Salesianerinnenkloster Wien
Kloster der Heimsuchung Mariens
Rennweg 10, 1030 Wien
Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Salesianerinnenkloster
Südfront mit Kirchenkuppel mit Standort über der östlichen Treppe zwischen
erster und zweiter Stufe des Belvedere-Parks. Bild: Stauda, August; 1911.
Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kirche und Kloster der Heimsuchung Mariens sind eine Klosteranlage des Hochbarock am Rennweg im 3. Wiener Gemeindebezirk Landstraße. Seit der Gründung im Jahr 1719 wird das Kloster ununterbrochen von Salesianerinnen bewohnt.
Die Schwestern des Klosters am Rennweg führen ein kontemplatives Leben, lassen aber an ihrem Gebet und ihrer Stille auch andere teilnehmen.Der Orden von der Heimsuchung Mariens (lat.: Ordo Visitatio Mariae, Ordenskürzel: OVM), dessen Mitglieder im deutschen Sprachraum auch unter dem Namen Salesianerinnen oder Visitandinnen bekannt sind, wurde im Jahr 1610 vom heiligen Franz von Sales und der heiligen Johanna Franziska von Chantal gegründet.
Geschichte
Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kirche und Kloster der Salesianerinnen, um 1785.
Artaria et Comp. "Das Adeliche Frauenkloster der Salesiannerinen am Rennweg."
Kolorierte Radierung von Johann Ziegler (1750-1812) nach eigener Zeichnung in:
Sammlung von Aussichten der Residenzstadt Wien von ihren Vorstädten und
einigen umliegenden Oertern. Gezeichnet, und gestochen von Karl Schütz
... und von Johann Ziegler ... - Wien: Artaria, um 1800. Tafel 25.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Salesianerinnenkloster Wien wurde von Wilhelmine Amalie, der Witwe Kaiser Joseph I., gestiftet. Die Kaiserin wollte darin ihren Lebensabend verbringen und auch jungen Mädchen aus dem Adel und gehobenem Bürgertum eine Bildungsstätte bieten. Die Grundsteinlegung erfolgte am 13. Mai 1717, genau zwei Jahre später, am 13. Mai 1719, fand die feierliche Einweihung der Kirche und die Inbesitznahme des Klosters durch die ersten Ordensfrauen statt. Die Anlage ist größtenteils in ihrer ursprünglichen Form erhalten, einzelne Umbauten erfolgten 1782–86 durch Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg und 1806 durch Lorenz Lechner. Die rechteckige Klosteranlage wurde vom Architekten Donato Felice d’Allio geplant. In der Mitte befindet sich die Kirche, ein längsovaler Zentralbau mit einer hohen, weithin sichtbaren Kuppel. Das Deckengemälde „Mariä Himmelfahrt“ stammt von Giovanni Antonio Pellegrini. Die Klosteranlage besteht aus acht Höfen, die beiden südlichen zum Belvedere hin gelegenen bilden den „Kaiserinnentrakt“, der Amalia Wilhelmine als Wohnung diente. Dort befinden sich heute Einrichtungen der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick von der Staatsdruckerei
über die Dächer auf die
Salesianerkuppel. ;um 1933.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Barockes Gittertor (Eingang zur
Kirche der Salesianerinnen).
Winteraufnahme von rechts. ;um 1910
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung   Salesianerinnenkloster Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kirche der Salesianerinnen.
Aufnahme aus der Salesianergasse.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick über das westliche Bassin
im Belvedere Park gegen das Kloster
der Salesianerinnen. ;1936.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hinter dem Kloster befinden sich weitläufige Gartenanlagen, zwischen dem Botanischen Garten der Universität Wien und dem Belvederegarten. Vor dem Kloster zum schräg verlaufenden Rennweg hin befindet sich ein Ehrenhof, das Ehrenhofportal am Rennweg ist mit prachtvollen Schmiedeeisengittern aus der Zeit um 1730 ausgestattet, darüber befindet sich eine Kartusche mit dem Wappen der Kaiserin Amalia Wilhelmine. Die Orgel der Salesianerinnenkirche wurde 1890 von dem Orgelbauer Johann M. Kauffmann erbaut. Das Kegelladen-Instrument hat 12 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch.
www.salesianerinnen.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Salesianerinnenkirche" der
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