Minoriten
Ordo fratrum minorum conventualium
Ordenskürzel: OFMConv oder OMinConv
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Gruppenbild beim Einkehrtag in Neunkirchen 16. April 2015.
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Die Minoriten oder Franziskaner-Minoriten sind eine Ordensgemeinschaft der römisch-katholischen Kirche. Sie werden auch Franziskaner-Konventualen oder, nach der Farbe ihres Habits, „Schwarze Franziskaner“ genannt. In Frankreich heißen sie, nach dem um die Hüften getragenen Seil, Cordeliers, im englischsprachigen Raum, nach dem dort üblichen hellgrauen Habit, Greyfriars. Der lateinische Ordensname lautet Ordo fratrum minorum conventualium, kurz OFMConv oder OMinConv (zu deutsch: Orden der Minderen Brüder Konventualen).
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Einkehrtag mit Weihbischof Franz Lackner in unserem Konvent in Graz.
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Die Franziskanischen Orden gliedern sich in einen Männerorden, einen Frauenorden und einen Dritten Orden. 1517 teilte sich der Männerorden in zwei eigenständige Gemeinschaften, die Franziskaner-Minoriten und die Franziskaner (OFM) oder „Braunen Franziskaner“. Heute haben die Franziskaner-Minoriten weltweit etwa 4.500 Mitglieder, sind also eine kleinere Gemeinschaft als die Franziskaner (OFM) oder deren etwas jüngerer Zweig, die Kapuziner (OFMCap).
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Außenmauer der Minoritenkirche, neugotischer Arkadengang.
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Die Generalleitung der Franziskaner-Minoriten befindet sich in Rom (Generalminister Bruder Marco Tasca), das geistliche Zentrum im so genannten Haupt- und Mutterkloster aller Franziskaner, dem Sacro Convento in Assisi. Auch in Deutschland ist der Orden mit einer eigenständigen Ordensprovinz vertreten, der Provinz St. Elisabeth mit Provinzialat (Zentrale) in Würzburg. Beim Provinzkapitel im Oktober 2007 wurde Bruder Leo Beck, langjähriger Generalassistent in Rom, zum Provinzialminister für die deutsche Provinz gewählt. Am 1. Dezember 2011 wurde Br. Bernhardin M. Seither zu seinem Nachfolger gewählt.
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Minoritensaal in Graz. Der Minoritensaal wird für verschiedene kulturelle Veranstatlungen
verwendet und kann zu diesen Zwecken auch angemietet werden.
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Das Würzburger Franziskanerkloster, die älteste, schon zu Lebzeiten des Heiligen Franziskus gegründete Niederlassung der Franziskaner in Deutschland, ist seit dem 16. Jahrhundert ein Kloster der Franziskaner-Minoriten. Zu den Niederlassungen des Ordens in Deutschland zählen auch das Kloster Maria Eck in Siegsdorf im Chiemgau, das Kloster und Bildungshaus Schwarzenberg in Scheinfeld/Franken und das Kloster Schönau bei Gemünden/Franken. In Köln betreut die Ordensprovinz die Minoritenkirche. Dazu kommen einige Niederlassungen, die von Brüdern aus den polnischen Provinzen betreut werden. Im August 2007 übernahmen Franziskaner-Minoriten aus der Danziger Ordensprovinz in Zusammenarbeit mit der deutschen St.-Elisabeth-Provinz die Seelsorge im Wallfahrtsort Walldürn.
Minoriten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Raul de Chissota
Ehemaliges Minoritenkloster in Wolfsberg, Kärnten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Raul de Chissota
Trotz allgemeiner Nachwuchsschwierigkeiten der Orden in Deutschland, die auch die Franziskaner-Minoriten dazu zwangen, traditionelle Niederlassungen aufzugeben oder an polnische Brüder abzutreten, hat der Orden nach wie vor regelmäßige Eintritte zu verzeichnen. Am 31. Dezember 2007 hatte die Gemeinschaft in Deutschland drei Novizen und zwei Postulanten. Die Tätigkeiten und Aufgaben der Ordensbrüder reichen von der klassischen Wallfahrts- und Pfarrseelsorge über geistliche Begleitung und kirchliche Jugendarbeit bis zum Engagement in der Mission in Peru und Afrika und der Obdachlosenarbeit in der Würzburger Straßenambulanz.

Der Schriftsteller und Dichter Angelus Silesius trat nach seiner Konversion zum katholischen Glauben in den Orden der Franziskaner-Minoriten ein. Einer der bekanntesten Franziskaner-Minoriten war der Heilige Maximilian Kolbe (1894–1941), der stellvertretend für einen Familienvater im KZ Auschwitz in den Tod ging.
Pater Maximilian Maria Kolbe OFMConv
Maximilian Maria Kolbe OFMConv (polnisch Maksymilian, gebürtig Rajmund Kolbe; * 7. oder 8. Januar 1894 in Zduńska Wola, Generalgouvernement Warschau, Russisches Kaiserreich; † 14. August 1941 im Stammlager des KZ Auschwitz ermordet) war ein polnischer Franziskaner-Minorit, Verleger und Publizist. Er wird von der katholischen Kirche als Heiliger und Märtyrer verehrt. Auch der evangelisch-lutherischen Kirche in Amerika und der anglikanischen Kirche gilt er als denkwürdiger Glaubenszeuge. Sein Gedenktag in der Liturgie ist der 14. August.
Pater Maxemilian Kolbe - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Pater Maxemilian Kolbe - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Pater Maximilian Kolbe.
Im rechten Bild mit Bart während der Zeit der Missionstätigkeit in Japan 1930 - 1936.
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In der Zwischenkriegszeit betrieb P. Kolbe eine rege Missionsarbeit, die unter der deutschen Besetzung unterbunden wurde. 1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert, wo er für einen Mithäftling in den Hungerbunker ging. Papst Johannes Paul II. sprach P. Maximilian Kolbe am 10. Oktober 1982 heilig.
Im Dezember 1939 wurde Pater Kolbe mit vierzig Ordensbrüdern von der Gestapo verhaftet, aber bald wieder auf freien Fuß gesetzt. Am 14. Februar 1941 wurde er erneut festgenommen; ein Hauptgrund war, dass er in Niepokalanów 2300 Juden und dazu noch anderen polnischen und ukrainischen, griechisch-katholischen Flüchtlingen Zuflucht gewährte. Er wurde in das Warschauer Zentralgefängnis Pawiak gebracht und im Mai desselben Jahres in das Konzentrationslager Auschwitz verlegt, wo er weiter als Priester und Seelsorger wirkte. Am 29. Juli 1941 wurden Männer als Vergeltungsmaßnahme für die nur vermutete Flucht eines anderen Häftlings (dessen Leiche später gefunden wurde) zur Ermordung aussortiert.
Pater Maxemilian Kolbe - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Pater Maxemilian Kolbe - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Pater Maximilian Kolbe.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Als einer der Männer, Franciszek Gajowniczek, in lautes Wehklagen um sich und seine Familie ausbrach, bat Pater Kolbe den Führer des Häftlingslagers Karl Fritzsch darum, den Platz von Gajowniczek (der eine Frau und zwei Söhne hatte) einnehmen zu dürfen, und wurde am 31. Juli 1941 in den berüchtigten „Hungerbunker“ des Blocks 11 gesperrt. Dort betete er mit seinen Leidensgenossen und tröstete sie. Am 14. August wurden Pater Kolbe und drei andere Verurteilte, die noch nicht verhungert waren, durch Phenolspritzen umgebracht und im Krematorium verbrannt. Franciszek Gajowniczek überlebte das KZ und starb 1995.

Maximilian Kolbe wird am 17. Oktober 1971 in Rom von Papst Paul VI. seliggesprochen. Die Heiligsprechung von Maximilian Kolbe durch Papst Johannes Paul II. erfolgt am 10. Oktober 1982 in Rom.
Maximilian Kolbe ist Schutzheiliger der Journalisten und Amateurfunker.
Die Minoriten in Österreich
Minoriten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
Mariahilfkirche, ehem. Klosterkirche der Minoriten.
Blick nach Westen über Graz (Steiermark, Österreich) vom Schloßberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Manfred Werner
Noch zu Lebzeiten des Ordensgründers, des Hl. Franziskus kamen die ersten Minoriten nach Wien. Der Babenberger Herzog Leopold VI. gründete dort 1224 den Konvent (das Kloster) der Minderbrüder und die Minoritenkirche vom Heiligen Kreuz. Die ersten Brüder waren Johannes de Plano Carpine, Albert von Pisa, Marcus von Mailand und Jacobus von Tarvisio. Im Jahre 1239 wurde Österreich von der Provinz Saxonia abgetrennt und zur eigenen Provinz erhoben. Als ihr erster Provinzial wird ein Bruder Johannes genannt.
Minoriten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Minoritenkirche in Tulln. Blick in das Langhaus.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Es entstanden Niederlassungen in ganz Österreich, so in Stein a.d. Donau (1224), Tulln (1225), Graz (1230), Linz (1236), Laa a.d. Thaya (1237), Judenburg (1239), Wr. Neustadt (1240), Hainburg (1240), Wolfsberg (1242), Villach (1246), Enns (1277), Wels (1280), Bruck a.d. Mur (1290), Viktorsberg (1383), Eisenstadt (1414), Asparn a.d. Zaya (1624), Wimpassing (1630) und Neunkirchen (1631).
Minoriten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Das ehemalige Minoritenkloster in der niederösterreichischen Stadt Tulln an der Donau.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
In der Reformationszeit und durch die Klosteraufhebungen Kaiser Josef II. gingen viele Konvente der österreichischen Minoritenprovinz verloren, sodaß heute nur noch die Konvente Wien, Graz, Neunkirchen und Asparn a.d. Zaya übrig blieben. Wien, das Provinzialatshaus (Hauptkloster) errichtete 1621 eine eigene Ordenshochschule, der drei Studienhäuser, nämlich Asparn/Zaya, Neunkirchen und Wimpassing angehörten.
Minoriten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das ehemalige Minoritenkloster in Wimpassing ist ein dreiflügeliger Bau,
der unter Verwendung älterer Bauteile um 1700 errichtet wurde.
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Auch an der Universität Wien wirkten Minoriten als Professoren. In der Zeit von 1489 bis 1779 waren 14 Dekane an der theologischen Fakultät tätig. Über lange Zeit stellten sie die Hofpfarrer, sowie die Hofkapläne an der nahe dem Konvent gelegenen Hofburg in Wien. Die Aufgaben sind heute vor allem Pfarrseelsorge, Schule, Krankenhausseelsorge und Gefangenen- und Entlassenenbetreuung.
Die Gelübde
Ordensgelübde
Ein Ordensgelübde (Profess von lat. professio = Bekenntnis) ist das öffentliche Versprechen eines Novizen in einer Ordensgemeinschaft, nach den Grundprinzipien des Evangeliums innerhalb einer Gemeinschaft und nach einer Ordensregel zu leben.
Bei den Gelübden spricht man auch von den sogenannten Evangelischen Räten – ein Weg, den Christus uns anbietet, um ihm nachzufolgen. Wir unterscheiden drei Gelübde: Das Gelübde der Armut (bei uns Minoriten sprechen wir vom „nulla di proprio“ – keinen eigenen Besitz zu haben), die Keuschheit und den Gehorsam.
Die Gelübde sollen dem Ordensmann helfen, sich völlig Gott anzuvertrauen und mit ungeteiltem Herzen ihm und den Mitmenschen zu dienen. Arm – weil Gott der Reichtum ist, die wertvolle Perle, die man gefunden hat und für die alles hergegeben wird (Mt 13,46). Nichts kann und soll uns vom Reichtum seiner Liebe trennen. Die Keuschheit soll helfen, transparent zu sein: Keine doppelten Gedanken, kein geteiltes Herz, sondern sich ganz Gott und der Gemeinschaft hingeben. Der Gehorsam lehrt uns, dass das Zuhören, das aufmerksam Hören, in unserem Leben wichtig ist. Auf Gottes Stimme hören, um den richtigen Weg zu finden. Es geht darum, seinem eigenen Willen Grenzen zu setzen und nicht immer nur an sich selbst denken.
Die Gelübde werden nach 1-2 Jahren Postulat und einem Jahr abgelegt: Meist für drei Jahre, wobei man hier von den zeitlichen Gelübden spricht. Nach drei Jahren kann der einzelne Bruder überlegen, ob er die Gelübde noch verlängert, oder schon die feierlichen Gelübde (für das ganze Leben) ablegt.
Gehorsam
Bruder im aufeinander Hören
Minoriten - © austria-forum.org - Prof. Knierzinger
Minoritenkirche in Linz.
Eine einschiffige reich ausgeschmückte Rokoko-Kirche.
© austria-forum.org - Prof. Knierzinger
Für Franziskus war der Gehorsam nicht ein blinder Gehorsam, ein Ausschalten des eigenen Willens, sondern ein Unterordnen dem Willen Gottes, wobei der Bruder immer als letztes Kriterium sein Gewissen hatte. In dem Wort Gehorsam steckt die Wurzel «horchen». Die Grundhaltung des Hörens öffnet den Menschen auf das DU und auf die Gemeinschaft hin. Gehorchen meint deshalb, sensibel zu werden für die Bedürfnisse des Bruders auf dem gemeinsamen Weg. Die Offenheit für den Bruder soll sogar die natürliche Liebe der Mutter zu ihrem Kind übertreffen. Wer seinen Weggefährten als Bruder angenommen hat, führt nicht dessen Befehle aus, sondern erspürt seine Bedürfnisse und hält bei sich die Bereitschaft wach, alles zu tun und zuzulassen, was dieser für sein Leben und seinen Dienst braucht. Das sensible Hören beginnt bei mir selbst: Die leise Stimme Gottes, die in mir spricht und mich zum aufrechten und vollen Menschsein einlädt, erlauschen; mich selbst, meine Bedürfnisse und Gaben wahrnehmen; Träume und Realität zulassen; meine eigene Lebensgeschichte annehmen und weiter gestalten. Sensibles Hören bedeutet weiterhin: mich in meinem Leben nicht abkapseln, sondern mich auf andere Menschen einlassen und mit ihnen gemeinsame Wege gehen. Sensibles Hören gilt schließlich den Menschen, die mir begegnen. Die Armen und Einsamen, die Trauernden und Fremden sollen durch mich erfahren, dass sie angenommen und geliebt sind, dass gerade sie mir zu Brüdern und Schwestern werden.

Sensibles Hören öffnet sich endlich für alle Geschöpfe, ist am Wohlergehen jeder Kreatur interessiert und stimmt in den Lobpreis über das Leben ein, der Gott, dem Schöpfer, zukommt.
Armut
Bruder im miteinander Teilen
Minoriten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ehemaliges Minoritenkloster in Hainburg an der Donau.
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Die Welt lieben und gleichzeitig das Gelübde, arm zu leben - wie lässt sich das miteinander vereinbaren? Für Franziskus und seine Brüder ist nicht der Verzicht das eigentliche Motiv ihres Handelns, sondern es geht ihnen um die Freiheit, wie sie in der Person Jesu von Nazaret aufscheint. In den Fußspuren des Meisters nehmen Franz und seine Brüder ein von Sicherheit und Bequemlichkeit freies Wanderleben auf sich. Mit leeren Händen gehen sie auf die Menschen zu: auf die Armen, deren Los sie teilen und auf die Bessergestellten, in deren Dienst sie für den Lebensunterhalt arbeiten. Dankbar für jeden Lohn, den man ihnen aushändigt, wollen sie sich nicht schämen zu betteln, wenn die Not es fordert. Die Armut, welche das Gelübde meint, beginnt mit der Erfahrung, dass ich mir mein Leben nicht selbst verdanke. Alles, was ich bin und habe, ist Geschenk des himmlischen Vaters, und er sorgt für mich. Meine Sache ist es, mich ihm gegenüber immer neu arm zu machen, um für seine Geschenke empfänglich und aufmerksam zu bleiben. Der einzelne Bruder erfährt sich getragen von seiner Gemeinschaft. Er teilt mit ihr nicht nur die materiellen Güter, sondern auch Talente, geistliche Werte und spirituelle Erfahrungen. Alles, was Brüder teilen können, geben sie Menschen, die bedürftig und dafür dankbar sind.

Mit allen Geschöpfen haben die Brüder schließlich nicht nur den Schöpfer gemeinsam, sondern auch den Lebensraum, den sie mit ihnen teilen, bereichern und gestalten.
Keuschheit
Ohne Frau und Kinder - Bruder vieler Menschen
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Das Gotische Portal der Minoritenkirche in Wien.
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Auch der dritte «Rat» - ehelos und ohne Frau zu leben - steht quer zu unserer Zeit, die Intimität und Erotik mit nie dagewesener Freiheit entfaltet. Jesu Rat meint vom Wortsinn her allerdings nicht ein verklemmtes, asexuelles Leben, sondern frei und offen zu sein für das Leben. Ob alt oder jung: Lebensfreude und Sehnsucht, eine besondere Freiheit und die Bereitschaft, sich dem lebendigen Geist Gottes zu überlassen, zeichnen spirituell, in Keuschheit lebende Menschen aus. Der Mensch ist vom Schöpfer als Frau und Mann geschaffen, um vereint ein Bild Gottes darzustellen und ganz Mensch zu sein.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
Südfassade der Minoritenkirche in Wien mit den beiden Rosettenfenstern
und dem neugotischen Arkadengang.
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Jesu Engagement für das Reich Gottes hätte den Kreis einer Ehe und Familie überfordert. Er war als Freund und Bruder vieler Menschen dauernd unterwegs und lebte deshalb ehelos. Auf seinen Fußspuren erfahren auch die Brüder nicht nur Loslassen und Verzicht, sondern ebenso neuen und unerwarteten Reichtum ohne eigene Frau, doch hundertfach beschenkt mit «Müttern, Geschwistern und Kindern“.

Aus Gott heraus fruchtbar, erlebt sich Franziskus sinnlich und zärtlich als Teil einer großen Familie, zu der Menschen, Tiere, Pflanzen, überhaupt alle Geschöpfe gehören - und doch erst ein Vorspiel ist auf die kommende Welt.
Sozialprojekte
Für Fanziskus war es immer wichtig, dem anderen in seiner Einzigartigkeit zu begegnen und mit Respekt zu behandeln. Egal von wo er ist, wer er ist und was er macht. Franziskus erkannte in jedem Menschen seinen Bruder und Schwester. Er war sich bewusst, dass Gott in jedem wirkte. Wenn Gott schon in seinem Leben Großartiges vollbracht, obwohl Franziskus sich ja als größter Sünder bezeichnete, so war er sich sicher, dass Gott in jedem Menschen gegenwärtig ist. Diese Einstellung versuchen wir als seine Mitbrüder heute zu leben. Dabei ist es sicherlich nicht immer einfach, gewisse Vorurteile zu überwinden, Berührungsängste zu vergessen und sich auf den anderen in seiner Art und Weise einzulassen. Doch das Vorbild von Franziskus ist uns Motivation genug, offen zu sein für den, dem wir in unserem Leben begegnen. Schließlich sagt uns Jesus: Sooft du dies einem dieser Kleine gemacht hast, hast du es mir gemacht.
Missionsarbeit
Minoriten - © Saint Bonaventure Province - www.franciscancommunity.com
Missionar des St. Bonaventure Stützpunkt in Afrika mit einem Einheimischen.
© Saint Bonaventure Province - www.franciscancommunity.com
Schon in unserer Ordensregel beschreibt der Hl. Franziskus, wie die Brüder sich verhalten sollen: Nicht mit Gewalt oder Unterdrückung, sondern durch ein Leben in Einfachheit, mit beispielgebender Nächstenliebe und Bereitschaft, den anderen in seiner Einzigartigkeit zu respektieren.

Die Brüder aber, die hinausziehen, können in zweifacher Weise unter ihnen geistlich wandeln. Eine Art besteht darin, dass sie weder Zank noch Streit beginnen, sondern "um Gottes willen jeder menschlichen Kreatur" (1 Petr 2,13) untertan sind und bekennen, dass sie Christen sind. Die andere Art ist die, dass sie, wenn sie sehen, dass es dem Herrn gefällt, das Wort Gottes verkünden: sie sollen glauben an den allmächtigen Gott, den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, den Schöpfer aller Dinge, an den Sohn, den Erlöser und Retter, und sie sollen sich taufen lassen und Christen werden; denn "wenn jemand nicht wiedergeboren wird aus dem Wasser und dem Heiligen Geiste, kann er nicht in das Reich Gottes eingehen" (vgl. Joh 3,4).
Dieses und anderes, was dem Herrn wohlgefällig ist, können sie ihnen und anderen sagen, denn der Herr sagt im Evangelium: "Jeder, der mich vor den Menschen bekennen wird, den werde auch ich vor meinem Vater bekennen, der im Himmel ist" (Mt 19,32). Und: "Wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich auch der Menschensohn schämen, wenn er in seiner und des Vaters und der Engel Herrlichkeit kommen wird" (vgl. (Lk 9,26) Und alle Brüder, wo auch immer sie sind, sollen bedenken, dass sie sich dem Herrn Jesus Christus übergeben und ihm ihre Leiber überlassen haben.
(NbR 16,5-11)
Minoriten - © Order of Friars Minor Conventual - www.ofmconv.net
Seminar in Assisi, Padua und Rom für 11 Brüder aus Afrika (Zambia, Ghana, Kenya,
Tanzania, Burkina Faso) für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts.
© Order of Friars Minor Conventual - www.ofmconv.net
Anfangs war Franziskus vielleicht etwas zu "naiv" und sandte seine Mitbrüder ohne große Vorbereitung in andere Länder. Als die ersten Mitbrüder nach Deutschland kamen, kannten sie nur „JA“ als einzig deutsche Wort. So wird erzählt, dass die Leute sie fragten, ob sie Ketzer seien – die Brüder antworteten voll Freude mit ja, worauf sie verprügelt und vertrieben wurden. Aus diesen Erfahrungen heraus, begannen die Brüder sich besser vorzubereiten, doch bei dieser Arbeit vergaßen sie niemals, die Aufforderung von ihrem seraphischen Vater: Nicht mit Worten reden und verkünden, sondern das Leben selbst soll ein lebendiges Wort sein!
So begannen die Brüder in alle Himmelsrichtungen auszuströmen und die Frohe Botschaft zu verkünden und sich der Nöte der Menschen anzunehmen.

Das alles versuchen die Brüder unseres Ordens heute noch. Zwar haben wir als Österreicher keine eigene Mission, doch durch unser Gebet und Spenden unterstützen wir die Arbeit unserer Mitbrüder. Es gilt heute, wie damals in den Anfängen, den Mitmenschen die befreiende Wirkung des Evangeliums dazubringen und die Würde jedes Menschen zu verteidigen: Denen eine Stimme zu verleihen, die sonst überhört oder verdrängt werden.
AIDS Projekt der Minoriten in Indien
Franziskaner Minoriten in den Dienst der
HIV Infizierten und AIDS Kranken
Minoritenkonvent Wien
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Unser Franziskaner-Minoriten Orden ist eine der jüngsten Ordensgemeinschaften, die in Indien Fußgefasst hat. Nach dem misslungenen Versuch des späteren Heiligen Maximilian Kolbe, brachen die Minoriten erst im Jahre 1980, dieses Mal von Malta aus, nach Indien auf. Trotz des späten Anfangs verbuchte die Indien-Mission des Ordens einen beachtlichen Erfolg. Mit 95 Minoriten ist Indien heute eine blühende Niederlassung, die 2007 in den Rang einer selbständigen Provinz erhoben wurde. Außerdem bereiten sich 4 Novizen und 90 Kandidaten in verschiedenen Ausbildungsstadien auf den Ordenseintritt vor. Von Anfang an hat der Orden sich auf zwei Themen konzentriert: Berufung und Ausbildung der jungen Leute zum Ordensleben und soziales Engagement.
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AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Unser Augenmerk lag dabei auf den Sozialschwachen. Projekte wie Wohnungshilfe für die Mittellosen, gratis Kindergarten für Kinder aus armen Familien, Schneiderschule für Frauen in Not, Ambulanzstationen in den Dörfern, Leprastation, Ausspeisung der Greisen und Kinder, usw. erwiesen sich als ein Segen für viele. Es war nur eine Frage der Zeit, dass wir auch in den Dienst der HIV-Infizierten und AIDS-Kranken einstiegen. Denn die Not dieser Menschen und die Tragik, die diese Krankheit ausgelöst hat, waren nicht zu übersehen.
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AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Über drei Millionen HIV-Infizierte sind offiziell in Indien registriert. Die Ausbreitung der Krankheit schreitet rasant voran wie eine Epidemie und hinterlässt leider nicht nur Kranke, sondern auch Waisen und Witwen in der Gesellschaft. Als der Orden genügend Mitbrüder hatten, um mehr soziale Verantwortung zu übernehmen, zögerten wir keinen Moment auch hier unsere helfenden Hände zu reichen. So wurde Snehalya - Haus der Liebe, so wie wir das Haus liebevoll nennen, am 8. November 2004 eröffnet, um den Brüdern und Schwestern, die unter HIV/AIDS leiden, ein Dach über dem Kopf, medizinische Pflege und Unterstützung anzubieten. Es ist in Rottikaundanur, einem Dorf nahe der etwa 15 km entfernten Stadt Coimbatore, im indischen Bundesland Tamilnadu untergebracht.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Hier werden Menschen aufgenommen, die mit HIV infiziert sind und weder ein Zuhause haben noch irgendjemanden, der sich um sie kümmert. Diese Krankheit kennt keine Schranken und, wie wir zu sagen pflegen, auch wir nicht! Deswegen sind hier alle willkommen, unabhängig davon, welcher Religion oder Kaste sie angehören, welche Weltanschauung sie haben oder welchen Geschlechts sie sind. Dieses Haus der Liebe ist ein Ort, wo sie Ruhe finden und zugleich ein Gefühl der Zugehörigkeit zur Menschheitsfamilie wieder entdecken.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Denn viele, die hier Zuflucht finden, sind von ihren Familien und Dörfern ausgeschlossen und sogar mit dem Tod bedroht, wie die Geschichte eines Kindes in Snehalaya zeigt. Es hat von seinen Eltern die Krankheit gererbt. Als die Eltern an AIDS starben und die Krankheit in Indien als eine Schande empfunden wird, schmiedeten die Onkel des Kindes Pläne, es heimlich zu töten. Nur die Großmutter kam ihm zur Hilfe und sie brachte das Kind in die Obhut von Snehalaya. Es ist nur ein tragisches Beispiel von hunderten. Dennoch reicht es aus, um die Lage dieser Menschen auch nur ein klein bisschen vorzustellen. Sie sind physisch und psychisch buchstäblich am Ende. Doch durch gezielte Beratung und medizinische Unterstützung werden in diesen Menschen die Hoffnung und der Glaube ans Leben geweckt. Für die fortgeschrittenen Erkrankten ist Snehalaya darüber hinaus auch ein Ort, wo sie darauf vorbereitet werden, den Bruder Tod würdevoll und gelassen willkommen zu heißen.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Assisi Snehalaya gibt 50 erwachsenen Patienten und ihren Kindern ein Dach über dem Kopf und medizinische Hilfe. Es versucht nicht nur den bereits Erkrankten eine Bleibe zu geben, sondern auch die Krankheit präventiv zu stoppen. Zu diesem Zweck werden Seminare und Aufklärungskampagnen in den Dörfern, Kollegs und Schulen organisiert. Das Zentrum steht für MSW-Studenten offen, um Erfahrungen im Bereich der Sozialarbeit zu sammeln. Es bietet Ehrenamtlichen, Mitarbeitern des Gesundheitsressorts und Pflegepersonal Trainingsprogramme an und steht mit dem Allgemeinen Krankenhaus der nahe gelegenen Stadt Coimbatore in Verbindung.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien.
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Dieses Zentrum ist Hoffnung für viele Menschen. Gemeinsam können wir
diese Hoffnung durch unsere Großzügigkeit zum Blühen bringen.
Allein der gute Wille und die Bereitschaft unserer Mitbrüder reichen oft nicht aus dieses Werk der Liebe tag täglich voranzutreiben. Assisi Snehalaya lädt Sie ein, Teil zu haben an einem guten Werk für Menschen, wie Du und ich.
Sie können das Projekt durch finanzielle Hilfe
in den folgenden Bereichen unterstützen:
bei den täglichen oder monatlichen Ausgaben
bei den medizinischen Unkosten
bei der notwendigen Einrichtung:
wie Betten, Schränke, Tische, Ausrüstung der Ambulanz, usw.
Lasst uns wie Franz von Assisi verstehen,
dass wer reichlich gibt, auch reichlich empfängt.
Spenden
Bankverbindung:
Bank: Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG
Kontonummer: 211 893 001 01
Bankleitzahl: 20111
IBAN: AT212011121189300101
BIC: GIBAATWW
Empfänger: Missionswerk der Franziskaner-Minoriten
Verwendungszweck: AIDS Projekt „Assisi Snehalaya - Haus der Liebe“ in Indien
www.assisisnehalaya.org 
Wie werde ich ein Minderbruder des Hl. Franz von Assisi?
Minoriten - © Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus - www.st-nikolaus-ottbergen.de
Der Habit ist also mehr als ein Kleidungsstück - der Habit ist "Gehabe",
ist nach außen gerichtetes Zeichen eines Lebensprogramms.
© Katholische Pfarrgemeinde St. Nikolaus - www.st-nikolaus-ottbergen.de
Die Bestandteile des Habits nennt Br. Franziskus in seiner Regel: Habit, Strick, Kapuze, Kaparon. Im Rahmen der liturgischen Einkleidungsfeier in unserem Orden werden diese Bestandteile durch den Provinzialminister erklärt, wenn der Erstprofesse seinen Habit angezogen bekommt und die Professkerze erhält:

"Ziehe also in deinem alten Kleid zeichenhaft aus den alten Menschen mit seiner ihm eigenen Weise zu denken und zu handeln. Ziehe mit dieser neuen Gewandung (Habit) auch den neuen Menschen an, der unter dem Anspruch Gottes steht. Wie einen Helm nimm diese Kapuze (Kaparon mit Kapuze), damit du in deinem Kampf behütet und gesichert bist. Gürte dich durch die Tugend des Maßes und der Zucht (Strick), dass du deinen Weg durchhältst, denn keinem wird der Sieg ohne Ringen gegeben. Trag dieses Licht. Christus der Herr hat dich licht gemacht. Du sollst als Kind des Lichtes leben, dich im Glauben bewähren und dem Herrn entgegengehen, wenn er kommt in Herrlichkeit."
Liebe zu Franz von Assisi und zur Nachfolge in seinem Geist:
Franziskus von Assisi (1182-1226) besitzt bis in unsere Tage eine große Anziehungskraft. Er übersetzte die Botschaft Christi mit seiner nüchternen prophetischen Gabe und lebte auch danach, sodaß er bis heute Vorbild ist.
Er ist ein Mann,
der radikal ernst machte mit der Botschaft Christi;
der religiöser Gleichgültigkeit
das höchste Engagement im Glauben entgegensetzte;
der einer Welt der Friedlosigkeit den wahren Frieden vom Himmel predigte;
der in einer Welt der Verschwendung arm lebte,
weil Gott sein ganzer Reichtum war;
der die Geschöpfe Brüder und Schwestern nannte;
der jeden persönlichen Ehrgeiz aufgab,
um sich selbst ganz dem leidenden Nächsten zu schenken.
Sein Arbeitsfeld war die Kirche.
Sein Arbeitsprogramm war das Evangelium Jesu Christi,
auf das er seine Brüder in der Ordensregel verpflichtete.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
Einkehrtag in Neunkirchen 16. April 2015.
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Aufnahme in den Orden nach einjähriger Probezeit. Dann folgt ein Jahr Noviziat und eine mindestens dreijährige Zeit im Juniorat mit einfacher Profeß. In dieser Zeit geschieht die persönliche spirituelle Bildung und die berufliche Ausbildung. Die einfache Profeß kann auf Wunsch auch verlängert werden bis die feierliche Profeß abgelegt wird, bei der sich der Einzelne an die Gemeinschaft und die Gemeinschaft an ihn bindet. In unserer Ordensgemeinschaft gibt es verschiedene Wege sein Leben als Minderbruder zu gestalten. Jene die das Priestertum anstreben, studieren Theologie. Andere Arbeitsgebiete sind Schule, Jugendarbeit, Betreuer von Gefangenen und Entlassenen oder Obdachlosen, Krankenpfleger, Pfarrarbeit - sei es als Diakon, als Sakristan, als Pastoralassistent, oder in der Pfarrkanzlei.
Weitere Möglichkeiten sind als Pförtner, als Klosterbibliothekar, als Schneider, als Koch, als Gärtner u.a.m. gegeben. Auch ist bei entsprechender Berufung das Wirken in den Missionen unseres Ordens möglich.
Minoriten - © Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
Messe mit Professerneuerung.
© Minoritenkonvent Österreich - www.minoriten.at
Für Interessenten an unserer Ordensgemeinschaft:
Junge Männer ab 18 Jahre, die unverheiratet und an unserer Bruderschaft interessiert sind, eine fertige Berufsausbildung, oder Matura haben und sich vorstellen können Christus auf dem franziskanischen Weg nachzufolgen, mögen sich vertrauensvoll an folgende Stellen wenden:
Provinzialat der Österreichischen Minoritenprovinz
 Alserstraße 17, 1080 Wien
www.minoriten.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Minoriten" der
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