Serviten
Ordo Servorum Mariae
Ordenskürzel: OSM
Serviten - Quelle: Joachim Schäfer; Ökumenisches Heiligenlexikon
Serviten bei der Gründung der Propsteipfarrei St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer im Jahr 2007.
Quelle: Joachim Schäfer; Ökumenisches Heiligenlexikon
Die Serviten - eigentlich „Ordo Servorum Mariae“ (Ordenskürzel: OSM)
- sind ein katholischer Ordenund gehört zur Gruppe der Mendikantenorden. Der Ordensname kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Orden der Diener Mariens.
Dieser Name beinhaltet das "Leitmotiv" der Spiritualität:
Gott und den Menschen dienen nach dem Vorbild Mariens.
Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens: dieser Leitspruch der Sieben Ordensgründer ist das zentrale Anliegen unseres Ordens. Die Väter des Servitenordens waren sieben fromme Kaufleute aus Florenz; als Laienbrüder verehrten sie besonders Maria und waren einander in brüderlicher Liebe zugetan. Nachdem sie Geschäft und Familie verlassen hatten, gründeten sie 1233 vor den Toren von Florenz den Orden. Unser Orden geht nicht auf die Persönlichkeit eines einzelnen zurück, der seine Jünger um sich scharte, sondern auf die brüderliche Gemeinschaft dieser sieben Männer. Das ist nicht nur einmalig in der Kirchen- und Ordensgeschichte, sondern erklärt auch den Wert der brüderlichen Liebe in unseren Gemeinschaften von der Gründungszeit bis heute.
Serviten © Tiroler Servitenprovinz - www.serviten.at
Papst Franziskus im Gespräch mit P. Gottfried anlässlich der Audienz mit den Generaloberen.
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Diener des Herrn und der Menschen nach dem Vorbild Mariens: dieser Leitspruch der Sieben Ordensgründer ist das zentrale Anliegen unseres Ordens. Die Väter des Servitenordens waren sieben fromme Kaufleute aus Florenz; als Laienbrüder verehrten sie besonders Maria und waren einander in brüderlicher Liebe zugetan. Nachdem sie Geschäft und Familie verlassen hatten, gründeten sie 1233 vor den Toren von Florenz den Orden. Unser Orden geht nicht auf die Persönlichkeit eines einzelnen zurück, der seine Jünger um sich scharte, sondern auf die brüderliche Gemeinschaft dieser sieben Männer. Das ist nicht nur einmalig in der Kirchen- und Ordensgeschichte, sondern erklärt auch den Wert der brüderlichen Liebe in unseren Gemeinschaften von der Gründungszeit bis heute.
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Servitentag auf Maria Waldrast 2013.
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Die Sprititualität des Servitenordens findet nicht so sehr in einem bestimmten, für den Orden "typischen" Aufgabenfeld Ausdruck, sondern in der Art und Weise, wie die Brüder versuchen, ihren vielfältigen Dienst zu leben. Drei prägende Merkmale sind dabei vordergründig:
gemeinschaftlich
Nach dem Vorbild der heiligen sieben Väter ist den Serviten der gemeinschaftliche Aspekt des Ordenslebens wichtig. Als brüderliche Gemeinschaft wollen sie Zeugnis geben und den Alltag gestalten. Das gemeinsame Gebet, die gemeinsamen Mahlzeiten und das gemeinsame Planen bei den sogenannten Kapiteln sind die Stützen des gemeinschaftlichen Lebens.
dienend
Die Serviten sind beseelt vom Wunsch, die christliche Liebe zu leben und sich so in den Dienst der Mitmenschen zu stellen Sie versuchen, sich in die Gesellschaft einzufügen und inmitten der Welt zu wirken, indem sie auf die Bedürfnisse und Nöte der Menschen aufmerksam sind und dort helfen, wo sie gebraucht werden.
marianisch
Das große Vorbild bei diesem gemeinschaftlichen Diensteinsatz ist Maria, die Mutter und Magd des Herrn. Wie sie ihr Leben in den Dienst Gottes gestellt hat und ganz für Jesus da war, so möchten die Serviten ihre Gottes- und Nächstenliebe leben. Dabei ist im Besonderen der Blick auf die Evangelien bedeutend. Es sind vor allem zwei Stellen aus der Heiligen Schrift, die hierin leitend sind:

Bei der Verkündigung sprach Maria: "Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort." Aufmerksam hat sie auf das Wort Gottes gehört und den Anfruf des Geistes wachsam aufgenommen. Sie war offen dafür, den Willen Gottes anzunehmen und die Mutter des Herrn zu werden.

Ihr "JA" hat sie auch in der dunkelsten ihres Lebens nicht zurückgenommen, als sie beim Kreuz ihres Sohnes stand. Die Schmerzhafte Mutter ist für uns Zeichen der Hoffnung und des Glaubens auf die Auferstehung.
Gründung
Serviten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Sieben Kaufleute aus Florenz, die "heiligen Sieben Väter" Gründer des Servitenordens.
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1233 gründeten in Florenz sieben Kaufleute den „Ordo Servorum Mariae“. Am Tag des Festes Heilige Drei Könige im Jahr 1234 begannen zwei von ihnen, in den Straßen von Florenz für den Orden zu betteln. Die innerhalb des Ordens als sieben „heiligen Väter“ bekannten Kaufleute errichteten 1241 ihr erstes Kloster. 1249 erhielten sie die erste Anerkennung seitens des päpstlichen Legaten für die Toskana. Der hl. Philipp Benizi († 1285) gilt als zweiter Gründer, da er die Satzungen völlig neu bearbeitete und den weiblichen Zweig gründete. Seit 1299 gab es auch in Deutschland eine Ordensprovinz. Eine päpstliche Bestätigung erteilte Papst Benedikt XI. 1304 dem Orden in seiner Bulle „Dum levamus“. Zur Zeit der Reformation wurden alle 17 deutschen Klöster aufgelöst, gleichzeitig begann das Aufblühen des Ordenslebens in Italien. Ein bekannter Ordensmann in dieser Zeit war Paolo Sarpi.
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Monte Serano, daß Ursprungskloster des Servitenordens.
Dieser Ort ist die "Wiege" des Servitenordens. Hierher haben sich die Sieben Väter
um 1245/47 aus Florenz zurückgezogen, um als Gemeinschaft in Einsamkeit und
Gebet Gott zu suchen. Hier ist in ihnen schließlich der Entschluss gereift,
den Orden der Serviten zu gründen.
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Im 17. Jahrhundert dehnte sich der Orden nach Frankreich und Spanien aus. 1613 wurde in Innsbruck wieder ein Kloster im deutschsprachigen Raum gegründet (heutige Innsbrucker Servitenkirche). 1639 gelang die Klostergründung in der Kaiserstadt Wien. Am Anfang bestand nur eine bescheidene Holzkapelle. 1651 wurde der Grundstein zur heutigen Servitenkirche gelegt. Das heutige Kloster wurde zum größten Teil erst nach der zweiten Türkenbelagerung Wiens (1683) erbaut. Von Innsbruck aus wurden noch weitere 26 Klöster im Gebiet der Donaumonarchie gegründet.
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Servitenkloster Schönbühel-Aggsbach.
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Zu einer Neugründung des Ordens in Deutschland kam es im Jahre 1637, als von den Brüdern der Deutschen Observanz das Kloster Kreuzberg bei Bonn gegründet wurde. 1714 entstand das Kloster Rheinbach. Mit der französischen Revolution erlebte der Orden einen Rückschlag. Durch die Säkularisierung verlor der Orden seine Klöster in Deutschland. Der zweite Niedergang des Ordens wurde durch den Generalprior P. Albuin Patscheider aufgehalten. Am Ende des 19. Jahrhunderts erholte sich der Orden langsam und begann wieder mit Klostergründungen in Europa, aber auch in den USA. Einen erneuten Rückschlag erlebte der Orden durch die Enteignungen des NS-Regimes und der kommunistischen Staaten Ungarn und Tschechoslowakei.
Serviten © Kloster Maria Waldrast - www.mariawaldrast.at
Die St. Peregrin Kapelle des Klosters Maria Waldrast.
© Kloster Maria Waldrast - www.mariawaldrast.at
1954 wurde mit dem Kloster in Gelsenkirchen-Buer wieder ein Kloster in Deutschland gegründet. Seit 1952 gehört zur Servitenfamilie auch des Servitanische Säkularinstitut (SSI). Heute widmet sich der Orden der Missionsarbeit. Die Serviten unterhalten mit der Päpstlichen Theologischen Fakultät „Marianum“ in Rom eine ordenseigene Hochschule, die dem regulären Theologiestudium dient.
Spiritualität
Serviten © Tiroler Servitenprovinz - www.serviten.at
Verkündigung Mariens.
(unbek. Künstler, um 1260); Servitenkirche "Ss.ma Annunziata" in Florenz.
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Drei Aspekte sind zentral für das Selbstverständnis des Servitenordens: enge Gemeinschaft, Dienst an den Mitmenschen, Hinwendung zu Maria.

Gemeinsames Gebet, gemeinsame Mahlzeit und gemeinsames Handeln und Planen sind Ausdruck dieses Selbstverständnisses. So wird die Gründung des Ordens durch die Gemeinschaft der sieben Gründerväter stark betont.

Als Bettelorden zeigt sich der Dienst an den Mitmenschen insbesondere an der Armenfürsorge. Generell sind die Arbeiten des Ordens jedoch auf kein spezielles Tätigkeitsfeld gerichtet.

Die Marienverehrung ist ebenso bedeutsam für die Serviten. Im Schlusskapitel der Ordenssatzungen heißt es dazu: "Bei diesem Diensteinsatz soll die Gestalt Mariens zu Füßen des Kreuzes unser Leitbild sein. Da der Menschensohn noch immer in seinen Brüdern gekreuzigt ist, wollen wir, die Diener seiner Mutter, mit ihr zu Füßen der unzähligen Kreuze stehen, um Trost und erlösende Mitarbeit zu bringen." Vor diesem Hintergrund betreibt der Servitenorden auch die ordenseigene Hochschule in Rom, das Marianum. Dort wird der Mariologie als Teilbereich der Dogmatik ein ungewöhnlich hoher Stellenwert im Lehrplan eingeräumt.
Maria, die schmerzhafte Mutter
Hauptpatronin des Servitenordens
Fest am 15. September oder 3. Sonntag im September
 
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Pietà in der "Erscheinungskapelle" auf dem Monte Senario.
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Im Zusammenhang mit der Vorliebe des Mittelalters für die Betrachtung des Leidens Jesu entfaltete sich auch die Andacht zur schmerzhaften Muttergottes. Die ersten Vorstufen dieser Verehrung liegen im 12. Jahrhundert. Wohl der erste Altar der schmerzhaften Gottesmutter wurde um 1221 im Kloster Schönau errichtet. Die Gründung unseres Ordens beinhaltete von Anfang an eine starke Hinwendung zur Verehrung der schmerzhaften Muttergottes. Seit der Gründungszeit sehen die Serviten ihren schwarzen Ordenshabit als ein geistliches Bekenntnis zur leidenden und mitleidenden Muttergottes. Im 13. Jahrhundert entstand der Hymnus "Stabat Mater Dolorosa", der mit der Einführung des Festes Eingang in die Liturgie fand. Das Fest wurde 1423 auf einer Synode in Köln auf den Freitag nach dem 3. Ostersonntag festgesetzt. Die erste Votivmesse der Sieben Schmerzen Mariens wurde den Serviten am 9. Juni 1668 gestattet, und am 9. August 1692 wurde die schmerzhafte Muttergottes zur Patronin des Ordens erklärt. Seit 1727 wurde dieses Fest am Freitag vor dem Palmsonntag gefeiert, am sogenannten "Schmerzensfreitag". Unser Orden führte ein zweites Fest am 15. September ein, das Pius VII. als Dank für die Befreiung aus der Gefangenschaft Napoleons 1814 auf die ganze Kirche ausdehnte. Der neue Heiligenkalender reduzierte beide Feste zu dem am 15. September. Unser Orden behielt jedoch beide Feiern bei, den "Schmerzensfreitag" als Gedenktag "Maria unter dem Kreuz", und den 15. September als Hochfest der Schmerzensmutter. Die Verehrung der schmerzhaften Muttergottes findet auch in der großen Zahl von Bruderschaften auf der ganzen Welt ihren Ausdruck, die sich dieser marianischen Spiritualität geweiht haben.
Serviten - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Michelangelos römische Pietà, häufig auch als vatikanische Pietà bezeichnet, eines
der bedeutendsten Werke der abendländischen Bildhauerei. Die Marmorstatue ist in
den Jahren 1498 bis 1499, nach anderen Quellen bis 1500, in Rom entstanden und
befindet sich im Petersdom im Vatikan zu Rom.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Unser Orden, in dem die Verehrung der Schmerzensmutter zu den großen geistlichen Wurzeln zählt, verbreitete vor allem den Sieben-Schmerzen-Rosenkranz, die sogenannte "Corona". Sie besteht aus sieben Gesätzchen der sieben Schmerzen Mariens; den Abschluß bilden drei "Ave Maria" zur Erinnerung an die Tränen Mariens.

Kunstgeschichtlicher Ausdruck dieser Frömmigkeit ist das "Vesperbild", die "Pietà": eine Darstellung des Leichnams Jesu in den Armen seiner Mutter. Eine andere Darstellung zeigt Maria mit einem oder sieben Schmerzensschwertern in der Brust, und zwar in Anlehnung an die Weissagung des greisen Simeon bei der Darstellung Jesu im Tempel, als er zu Maria sagte:
"Dir aber wird ein Schwert durch die Seele dringen" (vgl. Lk 2,35).

In der Tradition bildete sich die folgende Siebenzahl der Schmerzen Mariens heraus:
Die Weissagung des greisen Simeon,
die Flucht nach Ägypten,
die dreitägige Suche Jesu im Tempel,
Maria am Kreuzweg Jesu,
Maria unter dem Kreuz Jesu,
Maria, die ihren toten Sohn in den Armen hält
und die Grablegung Jesu.
Gott, nach deinem Willen stand die Mutter bei ihrem am Kreuz erhöhten Sohn. Laß deine Kirche, die wie Maria Anteil am Leiden Christi hat, auch an der Herrlichkeit seiner Auferstehung teilnehmen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Aus den Konstitutionen des Servitenordens:
In unserem Leben streben wir nach dem Ideal, Christus in seiner vollendeten Gestalt darzustellen. Daher werden unsere Beziehungen zu den Geschöpfen nur von Frieden, Barmherzigkeit, Gerechtigkeit und aufbauender Liebe getragen sein.

Bei diesem Diensteinsatz soll die Gestalt Mariens zu Füßen des Kreuzes unser Leitbild sein. Da der Menschensohn noch immer in seinen Brüdern gekreuzigt ist, wollen wir, die Diener seiner Mutter, mit ihr zu Füßen der unzähligen Kreuze stehen, um Trost und erlösende Mitarbeit zu bringen.
Einsatzgebiete
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Erstkommunionsfeier in Bolivien.
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Unter dem Generalprior in Rom stehen 15 Provinzen und ebensoviele Vikariate in 30 Ländern in aller Welt. 1614 rief Erzherzogin Anna Juliana von Gonzaga, selbst Ordensmitglied geworden, die Serviten nach Innsbruck in Tirol. Von dort gingen 30 Klostergründungen in Österreich, Ungarn und Böhmen aus. Die bekannten widrigen Umstände von Joseph II. bis zur NS-Zeit verringerten den Bestand dieser Gründung auf sieben Klöster: Innsbruck (Provinzialat, Studienhaus, Beichtzentrum), Maria Waldrast bei Matrei am Brenner (Wallfahrtsort), Volders in Tirol (Oberstufenrealgymnasium), Maria Luggau/Lesachtal (Wallfahrtsort, Pfarrei), Wien IX. (Pfarrei, Zentrum der Verehrung des hl. Peregrin), Gutenstein-Mariahilfberg (Wallfahrtsort, Pfarrei), Gratzen-Tschechien (Begegnungszentren, Pfarrei, Wallfahrtsseelsorge). Die Tiroler Provinz begann auch 1914 die Mission in Swaziland (Südafrika), der sie immer noch sehr nahe steht. Auch zu den Ordensmissionen in Südamerika bestehen Kontakte. Aus dieser Darstellung ergibt sich das Aufgabengebiet des Ordens, in das auch die Laienbrüder voll integriert sind.
Aufnahme und Ausbildung
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Priesterweihe von Fr. Alexander M. Reimann und Fr. Silvo M. Bachorik in der Kloster- und Gemeindekirche St. Mariä Himmelfahrt in Gelsenkirchen-Buer am Pfingstmontag 2009.
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Voraussetzung ist religiöses Streben und Gemeinschaftsfähigkeit, Abschluß eines Gymnasiums oder eines zweiten Bildungsweges beziehungsweise Berufsausbildung. Nach der Zeit Kennenlernens (Kandidatur) folgen das einjährige Vornoviziat, dann ein Jahr Noviziat, in den darauffolgenden Jahren bis zur Ablegung der feierlichen (ewigen) Gelübde die weitere Ausbildung, die die Priesterkandidaten an der Universität in Innsbruck, in Wien oder an der päpstlichen Fakultät der Serviten "Marianum" in Rom absolvieren.
Päpstliche Theologische Fakultät „Marianum“
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Die Pontifica Facoltà Teologica MARIANUM in der Viale Trenta Aprile 6 in Rom, wo sich
Studierende aus aller Welt im Fachbereich Mariologie spezialisieren.
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Die Päpstliche Theologische Fakultät „Marianum“ in Rom (it.: Pontificia Facoltà Teologica „Marianum“) ist die Theologische Fakultät des Servitenordens und dient dem regulären Theologiestudium.

Papst Bonifaz IX. (1389–1404) hatte am 30. Januar 1398 dem Generalsuperior der Serviten das Recht erteilt, akademische Grade zu verleihen. Dieses Privileg wurde von den Päpsten Clemens VIII. (11. Juli 1604), Paul V. (6. Juni 1606), Urban VIII. (19. Dezember 1633 und 9. Januar 1639) und Alexander VII. (10. April 1658) ratifiziert. Am 26. Februar 1666 wurde im Kloster San Marcello in Rom die erste ordenseigene akademische Bildungsinstitution gegründet. Papst Clemens IX. (1667–1669) genehmigte am 21. Februar 1669 die Statuten. Im Jahre 1870, nach der Besetzung Roms, wurde das Institut geschlossen. Mit neuem Namen wurde die Bildungsstätte St. Alexis Falconieri 1895 wieder eröffnet. Sie bezog 1928 ein Haus an der Viale Trienta Aprile in Rom, wo sich auch heute noch der Sitz der Fakultät befindet.

Mit der Apostolischen Konstitution Deus scientiarum dominus[1] vom 24. Mai 1931 ernannte Papst Pius XI. (1922–1939) die Servitenhochschule zur Theologischen Fakultät. 1950 erhielt die akademische Bildungsstätte den Rang eines Päpstlichen Kollegs. Mit dem Dekret Caelestia honorandae Reginae vom 8. Dezember 1955 erhielt die Theologische Fakultät ihre endgültige Bestimmung. Von jetzt an lautete die offizielle Bezeichnung „Theologische Fakultät„Marianum“. 1968 folgte eine Überarbeitung der Statuten und Studienrichtlinien nach den Bestimmungen des Zweiten Vatikanischen Konzils. Am 1. Januar 1971 erteilte die Kongregation für die Seminare und Studieneinrichtungen der Theologischen Fakultät das Prädikat „Päpstliche Theologische Fakultät „Marianum“.
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