2. Buch Mose; Exodos (‏שמות‎ Schemot)
Kapitel 14; Durchquerung des Schilfmeeres
1270 v. Chr. bis 1200 v.Chr.
Exodus 14 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Moses durchquert mit den Israeliten das Schilfmeer; Ivan Aivazovsky, 1891.
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Die Israeliten brechen von Sukkot zum Schilfmeer (dem Roten Meer oder einem nahe gelegenen See) auf und werden vom ägyptischen Heer verfolgt, da der Pharao die Erlaubnis zum Auszug bereut. Der Furcht der Israeliten begegnet ihr Gott mit der Trockenlegung des Schilfmeeres, wodurch ihnen ein Fluchtweg eröffnet wird. Die verfolgenden Ägypter ertrinken in den wieder einfallenden Wassermassen. Es folgt ein Lobgesang der Geretteten.
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Moses durchquert mit den Israeliten das Schilfmeer.
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Das Schilfmeer (hebräisch יַם־סוּף yam-sūf; altägyptisch pa-tjufi) ist in der Bibel der Ort der durch JHWH veranlassten göttlichen Errettung des Volkes Israel während des Auszugs aus Ägypten (Ex 15,4 EU). Die zugehörige Meerwundererzählung wurde von verschiedenen Redaktoren im Laufe der Zeit verändert und erweitert. 
Ex14,1   Der Herr sprach zu Mose:
Ex14,2   Sag den Israeliten, sie sollen umkehren und vor Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer ihr Lager aufschlagen. Gegenüber von Baal-Zefon sollt ihr am Meer das Lager aufschlagen.
Ex14,3   Dann denkt der Pharao: Die Israeliten haben sich im Land verlaufen, die Wüste hat sie eingeschlossen.
Ex14,4   Ich will das Herz des Pharao verhärten, sodass er ihnen nachjagt; dann will ich am Pharao und an seiner ganzen Streitmacht meine Herrlichkeit erweisen und die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin. Und so taten sie es.
Ex14,5   Als man dem König von Ägypten meldete, das Volk sei geflohen, änderten der Pharao und seine Diener ihre Meinung über das Volk und sagten: Wie konnten wir nur Israel aus unserem Dienst entlassen!
Ex14,6   Er ließ seinen Streitwagen anspannen und nahm seine Leute mit.
Ex14,7   Sechshundert auserlesene Streitwagen nahm er mit und alle anderen Streitwagen der Ägypter und drei Mann auf jedem Wagen.
Ex14,8   Der Herr verhärtete das Herz des Pharao, des Königs von Ägypten, sodass er den Israeliten nachjagte, während sie voll Zuversicht weiterzogen.
Ex14,9   Die Ägypter jagten mit allen Pferden und Streitwagen des Pharao, mit seiner Reiterei und seiner Streitmacht hinter ihnen her und holten sie ein, als sie gerade am Meer lagerten. Es war bei Pi-Hahirot vor Baal-Zefon.
Ex14,10   Als der Pharao sich näherte, blickten die Israeliten auf und sahen plötzlich die Ägypter von hinten anrücken. Da erschraken die Israeliten sehr und schrien zum Herrn.
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Hortus Deliciarum, Moses führt das Volk Israel durch das Rote Meer.
Herrad von Landsberg, circa 1180.
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Ex14,11   Zu Mose sagten sie: Gab es denn keine Gräber in Ägypten, dass du uns zum Sterben in die Wüste holst? Was hast du uns da angetan? Warum hast du uns aus Ägypten herausgeführt?
Ex14,12   Haben wir dir in Ägypten nicht gleich gesagt: Lass uns in Ruhe! Wir wollen Sklaven der Ägypter bleiben; denn es ist für uns immer noch besser, Sklaven der Ägypter zu sein, als in der Wüste zu sterben.
Ex14,13   Mose aber sagte zum Volk: Fürchtet euch nicht! Bleibt stehen und schaut zu, wie der Herr euch heute rettet. Wie ihr die Ägypter heute seht, so seht ihr sie niemals wieder.
Ex14,14   Der Herr kämpft für euch, ihr aber könnt ruhig abwarten.
Ex14,15   Der Herr sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sag den Israeliten, sie sollen aufbrechen.
Ex14,16   Und du heb deinen Stab hoch, streck deine Hand über das Meer und spalte es, damit die Israeliten auf trockenem Boden in das Meer hineinziehen können.
Ex14,17    Ich aber will das Herz der Ägypter verhärten, damit sie hinter ihnen hineinziehen. So will ich am Pharao und an seiner ganzen Streitmacht, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweisen.
Ex14,18   Die Ägypter sollen erkennen, dass ich der Herr bin, wenn ich am Pharao, an seinen Streitwagen und Reitern meine Herrlichkeit erweise.
Ex14,19   Der Engel Gottes, der den Zug der Israeliten anführte, erhob sich und ging an das Ende des Zuges und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat an das Ende.
Ex14,20   Sie kam zwischen das Lager der Ägypter und das Lager der Israeliten. Die Wolke war da und Finsternis und Blitze erhellten die Nacht. So kamen sie die ganze Nacht einander nicht näher.
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Augsburger Wunderzeichenbuch (Exodus 14, 27-29) „Moses teilt das rote Meer“; circa 1552.
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Ex14,21   Mose streckte seine Hand über das Meer aus und der Herr trieb die ganze Nacht das Meer durch einen starken Ostwind fort. Er ließ das Meer austrocknen und das Wasser spaltete sich.
Ex14,22   Die Israeliten zogen auf trockenem Boden ins Meer hinein, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
Ex14,23   Die Ägypter setzten ihnen nach; alle Pferde des Pharao, seine Streitwagen und Reiter zogen hinter ihnen ins Meer hinein.
Ex14,24    Um die Zeit der Morgenwache blickte der Herr aus der Feuer- und Wolkensäule auf das Lager der Ägypter und brachte es in Verwirrung.
Ex14,25   Er hemmte die Räder an ihren Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen. Da sagte der Ägypter: Ich muss vor Israel fliehen; denn Jahwe kämpft auf ihrer Seite gegen Ägypten.
Ex14,26   Darauf sprach der Herr zu Mose: Streck deine Hand über das Meer, damit das Wasser zurückflutet und den Ägypter, seine Wagen und Reiter, zudeckt.
Ex14,27   Mose streckte seine Hand über das Meer und gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück, während die Ägypter auf der Flucht ihm entgegenliefen. So trieb der Herr die Ägypter mitten ins Meer.
Ex14,28   Das Wasser kehrte zurück und bedeckte Wagen und Reiter, die ganze Streitmacht des Pharao, die den Israeliten ins Meer nachgezogen war. Nicht ein Einziger von ihnen blieb übrig.
Ex14,29   Die Israeliten aber waren auf trockenem Boden mitten durch das Meer gezogen, während rechts und links von ihnen das Wasser wie eine Mauer stand.
Ex14,30   So rettete der Herr an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter. Israel sah die Ägypter tot am Strand liegen.
Ex14,31   Als Israel sah, dass der Herr mit mächtiger Hand an den Ägyptern gehandelt hatte, fürchtete das Volk den Herrn. Sie glaubten an den Herrn und an Mose, seinen Knecht.
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Die Streitmacht des Pharaos versinkt im Schilfmeer.
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Eine genaue Lokalisierung des Schilfmeeres kann nicht vorgenommen werden, da in den verschiedenen Überlieferungen unterschiedliche Regionen genannt werden. Genaue Ortsangaben fehlen. So versuchen die „vorpriesterlichen Redaktoren“ zunächst das Lager Etam „am Rand der Wüste“ (Ex 13,20 EU) mit dem Gebiet der Bitterseen im altägyptischen Grenzgebiet des Ostdeltas (Gaue Tjeku und Kemwer) zu verbinden. Dieser Versuch zeigt, dass bereits in den damals ältesten vorliegenden Überlieferungen (Mirjamlied Ex 15,19-21 EU) die genaue Lage des Schilfmeeres unbekannt war, was auch an den allgemeinen Formulierungen „am Meer“ beziehungsweise „mitten in das Meer“ deutlich wird.
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Moses durchquert mit den Israeliten das Schilfmeer.
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Die in Frage kommende Region der vorpriesterlichen Überlieferungen würde sich dann nördlich vom Nordende des Golf von Sues im Grenzbereich des Wadi Tumilat am Ballah-See, Timsahsee oder bei Sues befinden. Der gesamte Westteil des Wadi-Tumilat war während des Altertums durch einen See gefüllt, der sich aus Entwässerungskanälen und sich abzweigenden Flussarmen speiste. Möglicherweise bestand zu damaliger Zeit noch eine seichte Wasserverbindung zwischen dem Nordende vom Golf von Sues und den Bitterseen. Die weiteren Ergänzungen und Ausschmückungen der Meerwundererzählung zeigen das Bemühen der vor- und nichtpriesterlichen Redaktoren, die an sich knapp gehaltene Überlieferung anachronistisch mit genaueren sowie teilweise abweichenden Ortsangaben zu versehen. Als Begründung für die überlieferten Ortsverlegungen kann die nach der 20. Dynastie vorgenommene Aufgabe und Verlegung von Piramesse nach Tanis verantwortlich sein.
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Moses durchquert mit den Israeliten das Schilfmeer; Rafael Santi.
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Im Verlauf des ersten Jahrtausends v. Chr. wurde die in Memphis seit dem 13. Jahrhundert v. Chr. bestehende Verehrung von Baal-Zefon auf die am Sirbonischen See auf einer Nehrung liegende Erhebung Kasion erweitert und Baal-Zefon geweiht, der anschließend im östlichen Nildelta zu einer gewichtigen Gottheit aufstieg, insbesondere in Pelusium und Daphnae. Die Grenzfestung (westsemitisch Migdol) von Ramses III. befand sich etwa 7 Kilometer südwestlich von Pelusium; die Grenzfestung von Sile lag etwa 10 Kilometer östlich von Daphnae sowie etwa 20 Kilometer südwestlich von Pelusium. Ein demotisches Onomastikon nennt neben Zefon (demotisch djpn) auch die Orte Pelusium sowie Pa-Hahirot (demotisch hrhrt). Im Papyrus Amherst 63 (Psalm 20) wird Zion mit Zefon sowie JHWH mit Horus überliefert. Eine mögliche Verbindung für diese Gleichsetzung ergibt sich aus der Funktion des Baal-Zefon als Schutzgott der Seefahrt. Möglicherweise spiegelt die Meerwundererzählung in diesem Zusammenhang den Sieg JHWHs über Baal-Zefon wider. Der Redaktor der Priesterschrift sah sich aufgrund des neuen heiligen Berges Kasion und der veränderten Situation jedenfalls veranlasst, die Meerwundererzählung in diese Region zu verorten, die wohl schon während der Exilzeit einen erheblichen Einfluss besaß
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Moses durchquert mit den Israeliten das Schilfmeer.
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Ob allerdings bereits zur Abfassungszeit der Priesterschrift ein der Gottheit Baal-Zefon geweihtes Heiligtum auf der Nehrung vorhanden war, bleibt unklar, da entsprechende Bodenfunde sowie Ruinen fehlen. Die Existenz eines Heiligtums und einer Stadt wird daher zumindest für Kasion angezweifelt. Außerdem ergänzte in der Priesterschrift ein Redaktor die Ortsangabe „Baal-Zefon“ erst später als Nachtrag. Die genaue Lage von Pa-Hahirot bleibt nach wie vor unbekannt. Die Forschung setzt daher allgemein das Gebiet des Sirbonischen Sees als Ort der Schilfmeerwundergeschichte hinsichtlich der Priesterschrift an, wobei sich Pa-Hahirot wohl in der Nähe von Pelusium befand.
Exodus 14 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Exodus 14 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Auszug aus Ägypten.
Bibelillustration 1907.
The Providence Lithograph Company
Exodus 14;23 - 28.
Bibelillustration 1728.
Gerard Hoet (1648–1733)
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In hellenistischer Zeit erfuhr das Schilfmeer eine erneute Verortung, diesmal in südliche Richtung. Die griechisch-römischen Übersetzer sahen im Schilfmeer das Rote Meer, da diese Konstellation zu der damals aktuellen politischen Geografie passte. Die Auszugsroute verlief somit von Heliopolis ostwärts über das Wadi Tumilat in Richtung Tjeku, um das Schilfmeer via südlich der Bitterseen am Ende des Golf von Sues zu vermuten. Jene Verortung als Rotes Meer fand schließlich auch Eingang in das Neue Testament. Insofern ergab sich eine Bandbreite für das Schilfmeer vom Mittelmeer bis zum Roten Meer. Eine Festlegung auf eine bestimmte Region ist jedoch nicht möglich, wobei das Seengebiet um Tjeku/Wadi Tumilat den wahrscheinlichen Ort der Meerwundererzählung repräsentiert.
Bitterseen
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Der Große Bittersee - der Kleine Bittersee (auf dem Bild oben rechts) ist nicht mehr zu sehen.
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Die Bitterseen sind ein langgestrecktes, mit Salzwasser gefülltes Seebecken in Ägypten auf dem Isthmus von Sues zwischen dem nördlichen und südlichen Teil des Sueskanals bzw. den Ortschaften Ismailia und asch-Schaluf gelegen (bei Kilometer 95 bis Kilometer 156). Die Bitterseen waren früher mit dem Roten Meer verbunden und wurden erst durch die Anhebung einer Strecke nördlich von Sues von ihm getrennt. Dann trockneten sie bis auf 10 m unter dem Niveau des Roten Meeres aus.
Wadi Tumilat
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Wadi Tumilat
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Wadi Tumilat (arabisch ‏وادي الطميلات‎, DMG Wādī aṭ-Ṭumīlāt; altägyptisch Tjeku/Tscheku/Tju/Tschu) ist die in der Ägyptologie übliche Bezeichnung für ein etwa 50 km langes, flaches Tal zwischen El-Abaseya im östlichen Nildelta und Ismailia am Timsahsee (Krokodilsee). Das heute 5,5 bis 6,5 m über dem Meeresspiegel liegende Wadi Tumilat war im Alten Ägypten ein Halbtrockental, das im achten unterägyptischen Harpunengau lag. Der gesamte Westteil des Wadi-Tumilat war während des Altertums durch einen See gefüllt, der sich aus Entwässerungskanälen und sich abzweigenden Flussarmen speiste. Am östlichen Rand dieses Sees lag die 26 km östlich von der Mündung des Wadi Tumilat entfernte Festungsstadt Tell er-Retaba sowie das umgebende altägyptische Tempelgebiet. Nachdem Tell er-Retaba anlässlich der Anlage des Bubastis-Kanales durch Pharao Necho II. um etwa 600 v. Chr. von den Bewohnern verlassen wurde, erfolgte der Neuaufbau des 15 km entfernten Tell el-Maschuta. Das Wadi Tumilat war in erdgeschichtlicher Zeit ein großes Flussbett. Es scheint nach der letzten Eiszeit seine heutige Form erhalten und sich seit etwa 3000 v. Chr. nicht mehr wesentlich geändert zu haben. Die Nilschwemme überflutete jährlich das Wadi Tumilat. In der Zeit des Neuen Reiches wanderten unter anderem die Schasu öfter in das Wadi ein:

"Die Schasu-Stämme aus Edom (šʒśw n idwm) passierten das Fort des Merenptah in Tjeku, um bei den Teichen des Atum-Tempels ihr Vieh weiden zu lassen. Ich habe sie am Tag des Geburtstags von Seth zu dem Ort gebracht, wo sich auch bereits die anderen Schasu-Stämme aufhalten, die vor Tagen die Festung des Merenptah passierten."

Die Aussage im Alten Testament (Gen 47,11), dass sich Josephs Familie im Lande Ramses ansiedelte, ist von der Tradierung des Auszugmotivs beeinflusst, das eine Mitwirkung beim Bau der Stadt Pi-Ramesse voraussetzt. Während der Spätzeit ab etwa 600 v. Chr. gab es offensichtlich wieder hohe Nilschwemmen, die die Bewohner des Wadi auf höher gelegene Gebiete zwangen. Kurz nach der ptolemäischen bzw. griechisch-römischen Zeit wurde das Wadi wohl verlassen. Der Nil hatte somit zumindest während der Nilschwemmen immer wieder einen natürlichen Abfluss durch das Wadi Tumilat.
Rotes Meer
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Nördlicher Teil des Golf von Suez.
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Eine wesentliche Süd-Verschiebung der Auszugsroute mit einer folgenreichen Neuidentifizierung des Schilfmeeres hat dann spätestens in der hellenistischen Zeit stattgefunden: Die griechisch schreibenden LXX-Übersetzer gaben das hebräische „Schilfmeer“ mit „Rotem Meer“ wieder, was Ihrer zeitgenössischen Kenntnis der ägyptischen politischen Geographie entsprach: Nach der Vorstellung der LXX-Übersetzer sind die Israeliten wohl vom damaligen Zentrum On / → Heliopolis zunächst direkt ostwärts oder nordostwärts über das Wādī eṭ-Ṭumēlāt entwichen, dann über die Festung Teku (biblisch Sukkot) und schließlich über die Bitterseen südwärts an das Nordende des Golfes von Suez geflohen, wo sich das Wunder ereignet haben soll. Als „Schilfmeer“ gleich „Rotes Meer“ ist der Ort des Meerwunders dann auch in das Neue Testament eingegangen (Apg 7,36; Hebr 11,29). Der durchschnittlich 40 Meter tiefe Golf von Suez (in der Antike Heroopoliticus Sinus, arabisch ‏خليج السويس‎ Chalīdsch as-Suwais, DMG Ḫalīǧ as-Suways) ist ein nordwestlicher Ausläufer des Roten Meeres. Vom Golf von Akaba ist er durch die Sinai-Halbinsel getrennt. Mit 40 Millionen Jahren ist der Golf von Suez eine geologisch relativ junge Riftzone und erstreckt sich von Suez am Eingang des Suezkanals im Norden bis zur Straße von Gubal im Süden auf einer Länge von ungefähr 280 Kilometern. Entlang der mittigen Linie durch den Golf liegt die Grenze zwischen Afrika und Asien. Am Ausgang des Gols zum Roten Meer befinden sich zahlreiche Inseln. Die Größte ist die Insel Shadwan, etwa 30 Kilometer nordöstlich der Stadt el Gouna.
Golf von Akaba
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Der Golf von Akaba zwischen der Sinai Halbinsel und der Arabischen Halbinsel.
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Der bekannte Bibelarchäologe Ron Wyatt siedelt in seinen Überlegungen die Schilfmeerdurchquerung im Golf von Akaba zwischen der Halbinsel Sinai und der Arabischen Halbinsel an. Genaugenommen zwischen Nuweiba und Wadi Watir.
Funde bei Tauchgängen von Teilen ägyptischer Streitwägen aus der Zeit des Exodus sollen seine These untermauern. Die tatsächliche Überquerung fand demnach nicht bei Sukkot über den Timsahsee, sondern erst nach der Wüstendurchquerung statt.
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Die Route des Auszuges aus Ägypten von Pi-Ramesse durch die Wüste Sinai nach
Nuweiba (Pi-Hahiroth). Von dort durch den Golf von Akaba über Elim zum Berg Sinai.
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Der Golf von Akaba (in der Antike Aelaniticus Sinus, arabisch ‏خليج العقبة‎ Chalidsch al-Aqaba, DMG Ḫalīǧ al-ʿAqaba), gelegentlich auch nach der israelischen Küstenstadt Golf von Eilat (hebräisch ‏Mifraz Eilat מיפרץ אילת‎) genannt, bildet neben dem Golf von Sues eine der beiden langgestreckten Buchten, in denen das Rote Meer an seinem Nordende ausläuft. Er trennt die Arabische Halbinsel von der Halbinsel Sinai. Den Übergang zwischen Rotem Meer und dem nordöstlich auslaufendem Golf von Akaba bildet an dessen Südende eine Meerenge mit Inseln und Riffen, die Straße von Tiran.
Zwischen Nuweiba und Wadi Watir befindet sich eine "Brücke" im Golf von Akaba
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Der Golf von Aqaba erstreckt sich von seinem Ursprung an der Straße von Tiran in einer Länge von etwa 175 km. An der breitesten Stelle misst er 29 km. Die maximale Tiefe wird mit 1850 Metern angegeben. Der Sinai war nach der biblischen Überlieferung zu einem Großteil der Schauplatz des Pentateuch und anderer Stellen des Alten Testaments, insbesondere der Geschichte vom Auszug aus Ägypten sowie vom Bund mit dem Gott JHWH, der Mosesgeschichte, dem Empfang der 10 Gebote und dem Beginn der israelitischen Landnahme.
Exodus 14 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Strand von Nuweiba im Golf von Akaba ist so groß ist, dass sich zwei bis
drei Millionen Menschen versammeln können (Satellitenaufnahme).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Laut Bibel hatten die Israeliten bereits Ägypten durchquert als sie das Rote Meer erreichten. Wenn es den Golf von Suez durchquert hätten, wären sie immer noch in Ägypten gewesen. Eine sorgfältige Untersuchung der biblischen und historischen Aufzeichnungen des Exodus hat den Bibelarchäologen Ron Wyatt  in die weite Bucht von Nuweiba geführt. Im Golf von Akaba ist nur ein Ort, der so groß ist, dass sich zwei bis drei Millionen Menschen versammeln können. Dieser Platz ist bereits Nuweiba Strand erwähnt. Dieser Strand ist so groß, dass er auf auf Satellitenbildern gut sichtbar ist. Dieser Strand erstreckt sich entlang der Böschung zu einer Unterwasser-Barriere, die auf dem gegenüberliegenden Ufer in Saudi-Arabien führt. Dieser Damm ist 1-2 km breit. Auf beiden Seiten des Unterwasser-Dammes, sinkt das Meer abrupt bis zu einer Tiefe von über 1000m. Dieser Platz ist der perfekte Ort, wo das Meer bequem mit dem Volk Israel, überschritten werden könnte.
© Wyatt Archaeological Research www.wyattmuseum.com
Rad eines ägyptischen Streitwagens aus der Zeit des Exodus
im Golf von Akaba zwischen Nuweiba und Wadi Watir.
© Wyatt Archaeological Research www.wyattmuseum.com
Am Strand von Nuweiba, fand Ron Wyatt eine Säule im phönizischen Stil, wie die Säulen, die in Israel befinden. Die Säule wurde in der Nähe der Straße neu errichtet. Im Jahr 1984 fand Ron Wyatt eine gleiche Säule auf dem gegenüberliegenden Ufer in Saudi-Arabien. Die eingravierte Schrift ware noch lesbar, Mizraim, Tod, Hedom, Jahwe, Pharao, Solomon. Ron Wyatt war unter diesen Tatsachen der Auffassung, dass diese Säulen des Königs Salomo von der wunderbaren Überquerung des Roten Meeres die Israeliten errichtet hatten. Diese Säule wurde von den saudischen Behörden sofort entfernt und an seine Stelle eine Flagge platziert.
Exodus 14 © Wyatt Archaeological Research www.wyattmuseum.com
Vergoldetes Rad eines ägyptischen Streitwagens aus der Zeit des Exodus
im Golf von Akaba zwischen Nuweiba und Wadi Watir.
© Wyatt Archaeological Research www.wyattmuseum.com
Bei Tauchgängen an dieser Stelle wurden zahlreiche Funde gemacht, unter anderem große Mengen von Menschen- und Pferdeknochen. Neben anderen Rädern wurden weiters 3 vergoldete Speichenräder von Ägyptischen Streitwägen aus der Zeit des Exodus gefunden. Vergoldete Räder waren nur für Streitwägen von Priestern, hochgestellten Persönlichkeiten oder dem Pharao. Da Korallen auf Gold nicht wachsen können, blieb die eine runde Form mit der Goldoberfläche erhalten. Das Holz im Inneren der Gold-Beschichtung war allerdings morsch, so dass Ron Wyatt beschloss die Räder auf dem Meeresgrund zu lassen.  Im Jahr 2000 machte Dr. Lennart Möller von der Karolingischen Universität in Stockholm, eine Menge von Tauchgängen in diesem Bereich und bestätigte die Funde von Ron Wyatt. Die Israeliten gingen nach Überwindung des Roten Meeres auf den Berg Sinai, wo Moses die Zehn Gebote erhielt. Demnach ist es klar, dass sich der Berg Sinai nicht auf der Sinai-Halbinsel befunden hat, sondern auf der Arabischen Halbinsel.
Exodus 14 © Wyatt Archaeological Research www.wyattmuseum.com
Die Salomonsäule im phönizischen Stil, die Ron Wyatt bei seinem ersten
Besuch 1978 in Nuweiba gefunden hat.
© Wyatt Archaeological Research www.wyattmuseum.com
Von den gegebenen Möglichkeiten um 1200 v. Chr. her dürfte das gemeinte Meer oder Schilfmeer mit den betreffenden Ereignissen also eher irgendwo in der Mitte zwischen den beiden Extremvarianten der Priesterschrift und der LXX gelegen haben. Dem kommt die vorpriesterschriftliche Quelle in jedem Fall näher, obwohl auch sie den Auszugsweg relativ südlich über Teku / Sukkot, dann aber weiter östlich wohl über den Timsahsee lokalisiert.
Moses - Exodus 14 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
"Mose streckte seine Hand über das Meer
und gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück..."
Szenenbild aus "Die zehn Gebote" (Originaltitel: The Ten Commandments)
aus dem Jahr 1956. Der Film gilt als einer der größten Monumentalfilme aller Zeiten,
der das Leben von Mose (Charlton Heston) und vor allem seine Zeit als ägyptischer
Prinz erzählt. Produktion: Cecil B. DeMille / Paramount.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Während der Ort des „Schilfmeers“ zunächst unklar bleibt, ist die Quellengeschichte des Textes der Bibel durch historisch-kritische Forschung gut geklärt. Im biblischen Text sind mindestens drei Quellen miteinander verwoben: die „nicht- beziehungsweise vorpriesterlichen Überlieferungen“, die Aufzeichnungen eines Priesters in der „Priesterschrift“ und eine poetische Quelle.
Fassung der vorpriesterlichen Überlieferungen
Ägyptische Soldaten © www.aegyptisches-museum-berlin-verein.de
Relief aus dem Totentempel der Königin Hatschepsut Festprozession der ägyptischen
Soldaten bei der Feier des 'schönen Fests im Wüstental'.
© www.aegyptisches-museum-berlin-verein.de
Die ältesten vorpriesterlichen Überlieferungen entstanden wahrscheinlich einige Jahrhunderte vor der Priesterschrift. Genaue Ortsangaben fehlen. Die Auszugsroute lässt es wahrscheinlich erscheinen, dass der Weg des Auszugs südlich von Tjeku im weiteren Verlauf östlich in die Region des Timsahsees zum Schilfmeer verlief, zumal der Ort Etam nur einen altägyptischen Ortsnamen widerspiegelt, der nicht mehr als eine Tagesreise vom Wadi Tumilat entfernt lag. Die Einleitung des Schilfmeerwunders nennt die eingeschlagene Route der Israeliten:

„12,37 Die Israeliten brachen von Piramesse nach Sukkot auf. 13,20 Sie brachen von Sukkot auf und schlugen ihr Lager bei Etam am Rande der Wüste auf. 13,21 JHWH zog vor ihnen her in einer Wolkensäule, um ihnen den Weg zu zeigen. 14,5-6 Als dem König von Ägypten gesagt wird, dass das Volk geflohen ist, spannt er seinen Wagen an und nimmt sein Kriegsvolk mit sich.[5] 14,10 Die Israeliten hoben ihre Augen auf, und siehe, die Ägypter zogen hinter ihnen her. Und sie fürchteten sich. 14,13 Da sprach Mose zum Volk: Fürchtet euch nicht, steht fest und seht zu, was für ein Heil JHWH heute an euch tun wird. JHWH kämpft für euch.“
Version Vorpriesterschrift Ex 12, 13 und 14

Im weiteren Verlauf wird das Schilfmeerwunder beschrieben. JHWH tritt in der vorpriesterlichen Fassung aktiv als „Retter Israels“ auf. Während Mose passiv bleibt, nicht in das Geschehen eingreift und nur das Wirken JHWH erklärt, fungiert der Ostwind als „Werkzeug JHWHs“. Die Ägypter veranlasst JHWH, selbst in ihr Unglück zu rennen.

„21 JHWH trieb die ganze Nacht hindurch das Meer durch einen starken Ostwind fort und ließ das Meer austrocknen. 24 Um die Zeit der Morgenwache blickte JHWH...auf das Lager der Ägypter und brachte es in Verwirrung. 25 Er hemmte die Räder ihrer Wagen und ließ sie nur schwer vorankommen. Da sprachen die Ägypter „Wir müssen vor Israel fliehen, denn JHWH kämpft für sie gegen Ägypten“. 27 Gegen Morgen flutete das Meer an seinen alten Platz zurück, während die Ägypter auf der Flucht ihm entgegenliefen. So trieb JHWH die Ägypter mitten ins Meer. 30 So rettete JHWH an jenem Tag Israel aus der Hand der Ägypter. 31 Als Israel sah, dass JHWH mit mächtiger Hand an den Ägyptern gehandelt hatte, fürchtete das Volk JHWH...und so vertrauten sie ihm und Mose, seinem Knecht.“
Version Vorpriesterschrift Ex 14,21-31 EU
Fassung der Priesterschrift
Chepesch - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Chepesch-Krummschwert (Ägyptisches Sichelschwert)
Das „Chepesch“ insbesondere eine königliches Insigne, das in der Funktion als
„Chepesch-Krummschwert des Königs“ beziehungsweise als „Siegeswaffe“ rituell das
„Schlagen des Feindes“ symbolisierte. Eine ägyptische Herstellung des Chepeschs kann
aufgrund der bislang vorliegenden Erkenntnisse nicht vor dem Neuen Reich belegt werden.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Priesterschrift entstand im sechsten Jahrhundert v. Chr. während des babylonischen Exils. Statt des Ostwindes agiert Mose als Werkzeug JHWHs, der seine Macht durch das Schilfmeerwunder demonstriert. Der priesterliche Redaktor wählte als erzählerische Grundlage das altbekannte Motiv der Zehn Plagen, die Mose als Werkzeug JHWHs auslöst. Die Priesterschrift schließt mit der Meerwundererzählung damit direkt an den Erzählstrang der Zehn Plagen an. Im Gegensatz zu den nichtpriesterlichen Quellen ereignete sich das Schilfmeerwunder am Tag, weshalb nur in der Priesterschrift und deren späteren Nachträgen vom vorherigen Nachtlager die Rede ist. Die Ausführungen der Priesterschrift machen daher den Sirbonischen See als Ort des Wunders wahrscheinlich.

„1 Und JHWH redete mit Mose und sprach: 2 Rede zu den Israeliten und sprich, dass sie umkehren und sich lagern bei Pi-Hahirot zwischen Migdol und dem Meer.[8] 4 ...Und sie taten so. 10 Und als der Pharao nahe herankam, ...schrien sie zu JHWH... 15 Und JHWH sprach zu Mose: ...Sage den Israeliten, dass sie weiterziehen. 16 ...Recke deine Hand über das Meer und teile es mitten durch, so dass die Israeliten auf dem Trockenen mitten durch das Meer gehen. 21 Als nun Mose seine Hand über das Meer reckte, ...teilten sich die Wasser. 22 Und die Israeliten gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken. 23 Und die Ägypter folgten und zogen hinein ihnen nach...mitten ins Meer. 27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer... 28 Und das Wasser kam wieder und bedeckte Wagen und Männer, das ganze Heer des Pharao, das ihnen nachgefolgt war ins Meer, so dass nicht einer von ihnen übrigblieb.“
Version Priesterschrift Ex 14,1-29 EU
Außerbiblische Rezeption
Ägyptischer Streitwagen © Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Ägyptischer Streitwagen © Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Ägyptischer Streitwagen (Tutanchamun´s Streitwagen)
© Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Die älteste bekannte außerbiblische Erwähnung des Exodus ist ein durch Diodorus Siculus zitierter Text aus der Aigyptiaka von Hekataios von Abdera (ca. 300 vor Chr.). Das Fragment verweist auf die Fremdenfeindlichkeit, die die Juden in Ägypten erlitten hätten: Diese sei von einer Pestepidemie hervorgerufen worden, zu deren Abwendung alle Fremden aus dem Land getrieben worden seien. Die Mehrheit der Vertriebenen habe sich Mose angeschlossen und sei ihm gefolgt.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Schilfmeer" der
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