Maria Lankowitz
Wallfahrtskirche "Maria Heimsuchung" und Franziskanerkloster
Franziskanerplatz 1, 8591 Maria Lankowitz
Maria Lankowitz © Franziskanerprovinz Austria / FJR
Kloster und Kirche Maria Lankowitz.
© Franziskanerprovinz Austria / FJR
Maria Lankowitz ist ein Wallfahrtsort und eine Marktgemeinde in der Weststeiermark westlich von Köflach und der Bezirkshauptstadt Voitsberg. Der Ort Maria Lankowitz liegt rund um die gleichnamige Wallfahrtskirche und schließt direkt an das Ortsgebiet der östlichen Nachbargemeinde Köflach an. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über den Kemetberg bis zum Alten Almhaus, einem Übergang über die Berge der Stubalpe ins obere Murtal. Die Kirche Maria Lankowitz wurde im Jahr 1415 erstmals urkundlich erwähnt. Aufschwung für das Gebiet rund um das kleine Kirchlein brachte die Entscheidung Kaiser Friedrich III., Georg Gradner mit dem Bau von Schloss, Kloster und Kirche zu beauftragen. Diese Gebäude sind (in mehrfach umgebauter Form) noch heute die zentralen Bauwerke des Ortes.
Geschichte
Maria Lankowitz © Franziskanerprovinz Austria / FJR
Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung - Altar.
© Franziskanerprovinz Austria / FJR
Die Kirche mit barockem Hochaltar, Gnadenbild Schatzkammer und Antoniuskapelle ist das „Juwel“ des zweitgrößten Wallfahrtsortes der Steiermark. Maria Lankowitz ist bekannt für Bittprozessionen und Wallfahrten, sie ist „Mariä Heimsuchung“ geweiht und besteht seit Mitte des 15. Jahrhunderts. Das Gotteshaus stand damals in Verbindung mit einem Kloster der Franziskaner. Die Wallfahrtskirche Maria Heimsuchung wurde 1678 bis 1681 in ihrer heutigen Form vom Baumeister Jakob Schmerlaib anstelle einer älteren, angeblich 1437 von Ritter Georg von Graden 1446 gestifteten Kirche errichtet. 1712 wurde eine Seitenkapelle angebaut, der Hochaltar mit Statuen des Hl. Joachim, der Hl. Anna, von Zacharias und Elisabeth stammt aus 1767. Die 1660 erbaute Antoniuskapelle mit einem Rokokoaltar, die barocke Kreuzigungsgruppe und das Kriegerdenkmal rundet das schöne Bild des Kirchhofs ab.
Maria Lankowitz © Franziskanerprovinz Austria / FJR
Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung - Altar, Detail.
© Franziskanerprovinz Austria / FJR
Die Kirche wird durch eine reiche Ausstattung aus dem 17. und 18. Jahrhundert geschmückt. In der Kirche befindet sich eine gotische Marienstatue, eine gotische Schnitzfigur der thronenden Mutter Gottes mit dem Jesuskind, aus dem 15. Jahrhundert, welcher wundertätiges Wirken zugesprochen wird. Eine vor der Kirche stehende Tafel schildert den wundersamen Weg dieser Statue. Neben dem barocken Hochaltar und der 1894 geschaffenen prächtigen Kanzel prägen die Wand- und Deckenbilder des ital. Malers Felix Barazutti den Innenraum der Kirche.
Maria Lankowitz © Franziskanerprovinz Austria / FJR
Sonnenuhr.
© Franziskanerprovinz Austria / FJR
Die 14 Kreuzwegbilder und das große Altarbild in der Seitenkapelle des Kreuzaltars stammen vom Maria Lankowitzer Künstler akad. Maler Toni Hafner. Von ihm wurden auch die 5 Heiligenbilder im Kirchhof 2002 gemalt und der Pfarrbevölkerung zum Geschenk gemacht. Das Franziskanerkloster befindet sich nördlich der Kirche, es stammt aus den Jahren 1656 bis 1665, die Kirche wird vom Kloster aus betreut
Franziskanerprovinz Austria vom hl. Leopold
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