Mariä Namen
12. September
Maria Namen © Internationale Pressebildagentur Votava
 Maria-Namen-Feier 2005 in der Wr. Stadthalle. Gebet fuer Österreich. Rund 7000
Gläubige dankten mit Kardinal Dr. Christoph Schoenborn bei der Maria Namen Feier in
der Wr. Stadthalle für den glücklichen Abschluss des Österr. Staatsvertrag vor 50 Jahren.
Mit diesem Dank war die Bitte für eine gute Zukunft unseres Landes verbunden.
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Das Fest Mariä Namen wird im Kirchenjahr der römisch-katholischen Kirche am 12. September gefeiert. Der Festtag geht auf ein Fest zu Ehren des heiligen Namens Mariens zurück. Im Namen der Gottesmutter Maria wurde die osmanische Eroberung gestoppt. Der Festtag wurde ab 1513 zuerst in der neukastilischen Diözese Cuenca mit Sitz in Cuenca (Spanien) gefeiert. Papst Innozenz XI. (1676–1689) setzte den Festtag für die ganze Kirche verbindlich fest, nachdem am 12. September 1683 die vereinigten christlichen Heere unter dem Oberbefehl des polnischen Königs Johann III. Sobieski die Zweite Wiener Türkenbelagerung mit der siegreichen Schlacht am Kahlenberg vor Wien beendet hatten. Dem Heer wurde das Banner mit der Schutzmantelmadonna vorangetragen. Papst Pius X. verlegte das zunächst für den Sonntag nach Mariä Geburt (8. September) vorgeschriebene Fest Mariä Namen auf den 12. September, den eigentlichen Siegestag.
Maria Namen © Internationale Pressebildagentur Votava
Maria-Namen-Feier 2005 in der Wr. Stadthalle.
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Im Generalkalender (Allgemeiner Römischer Kalender) von 1970 wurde das Fest gestrichen, da es eine Doppelung zum Fest Mariä Geburt am 8. September darstelle. Im Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet blieb es wegen des historischen Bezuges zum Sprachgebiet und der Verwurzelung im Volk als nichtgebotener Gedenktag erhalten. Seit 2002 ist Mariä Namen auch wieder als nichtgebotener Gedenktag im Generalkalender enthalten. Zahlreiche Kirchen sind dem Patrozinium des Namens Mariens unterstellt.

Der bäuerliche Kalender markiert Mariä Namen als den Abschluss des Sommers:

"An Mariä Namen sagt der Sommer Amen"

Für die ländlich geprägte Gesellschaft hatte der 12. September zudem eine rechtliche Bedeutung: Ab diesem Stichtag durfte von den Armen das liegengebliebene Korn von den abgeernteten Feldern gesammelt werden.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Mariä_Namen" der
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