Ostermontag
Montag des Osterfestes
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Emmaus-Jünger mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus;
Duccio, 1308-1311, Museo dell'Opera del Duomo, Siena.
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Der Ostermontag gehört mit dem 26. Dezember und dem Pfingstmontag zu den zweiten Feiertagen der höchsten christlichen Feste. Der Ostermontag steht als zweiter Feiertag ganz im Zeichen des Osterfestes. Der Montag ist die Fortsetzung des Ostertages und als arbeitsfreier Festtag der Überrest einer Arbeitsruhe, die zunächst von Palmsonntag bis zum Sonntag nach Ostern dauerte, aber ab dem Hochmittelalter bereits am Mittwoch nach Ostern endete. Papst Urban VIII. erklärte 1642 die Tage von Ostersonntag bis zum folgenden Dienstag für arbeitsfrei. Somit trat neben das Triduum Sacrum, das „Leidenstriduum“ vor Ostern, ein „Auferstehungstriduum“, das von Ostersonntag bis Osterdienstag dauerte. Später blieb davon, wenn überhaupt, nur der Ostermontag als arbeitsfreier Tag übrig. Liturgisch hat der Ostermontag, wie alle Tage der Osteroktav, den Rang eines Hochfestes.
Ostermontag - Emmaus - © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Abendmahl in Emmaus.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Tagesevangelium (Lk 24,13-35,EU EU) wird die Auferstehung Jesu Christi aus dem Blickwinkel der Emmaus-Jünger erzählt. Zwei Jünger Jesu sind am dritten Tag nach der Kreuzigung Jesu aus Jerusalem fortgegangen, um wieder nach Emmaus zurückzukehren. Auf dem Weg dorthin schließt sich ihnen ein dritter, unbekannter Mann an. Dieser hinterfragt die Trauer der beiden Heimkehrer und erläutert ihnen schließlich, dass der Messias all das erleiden musste, wie es die alten Schriften vorhergesagt hatten. In Emmaus angekommen, laden die Jünger den Mann in die Herberge ein. Er bricht am Tisch das Brot, und in diesem Moment erkennen sie Jesus, der aber vor ihren Augen verschwindet. Sie kehren sofort um, erreichen noch in der Nacht wieder Jerusalem und erzählen den dort noch versammelten Jüngern von ihrem Erlebnis. Das Brotbrechen der beiden Jünger mit Jesus wird von der christlichen Theologie auf die Eucharistie bezogen, die in Anlehnung an Apg 2,46 EU auch als „Brotbrechen“ bezeichnet wird.
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Abendmahl in Emmaus; Philippe de Champaigne (1602–1674).
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Lukas berichtet, Kleopas und ein weiterer Jünger seien am Tag nach Pessach in niedergeschlagener Stimmung von Jerusalem nach Emmaus gegangen und dabei dem auferstandenen Jesus begegnet, ohne ihn jedoch zu erkennen. Der unbekannte Begleiter habe ihnen im Gespräch die Schrift ausgelegt und erklärt, das Leiden des Messias sei gemäß den Verheißungen der Propheten notwendig gewesen. In Emmaus angekommen, luden sie den Reisebegleiter ein, die Nacht über bei ihnen zu bleiben. Beim Abendmahl, als er das Brot brach, hätten sie in ihm den auferstandenen Jesus erkannt, der gleich darauf entschwand. Daraufhin seien sie noch am selben Abend nach Jerusalem zurückgelaufen, um den Aposteln und den anderen Jüngern von der Begegnung zu berichten. (Lk 24,13–35 EU)
Die Emmausjünger
Lukas 24, 13 - 35
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Die Emmaus-Jünger mit Jesus auf dem Weg nach Emmaus; Joseph von Führich, 1837.
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13   Und siehe, zwei von ihnen gingen an demselben Tage in ein Dorf, das war von Jerusalem etwa zwei Wegstunden entfernt; dessen Name ist Emmaus.
14   Und sie redeten miteinander von allen diesen Geschichten.
15   Und es geschah, als sie so redeten und sich miteinander besprachen, da nahte sich Jesus selbst und ging mit ihnen.
16   Aber ihre Augen wurden gehalten, dass sie ihn nicht erkannten.
17   Er sprach aber zu ihnen: Was sind das für Dinge, die ihr miteinander verhandelt unterwegs? Da blieben sie traurig stehen.
18   Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der Einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
19   Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Taten und Worten vor Gott und allem Volk;
20   wie ihn unsre Hohenpriester und Oberen zur Todesstrafe überantwortet und gekreuzigt haben.
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Abendmahl in Emmaus; Filippo Tarchiani (1625), County Museum, Los Angeles.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
21   Wir aber hofften, er sei es, der Israel erlösen werde. Und über das alles ist heute der dritte Tag, dass dies geschehen ist.
22   Auch haben uns erschreckt einige Frauen aus unserer Mitte, die sind früh bei dem Grab gewesen,
23   haben seinen Leib nicht gefunden, kommen und sagen, sie haben eine Erscheinung von Engeln gesehen, die sagen, er lebe.
24   Und einige von uns gingen hin zum Grab und fanden's so, wie die Frauen sagten; aber ihn sahen sie nicht.
25   Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben!
26   Musste nicht Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
27   Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in der ganzen Schrift von ihm gesagt war.
28   Und sie kamen nahe an das Dorf, wo sie hingingen. Und er stellte sich, als wollte er weitergehen.
29   Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben.
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Szene des Evangeliums vom Ostermontag: Die beiden Jünger erkennen Jesus beimm
Brechen des Brotes in Emmaus (Ölgemälde von Abraham Bloemaert v. 1622).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
30   Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach's und gab's ihnen.
31   Da wurden ihre Augen geöffnet und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen.
32   Und sie sprachen untereinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift öffnete?
33   Und sie standen auf zu derselben Stunde, kehrten zurück nach Jerusalem und fanden die Elf versammelt und die bei ihnen waren;
34   die sprachen: Der Herr ist wahrhaftig auferstanden und Simon erschienen.
35   Und sie erzählten ihnen, was auf dem Wege geschehen war und wie er von ihnen erkannt wurde, als er das Brot brach.
Emmaus Nikopolis
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ruine der Kreuzfahrerkirche über den Resten der byzantinischen Basilika von Emmaus Nikopolis.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Emmaus (Nicopolis, Nikopolis, Amwas, Imwas) ist ein Ort in Palästina (vom 3. bis 7. Jahrhundert n. Chr. eine Stadt), der ca. 30 km westlich von Jerusalem liegt, an der Grenze zwischen den Bergen von Judäa und dem Tal von Ajalon. Der israelisch kontrollierte Ort liegt in der sogenannten West Bank. Ganz in der Nähe von Emmaus teilt sich die Straße von Jaffa nach Jerusalem in die Nordroute (über Bet Horon) und die Südroute (über Kirjat Jearim). Im Jahre 1967 wurde das arabische Dorf von Amwas im Sechstagekrieg vollkommen zerstört. Heute findet sich Emmaus an der Kreuzung von Latrun zwischen Jerusalem und Tel Aviv, 20 Minuten vom internationalen Flughafen Ben-Gurion entfernt, und ist für Besucher offen.

Die geographische Lage von Emmaus wird im Jerusalemer Talmud beschrieben,
im Traktat Shevi`it 9,2:

„Das Gebiet von Bet-Horon bis zum Meer zählt als eine Landschaft.“
Eine Landschaft, keine verschiedenen Regionen? Rabbi Johanan sagte:
„Auch dort gibt es Gebirge, Niederung und Tal.
Von Bet-Horon bis Emmaus ist das Gebirge, von Emmaus bis nach Lod ist die Niederung, von Lod bis zum Meer ist das Tal.“
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Byzantinisches Baptisterium in Emmaus Nikopolis.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Es gibt auch zwei Landkarten aus der Römerzeit, die die Lage von Emmaus bezeugen. Die Tabula Peutingeriana, gemäß der sich Emmaus ca. 19 Meilen (28 km) westlich von Jerusalem befindet, und die Geographike Hyphegesis von Ptolemäus, die als Entfernung von Jerusalem 20 Meilen (29,5 km) angibt. Diese Angaben werden von alten christlichen Zeugen bestätigt, wie auch von einigen Manuskripten und alten Übersetzungen des Lukasevangeliums (z. B. vom Codex Sinaiticus), die 160 Stadien als Entfernung zwischen Jerusalem und Emmaus angeben: hl. Eusebius von Cäsarea, der anonyme Pilger von Bordeaux, hl. Hieronymus (Brief 108) und andere. Der Name „Emmaus“ kommt sehr wahrscheinlich vom hebräischen Wort „Hammat“ (חמת) oder „Hamta“(חמתא) und bedeutet so viel wie „heiße Quellen“. Dieser Name wurde wahrscheinlich im Laufe des 2. Jh. v. Chr. hellenisiert und kann in der alten jüdischen Literatur unter verschiedenen Formen gefunden werden.
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Grabhöhle in Emmaus Nikopolis.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) - Dr. Avishai Teicher
Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage spielte Emmaus im Laufe seiner Geschichte immer wieder eine wichtige administrative, militärische und wirtschaftliche Rolle. Die erste Erwähnung von Emmaus findet sich im 1. Buch der Makkabäer, Kapitel 3-4, im Kontext des Krieges von Judas Makkabäus gegen die Griechen. (2. Jh. v. Chr.) In hasmonäischer Zeit erlang Emmaus eine vorherrschenden Stellung im Bereich des Tales von Ajalon und erhielt den Status eines regionalen Verwaltungszentrums (Zentrum einer „Toparchie“). Flavius Josephus erwähnt Emmaus in seinen Schriften mehrere Male. (Geschichte des Jüdischen Krieges: 2, 4, 3 ; 2, 20, 4 ; 3, 3, 5 ; 4, 8, 1 ; 5, 1, 6; Jüdischen Altertümer: 14, 11, 2 ; 14, 15, 7 ; 17, 10, 7-9). Er spricht unter anderem auch von der Zerstörung von Emmaus im Jahre 4 v. Chr.
Ostermontag - Emmaus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ruine in  in Emmaus Nikopolis.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) - Dr. Avishai Teicher
 
Nach der Verwüstung durch die Römer wird Emmaus zu einem kleinen Ort, der in der folgenden Stelle des Lukasevangeliums erwähnt wird:

„Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das (einhundert und) sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, sodass sie ihn nicht erkannten… So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.“ (Luk 24, 13-16, 28-31)

Nach der Niederschlagung des Aufstandes Bar-Kochbas in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurde Emmaus von Römern und Samaritern besiedelt. Im frühen 3. Jahrhundert n. Chr. lebte und wirkte Julius Africanus in Emmaus, ein gelehrter christlicher Schriftsteller römischer Herkunft. Den byzantinischen Historikern gemäß (hl. Eusebius von Cäsarea, hl. Hieronimus, Philipp von Side und andere) war Julius Africanus der Kopf einer Delegation von Ortsansässigen, die den römischen Kaiser Elagabal baten, Emmaus in den Status einer Stadt (polis) zu erheben. Der Kaiser gab Emmaus den Status einer polis und den Namen Nicopolis, den Emmaus in der späten Römerzeit und während der gesamten byzantinischen Zeit getragen hat. Der hl. Eusebius von Cäsarea schreibt: „Emmaus, aus dem Kleopas stammte, der im Lukasevangelium erwähnt wird, ist heute Nicopolis, eine berühmte Stadt in Palästina.“
Regionale Ostermontagsbräuche
Ostermontag - Emmaus - © KK/Diözese Gurk
Emmausgang in Spittal an der Drau.
© KK/Diözese Gurkk
Da nach der Matutin des Osterfestes das Fasten endet, entwickelten sich aus diesem Anlass verschiedene Feiern, wie sportliche Wettkämpfe und zahlreiche rituelle Feiern. Für den Ostermontag entstanden eigene Bräuche, in denen österliche Symbole wie Wasser und Licht ein Rolle spielen. So erinnert der Emmausgang oder Emmaus-Osterspaziergang an den im Tagesevangelium erzählten Gang der beiden Jünger Christi von Jerusalem nach Emmaus, wo ihnen der auferstandene Jesus von Nazaret begegnete. Der Emmausgang ist heute noch lebendiger christlicher Brauch, vor allem in Süddeutschland und in Österreich, in Erinnerung an den Gang der Jünger nach Emmaus, denen sich Jesus Christus unerkannt anschließt (Lk 24,13-29 EU). Ausgeführt wird der Emmausgang als ein geistlicher Gang mit Gebet und Gesang oder als ein besinnlicher Spaziergang durch die erwachende Natur am Ostermontag, der deshalb auch Emmaustag heißt. Abgeleitet davon ist der im Weinviertel bekannte Brauch der "Grean" (vom: ins Grüne gehen), ein Treffen unter freiem Himmel oder Weinkellern mit Speis und Trank. Meist beginnt der Emmausgang vor der Pfarrkirche und endet bei einer Kapelle. In vielen ländlichen Gemeinden in Oberbayern ist der alte Brauch des österlichen Feldumganges lebendig geblieben. Der Bauer, meist in Begleitung aller Hausbewohner, geht das Roggen- und Weizensaatfeld, auch Winterfeld genannt, ab.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Ostermontag" der
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