Pfarrkirche St. Marein
Pfarrkirche Mariä Geburt
Am Kirchbichl 2, 8733 Sankt Marein-Feistritz
Pfarrkirche St. Marein © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche St. Marein.
Bild: Anrather, Oskar; vor 1990.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sankt Marein bei Knittelfeld ist eine ehemalige Gemeinde im Bezirk Murtal und Gerichtsbezirk Judenburg in der Steiermark. Mit 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Feistritz bei Knittelfeld zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde führt den Namen Sankt Marein-Feistritz. Sankt Marein bei Knittelfeld liegt in der Steiermark unweit der Mündung des Leissingbaches in die Mur.
Geschichte
Pfarrkirche St. Marein © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche St. Marein; Konsolenstatue einens Hl. Bischofs im Schiff um 1490.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Ort war Teil der 1122 entstandenen Mark Steiermark, die 1180 als Herzogtum Steiermark von Bayern getrennt wurde. Ebenso ist Sankt Marein Stammsitz des alten Adelsgeschlechtes derer von Pranckh, welches seinen Stammsitz auf Schloss Pranckh in Prankh hatte. Das 1140 hier gegründete Augustiner-Chorherrenstift wurde schon 1142 nach Seckau verlegt. Ab 1192 wurde das Gebiet durch die Babenberger in Personalunion zwischen Österreich und der Steiermark regiert. Von 1282 bis 1918 stand das Gebiet unter der Herrschaft der Habsburger. Die heutige 1490 der Gottesmutter geweihte spätgotische, zweischiffige Hallenkirche ist eine der bedeutendsten aus der Zeit Kaiser Friedrich III. Sehenswert ist vor allem die Figurengruppe der Anna Selbdritt (1430) über dem Tabernakel, sowie der spätgotische Flügelaltar (1524) aus einer Kärntner Werkstatt. Die beiden Seitenaltäre stammen vom Beginn des 18. Jh.. Die nordseitige Vorhalle mit ihrer Figurenausstattung, die das "Paradeis" genannt wird, ist ebenso sehenswert.
Pfarrkirche St. Marein © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Pfarrkirche St. Marein. Innenansicht, Blick zum Chor.
Bild: Anrather, Oskar; vor 1990.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1140 wurde hier nahe einer bestehenden Marienkirche ein Augustiner-Chorherrenstift gegründet. Dieses wurde schon 1143 auf die ruhige und vom Murtal nicht einsichtbare Hochebene, dem heutigen Seckau verlegt. Aus Dank und zur Erinnerung an diese auf Mareiner Boden erfolgte Gründung bzw. Stiftung dieses ursprünglichen Augustiner Chorherrenstiftes entstand von 1437-1448 unter dem Seckauer Probst Andreas Ennsthaler und dem Admonter Baumeister Niklas Velbacher diese herrliche Kirche.

Bereits 1480 bei einem Türkeneinfall schwer verwüstet, wurde sie unter Propst Johannes Dürnberger wiederhergestellt und 1490 erneut geweiht.

Der durch die Maßwerkfenster lichtdurchflutete Raum birgt reiche Bauplastik, einmalige, symbolträchtige Dekorationsmalereien in den Gewölbefeldern, sowie ein erst bei der letzten Innenrestaurierung (2000) entdecktes Wandfresko, (3,5 x 7,9 m, das die Krönung der Muttergottes durch die Dreifaltigkeit darstellt. Reicher Figurenschmuck, der den gotischen Chorschluss gefühlvoll angepasste barocke Hochaltar (1703) und das kunsthistorisch wertvollste Objekt, ein spätgotischer Flügelaltar aus dem Jahr 1524, ziehen viele Kunst- und Kulturfreunde an.
www.st-marein-feistritz.gv.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Sankt_Marein" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Index/Startseite
Orden Übersicht  
Klöster, Stifte u. Abteien
Klostergeschichten  
Kirchen in Österreich  
Geschichte  
Zeittafel
Heilige und Selige  
Fest- und Feiertage  
Gebet und Kirche  
Neue Inhalte  
 
Grabeskirche Jerusalem  
Zentralfriedhof Wien  
Kirchen in Wien:  
Stephansdom  
Virgilkapelle  
Karlskirche  
Ruprechtskirche  
Kapuzinerkirche  
Peterskirche  
Votivkirche  
Maria am Gestade  
Dominikanerkirche  
Franziskanerkirche  
Franz-von-Assisi-Kirche  
Mariahilferkirche  
Jesuitenkirche  
Johann-Nepomuk-Kirche  
Klosterkirche BBW  
Spitalskapelle BBW  
Schottenstift  
Minoritenkirche  
Servitenkirche  
Kirche Maria vom Siege  
Pfarrkirche St. Thekla  
Pfarrkirche St. Brigitta  
Pfarrkirche Oberlaa  
Pfarrkirche Krim  
Heiligenstädter Pfarrkirche  
Pfarrkirche Grinzing  
Kalvarienbergkirche  
Josefskirche  
Karmeliterkirche Wien 2  
Karmeliterkirche Wien 19  
Kirche am Steinhof  
Karl-Borromäus-Kirche  
Wotrubakirche  
Donaucity-Kirche  
Salvatorkirche (Altkath.)  
Niederösterreich:  
Stift Heiligenkreuz  
Stift Melk  
Basilika Maria Taferl  
Othmarkirche Mödling  
Pfarrkirche Bruck/Leitha  
Weissenbach a. d. Triesting  
Martinskirche Drosendorf  
Pfarrkirche Zellerndorf  
Steiermark:  
Dom zu Graz  
Basilika Mariazell  
Basilika Mariatrost  
Benediktinerstift Admont  
Wallfahrtskirche Frauenberg  
Pfarrkirche Liezen  
Pfarrkirche Pürgg  
Pfarrkirche Gröbming  
Pfarrkirche St. Marein  
Pfarrkirche Wenigzell  
Pfarrkirche Maria Lankowitz  
Kärnten:  
Wallfahrtskirche Maria Saal  
Wallfahrtskirche Maria Schnee  
Pfarrkirche Gurk  
Pfarrkirche Heiligenblut  
Pfarrkirche Obermillstatt  
Pfarrkirche Sternberg  
Salzburg:  
Dom zu Salzburg  
Franziskanerkirche  
Basilika Maria Plain  
Maria Kirchental  
Stille Nacht Kapelle  
Dreifaltigkeitskirche  
Pfarrkirche Liefering  
Filialkirche Gois  
Oberösterreich:  
Alter Dom Linz  
Neuer Dom Linz  
Stiftskirche Mattighofen  
Pfarrkirche Hallstatt  
Pfarrkirche Haslach  
Pfarrkirche Spital am Phyrn  
Pfarrkirche Waldzell  
Burgenland:  
Dom zu Eisenstadt  
Basilika Frauenkirchen  
Basilika Güssing  
Basilika Maria Loretto  
Tirol:  
Innsbrucker Dom  
Pfarrkirche Kufstein  
Seekirche Seefeld  
Karlskirche Volders  
Vorarlberg:  
Basilika Rankweil  
Pfarrkirche Lech  
Kirchen in der Slowakei:  
Martinsdom  
St. Elisabeth Kirche  
ALABO - KIRCHENMUSIK
DOMBUCHHANDLUNG FACULTAS - WIEN  
Schott - Tagesliturgie  
Stift Heiligenkreuz - Chant  
Oase des Friedens  
  www.gaube.at - Erhard Gaube
 
design by gaube