gottes Plan fügt, sind der Grund der späteren Marienverehrung. Bei der Darstellung im Tempel kündigt Simeon ihr das Leiden um und mit ihrem Sohn an (Lk 2,35 EU). Als Jesus zwölf Jahre alt ist, begreift Maria, dass ihr Sohn sich immer stärker seinen Aufgaben widmet. So bleibt er nach einem Fest im Tempel, anstatt den Heimweg mit seinen Eltern anzutreten, die ihn suchen (Lk 2,48 f. EU). Diese Erfahrungen setzen sich während des weiteren öffentlichen Wirkens des Sohnes fort, indem Jesus aus seiner ursprünglichen Familien heraustritt und eine „neue Familie“ mit seiner Jüngerschaft gründet, was Maria Sorge bereitet (Lk 8,19–21 EU).
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heilige Maria
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heilige Maria mit Kind
Farbiges Schabblatt von Johann
Peter Pichler nach einem Gemälde
von Raffaello Santi. Wien, 1812.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Johannesevangelium erwähnt die Mutter Jesu nur bei der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1 EU), ohne aber Maria beim Namen zu nennen („Was er euch sagt, das tut“, Joh 2,5). Auffallend ist die distanzierte Haltung, die Jesus in den überlieferten Szenen zu seiner Mutter einnimmt; so spricht er Maria niemals mit „Mutter“ an, sondern mit „Frau“ („Frau, was habe ich mit dir zu schaffen?“, Joh 2,4; vgl. Joh 19,26). Als seine eigentliche Mutter bezeichnet Jesus nach Mk 3,31–35 solche, „die den Willen Gottes erfüllen“. Auch in Lk 11,27 tritt Jesus einer Seligpreisung seiner Mutter aufgrund der körperlichen Mutterschaft entgegen und nennt vielmehr diejenigen selig, „die Gottes Wort hören und danach handeln“.

Als einziges Evangelium stellt das Johannesevangelium Jesu Mutter als Zeugin der Kreuzigung dar: „Siehe, dein Sohn – siehe, deine Mutter“ (Joh 19,25 EU). Schließlich wird Maria in der Apostelgeschichte als eine der Frauen erwähnt, die mit den Jüngern betend auf die Sendung des Heiligen Geistes warten (Apg 1,14 EU).

Die neutestamentliche Briefliteratur des Paulus und der anderen Autoren erwähnt Maria nicht namentlich, nur der Galaterbrief sagt allgemein: „geboren von einer Frau“ (Gal 4,4 EU). An einer Stelle in der Johannesapokalypse (Offb 12,1 EU) ist von einer Frau die Rede, mit der Sonne bekleidet, mit dem Mond unter den Füßen und um das Haupt einen Kranz von zwölf Sternen; sie ist schwanger, und ein Drache droht, das Kind zu verschlingen, wird aber vom Erzengel Michael besiegt. Vor allem die katholische Tradition sieht in dieser Frau Maria. Die Namen der Eltern Marias, Anna und Joachim, sind nicht in der Bibel erwähnt, sie werden in apokryphen Schriften wie zum Beispiel dem Protevangelium des Jakobus genannt und in manchen Konfessionen als Heilige verehrt. Ihr Gedenktag ist heute der 26. Juli.
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Maria mit Kind; Sogenannte "Zigeuner-Madonna".
Lithografie, gedruckt unter der Leitung von G. Kirchmayr (Litografia Veneta);
Zeichnung von Antonio Nardello, nach einem Gemälde von Tiziano Vecellio.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Marienverehrung bezeichnet die Verehrung Marias, der Mutter Jesu Christi, die in den unterschiedlichen Konfessionen des Christentums eine höchst unterschiedliche Stellung einnimmt. Die römisch-katholische Kirche lehrt, dass der Mensch bei der Taufe von der Erbsünde, bei der zweiten Auferstehung am Ende seines Lebens von den Folgen dieser Erbsünde befreit wird und so zu einer vollkommenen Gemeinschaft mit Gott gelangen kann (biblisch: Himmel). Maria war schon im Moment ihrer eigenen Empfängnis im Leib ihrer Mutter Anna von der Erbsünde befreit. Das heißt, Maria, die Frau, die Gott als Mensch geboren hat, hat zu Lebzeiten an der Erbsünde keinen Anteil gehabt (sogenannte Unbefleckte Empfängnis, das Hochfest wird am 8. Dezember begangen).
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heimsuchung Mariä
Lithografie von Tobias Griesser
nach dem Gemälde von
Carl von Blaas. vor 1847
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mariä Verkündigung
Schabblatt von Valentine Green
nach einem Gemälde
von Maria Cosway. 1800
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Verwechselt wird diese Thematik oft mit der Art und Weise der Zeugung Marias selbst: Sie hatte einen gewöhnlichen menschlichen Vater, nach der Tradition hieß er Joachim. Auch das Dogma der Jungfrauengeburt wird manchmal mit dem der Unbefleckten Empfängnis verwechselt.

In der römisch-katholischen Kirche nimmt die Verehrung Marias eine wichtige Rolle ein, die Dogmen der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel und der unbefleckten Empfängnis gibt es ausschließlich in der römisch-katholischen Kirche, auch wenn orthodoxe und syrische Kirchen ähnliche Auffassungen vertreten. Die Mariendogmen der römisch-katholischen Kirche sind in ihrem Kern Aussagen über Jesus Christus. Maria ist bereits bei Gott vollendet, wie alle Menschen einmal vollendet werden sollen. Maria ist somit der „Prototyp“ des durch Jesus Christus erlösten Menschen.

Die Verkündigungszene wird häufig auf dem Tabernakel abgebildet: Im Tabernakel ist Jesus Christus, nach katholischer Lehre im Allerheiligsten, dem Leib Christi in der Eucharistie, wahrhaft gegenwärtig. Durch die Jungfrau Maria kam Gott in der Gestalt Jesu Christi in die Welt. Maria wird deshalb in einigen Marienliedern und in der Lauretanischen Litanei als „der Gottheit Tabernakel“ bezeichnet.

Innerhalb der römisch-katholischen Kirche, insbesondere in Deutschland, divergieren die Ansichten über dieses Thema zum Teil erheblich: In der Volksfrömmigkeit gab es manchmal Tendenzen zur übersteigerten, nicht mehr christus-zentrierten, Marienverehrung. Zeitgenössische Betrachtungen betonen gern Marias Stärke, wie sie sich vor allem in ihrem Jubellied, dem Magnificat (Lk 1,46-55 EU), widerspiegelt.
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Maria mit Christuskind, daneben
Johannes der Täufer, im Hintergrund
hl. Joseph und Hirten. (1773)
Schabblatt von Samuel W. Reynolds
nach Gemälde von Richard Westall.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Madonna mit Kind und Heiliger
Johannes der Täufer. Die 'Madonna
della Sedia' verdankt ihren Titel dem
übereck gestellten Sessel, in dem
Maria mit dem Christuskind gezeigt
wird. Kolorierter Kupferstich
nach einem Gemälde von Raffael.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Gebet- und Gesangbuch „Gotteslob“ wird Maria als Mutter und Schwester der Gläubigen bezeichnet, die den Weg des Menschen zu Gott bereits gegangen ist. Deshalb kann sie auch Vorbild sein und um Hilfe auf dem Weg zu Gott angerufen werden. Maria ist daher nach kirchlicher Auffassung keine Mittlerin zwischen Gott und Mensch, sondern kann zu Jesus Christus führen. Ausdrucksformen der Marienverehrung in der katholischen Kirche sind Marienwallfahrten – etwa nach Lourdes, Fátima, Tschenstochau und Kevelaer –, ihre Verehrung als Schutzheilige wie in der Patrona Bavariae, zahlreiche Marienfeste, die Maiandachten, Litaneien (vor allem die Lauretanische Litanei), das Rosenkranzgebet oder das Ave Maria.
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Flucht nach Ägypten
Nachtszene, Maria reitet mit Kind auf dem Esel, Josef leuchtet mit einer Fackel,
um einen Fluss zu überqueren. Gouache von Carl Schupp, signiert und datiert.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Titel Gottesgebärerin (gr. Θεοτόκος Theotókos, lateinisch Dei Genitrix), deutsch auch Muttergottes, Mutter Gottes oder Gottesmutter (Mater Dei), ist ein Ehrentitel für Maria, die Mutter Jesu Christi. Er beinhaltet die christliche Glaubensüberzeugung, dass der als Sohn Gottes verehrte Jesus von Nazaret zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch war. Das Hochfest der Gottesmutter wird in der römisch-katholischen Kirche am 1. Januar begangen, bis zur Kalenderreform von 1969 feierte sie das Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria am 11. Oktober.
Marias Gottesmutterschaft
In den Evangelien wird Maria als „Mutter Jesu“ bezeichnet, nie als Mutter Gottes. Diese Bezeichnung kam erst im Rahmen der Auseinandersetzungen über die Christologie auf: Um hervorzuheben, dass ihr Sohn von Beginn seines Lebens an die göttliche Natur mit seiner menschlichen Natur verband, wurde Maria als „Gottesgebärerin“ (griechisch theotókos) bezeichnet. Das Konzil von Ephesus 431 beschloss diese besonders von Kyrill von Alexandria vertretene Lehre.
Immerwährende Jungfräulichkeit Marias
Gemeint ist damit, dass Maria vor, bei und nach der Geburt Jesu Jungfrau war. Im Altertum drangen ab etwa 200 n. Chr. starke asketische Strömungen in die Kirche ein, oft verbunden mit einer Abwertung des Geschlechtlichen. Die Formulierung „Jungfrau Maria“ wurde immer häufiger gebraucht; in der Zeit um 400 n. Chr. war sie unter Bischöfen bereits selbstverständlich.
Unbefleckte Empfängnis Marias
Nach dieser Lehre hat Gott Maria vor jedem Makel der Erbsünde bewahrt, weil sie die Mutter Gottes werden sollte. Papst Pius IX. verkündete diese Ansicht 1854 als unfehlbare Lehre – so gekennzeichnet durch die Worte: „erklären, verkünden und bestimmen Wir in Vollmacht unseres Herrn Jesus Christus, der seligen Apostel Petrus und Paulus und in Unserer eigenen“:

„Die Lehre, daß die seligste Jungfrau Maria im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes, im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechts, von jedem Fehl der Erbsünde rein bewahrt blieb, ist von Gott geoffenbart und deshalb von allen Gläubigen fest und standhaft zu glauben.“
Mariä Aufnahme in den Himmel
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Mariä Himmelfahrt
Kupferstich von Giuseppe Bortignoni
nach Gemälde von Guido Reni 1642
(Alte Pinakothek München). ;um 1800
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Heilige Maria
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Über das Lebensende von Maria gibt es keine historischen Informationen. Im Neuen Testament wird sie zum letzten Mal vor Pfingsten erwähnt (Apg 1,14). In den 370er Jahren meinte Epiphanius von Salamis (Zypern): „Ob sie nun gestorben ist, wir wissen es nicht, und ob sie begraben ist.“ Im 5. Jh. entstand eine apokryphe Schrift, der Transitus Mariae (der Hinübergang Mariens), worin Tod und Aufnahme Mariens in den Himmel beschrieben werden. Bei der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel geht es darum, dass Marias Körper – ob noch lebend, oder schon gestorben, bleibt offen – vor der Verwesung bewahrt bleibt. Volkstümlich wird oft von „Mariä Himmelfahrt“ gesprochen.
Marienverehrung in der Kunst
Maria Mutter Gottes © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Maria als Himmelsgöttin
Kuppelfresko von Paul Troger in der Schlosskapelle in Heiligenkreuz-Gutenbrunn,
Niederösterreich. 1739. Foto: Anrather, Oskar
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die frühesten Marienbilder stammen aus dem 2. bis 3. Jahrhundert. Bereits in den Katakomben sieht man Maria mit dem Kind auf dem Schoß in Anlehnung an heidnische Bilder der Isis mit dem Horusknaben gestaltet. Seit dem Konzil von Ephesos, das im Jahre 431 die Gottesmutterschaft dogmatisierte, nahmen die Darstellungen an Häufigkeit zu.

Auf griechischen Ikonen erscheint Maria in streng festgelegten Typologien, wogegen sich in der westlichen Kunst die Bildfindung im Lauf der Jahrhunderte zunehmend freier gestaltet. Trotzdem haben sich auch hier bestimmte Typen wie die Schutzmantelmadonna, die Mondsichelmadonna, die Schwarze Madonna oder die Jungfrau im Ährenkleid entwickelt. Diese Bilder enthalten oft auch marianische Symbole, wie etwa den Hortus conclusus, den verschlossenen Garten aus dem Hohen Lied als Sinnbild der Jungfräulichkeit. Viele Szenen sind nicht der Bibel entnommen, sondern apokryphen Schriften oder der Legenda aurea.
Maria Mutter Gottes © Gaube 2015 Maria Mutter Gottes © Gaube 2015
Mutter Gottes Statue aus der Zeit
der Spätrenaissance.
Klosterkirche Barmherzige Brüder.
Mutter Gottes Statue
in der Spitalskapelle der
Barmherzige Brüder Wien.
Bildhauerisch wurde Maria vor allem mit dem Jesuskind dargestellt. In der Romanik war die Darstellung als Sitz der Weisheit (Sedes sapientiae), mit dem Jesuskind auf dem Schoß, weit verbreitet. Seit der Gegenreformation sind Marienstatuen nahezu ausschließlich entweder als Himmelskönigin (Regina Coeli) oder – ohne Kind – als Immaculata gestaltet. Darstellungen, die Maria auf eine Schlange tretend darstellen, beziehen sich auf Gen 3,15 im Alten Testament, wo die „Feindschaft“ zwischen der Frau und der Schlange vorausgesagt wird. Nach den Marienerscheinungen des 19. und 20. Jahrhunderts (insb. Lourdes und Fatima) kamen Mariendarstellungen hinzu, die sich auf diese Ereignisse beziehen, wie etwa Lourdesgrotten.

In der christlichen Kunst wird Maria oft – in Anlehnung an (Offb 12,EU EU) – als die „apokalyptische Frau“ bzw. Herrscherin mit Sternenkranz, Krone, Zepter bzw. auf dem Mond (oder einer Mondsichel) stehend – mit dem (meist ebenfalls mit Krone und Zepter ausgestatteten) Kind auf dem Arm – dargestellt. Diese Darstellungsform bezeichnet man als Mondsichelmadonna. Maria wird als die „Königin des Himmels und der Erde“ (s. o.: vollendeter Mensch bei Gott) dargestellt, die den Gläubigen durch ihre Fürbitte vor Gott helfen kann.
Ihr Hochfest wird am 1. Januar gefeiert.
Das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis wird am 8. Dezember begangen.
In der christlichen Kunst wird Maria oft – in Anlehnung an (Offb 12,EU EU) – als die „apokalyptische Frau“ bzw. Herrscherin mit Sternenkranz, Krone, Zepter bzw. auf dem Mond (oder einer Mondsichel) stehend – mit dem (meist ebenfalls mit Krone und Zepter ausgestatteten) Kind auf dem Arm – dargestellt. Diese Darstellungsform bezeichnet man als Mondsichelmadonna. Maria wird als die „Königin des Himmels und der Erde“ (s. o.: vollendeter Mensch bei Gott) dargestellt, die den Gläubigen durch ihre Fürbitte vor Gott helfen kann.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Maria_(Mutter_Jesu)" der
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