Stift Engelszell
Einziges Trappistenkloster in Österreich
Abtei „Unsere Liebe Frau von Engelszell / Cella Angelorum“
Stiftstraße 6, 4090 Engelhartszell
Stift Engelszell - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Fassade der Stiftskirche Engelszell.
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Das Stift Engelszell (Cella Angelorum) ist eine Trappistenabtei in der Nähe des Ortes Engelhartszell im Innviertel in Oberösterreich. Es ist das einzige Trappistenkloster in Österreich. Das Stift wurde 1293 durch Bischof Bernhard (Wernhart) von Prambach gegründet und 1295 vom Zisterzienserorden besiedelt. Als Tochterkloster von Stift Wilhering gehörte es der Filiation der Primarabtei Morimond an.
Geschichte
Stift Engelszell - © Stift Engelszell - www.stift-engelszell.at
Stift Engelszell um 1674. Stich von Georg Matthäus Vischer.
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Am 12. März 1293 bekräftigte Wernhart von Prambach, Fürstbischof von Passau, er habe jenen Ort an der Donau, den man jetzt Cella Angelica - Engelszelle nennt, für die Situierung eines Zisterzienserklosters besonders geeignet gehalten. An dieser Stätte, die seit urdenklichen Zeiten Anlass zu Streit und Fehde zwischen dem Bistum Passau und seinen Nachbarn gegeben hat, sollten 12 Zisterzienser aus Wilhering als "wahre Söhne des Friedens" für alle Zeiten Ruhe und Ordnung stiften. Zudem wäre die unwirtliche Gegend kultiviert und auf halben Wege zwischen Efferding und Passau entstünde ein Gotteshaus, und Pilger und müde Wanderer bekämen eine Herberge. Diese Klostergründung wurde durch einen Stiftsbrief vom 12. März 1293 überliefert.

Der das Kloster betreffende Absatz in deutscher Sprache lautet:

"Gerade in dem Bemühen nun, uns diese Einladung zunutze zu machen, haben wir jenen Ort unserer Diözese, der jetzt Engelszell genannt wird, für geeignet gehalten zur Errichtung eines Klosters des Cisterzienserordens und haben zunächst die dort gelegene Kirche, allgemein bekannt unter dem Namen Engelhartszell, gänzlich von unserer Machtbefugnis befreit, sowohl bezüglich des Diözesangesetzes, als auch in Bezug auf die Juridikationsgewalt, und haben sie unter gütiger Zustimmung unseres Kapitels für exemt erklärt mit samt ihren Kapellen, Zehenten und Annexen. Und weil wir wollen, dass diese Kirche jene uneingeschränkte Freiheit genieße, deren sich die Klöster des Cistercienserordens erfreuen, haben wir sie zugleich mit dem Markte Engelhartszell feierlich dem soeben genannten Orden geschenkt …."
Ansicht vom gegenüberliegenden Ufer der Donau, mit Blick gegen den Ort und weiter gegen
Engelszell. Auf der Donau eine Zille und ein Dampfschiff. Künstler: Jakob Alt (1789-1872).
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Konvent war von 1577 bis 1618 während der Reformationszeit aufgehoben und brachte dem Stift einen erheblichen wirtschaftlichen und geistigen Niedergang. 1571 hatte eine Pestepidemie innerhalb von drei Wochen die Insassen bis auf den letzten Mönch hinweg gerafft und Administratoren verwalteten den Grundbesitz und die Einkünfte der dazu gehörigen Grundherrschaft. Dieser Niedergang wurde während der Rekatholisierung ab 1618 unter Abt Martinus Ridt, wiederum durch das Engagement des Mutterklosters Wilhering gestoppt. Das Stift kam zum Orden der Zisterzienser zurück. Im Jahr 1699 brannten die Gebäude bis auf den Kapitelsaal nieder, auch die Klosterkirche wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Schulden zwangen dazu, Engelszell bis 1740 von Wilhering aus zu verwalten. Während der Amtszeit des Abtes Leopold Reichl wurden Kloster und Kirche im Stil des Barock in Stand gesetzt und wo nötig, neu aufgebaut. Der Fürstbischof aus Passau Graf Leopold Ernst von Firmian erteilte 1764 der neuerbauten Stiftskirche die Konsekration.
Stift Engelszell - © Stift Engelszell - www.stift-engelszell.at
Siftskirche und Kloster Engelszell.
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Einen Tag nach dem Tod von Abt Leopold Reichl, am 7. Mai 1786 wurde das Kloster durch Kaiser Joseph II. im Zuge der Säkularisierung aufgehoben. Die Einrichtung wurde verkauft. Wertgegenstände, wie Silber und Bücher wurden konfisziert, die Orgel kam nach Linz und Bestände der Bibliothek nach Wien. Das Archiv wurde als "wertloses Papier" vernichtet. In der Folge dienten die Klostergebäude bis 1810 weltlichen Besitzern, unter anderem als Porzellanfabrik und repräsentativem Wohnsitz. Unter Kaiser Napoleon erhielt sie der Feldmarschall Carl Philipp von Wrede, nach 1868 die Grafen Pachta auf Burg Vichtenstein. 1925 nach dem Ende der Monarchie Österreich-Ungarn im Jahr 1918 fanden die aus der elsässischen Abtei Oelenberg vertriebenen Trappisten, die zuvor im fränkischen Kloster Banz eine vorübergehende Bleibe gefunden hatten, in Engelszell ihr neues Zuhause. 1931 wurde Stift Engelszell zur Abtei erhoben, Prior P. Gregorius Eisvogel zum Abt gewählt und erhielt durch Johannes Maria Gföllner, Bischof der Diözese Linz im Stift Wilhering die Benediktion.
Stift Engelszell - © Internationaler Verein Trappist - www.trappist.be
Kloster Engelszell mit der Siftskirche im Hintergrund.
© Internationaler Verein Trappist - www.trappist.be
Zwischen 1939 und 1949 während des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich war Engelzell aufgelöst. Die Gestapo schloss 1939 das Kloster und vertrieb oder verhaftete die 73 Mönche. Fünf Brüder, von denen vier starben, wurden in ein Konzentrationslager deportiert. Dreiundzwanzig Mönche kehrten nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 zurück und führten ihr monastisches Leben weiter. Fünf deutsche, aus der Abtei Mariastern geflohene Trappisten kamen hinzu und verstärkten den Konvent. Sie betreuten das im Kloster befindliche Pflegeheim, das in der Kriegszeit eingerichtet wurde. Das Heim wird heute von der Caritas unterhalten. Die Ordensgemeinschaft wurde im Laufe der Zeit durch das Wegsterben der Mönche immer kleiner. Von den heute hier lebenden neun Brüdern, sind vier hochbetagt; die anderen fünf sind in den laufenden Betrieb eingebunden und kümmern sich um die Pfarrseelsorge in den umliegenden Gemeinden. Sie werden durch Angestellte aus dem Laienbereich unterstützt. Das Stift Engelszell bewirtschaftet etwa 120 Hektar Wald und 80 Hektar Anbaufläche. 2 Hektar davon sind Gartenland, genug um täglich bis 160 Personen zu verpflegen. Zusätzlich ist das Kloster im Besitz gewerblicher Betriebe, eines kleinen Elektrizitätswerkes, einer Säge, einer Schlosserei und einer Schneiderei. Die Produkte der Likörfabrik und der Brauerei sind in ganz Österreich bekannt und eine beachtliche Einnahmequelle.
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Prachtvoller Schrein mit Ganzkörperreliquie.
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Die heutige Stiftskirche Engelszell (1754 bis 1764 erbaut) ist eine beeindruckende Kirche im Stil des Rokoko und geht auf Vorgängerbauten im Stil des Barock und der Gotik zurück, von welchen heute noch Bauteile erhalten sind. Das Gotteshaus der Marktes Engelhartszell, der 1194 als Mautstelle erstmals urkundlich erwähnt wurde, liegt in Sichtweite des Klosters Engelszell und hat eine gesonderte Baugeschichte. Die Stiftskirche beeindruckt durch einen 76 Meter hohen, weit sichtbaren Turm und ist mit sehenswerten Kunstwerken von Johann Georg Üblhör, Joseph Deutschmann und Bartolomeo Altomonte ausgestattet. Der Baubeginn lag während der Zeit des Abtes Leopold Reichl am 9. Juni 1754. Sein Ziel war es, dem Konvent, nach dem verheerenden Brand im Jahre 1699 wieder ein renoviertes Gotteshaus zur Verfügung zu stellen. Wer die Pläne für den Bau zeichnete, ist nicht bekannt. Der Fürstbischof von Passau Graf Leopold Ernst von Firmian erteilte der Kirche am 21. Oktober 1764 die Konsekration.
Stift Engelszell - © Günther Bogensberger - www.panoramio.com
Luftaufnahme der Klosteranlage Engelszell mit Stiftskirche.
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Während der Bauzeit wurde ein neuer Klosterhof angelegt, an den sich auch das Refektorium, das Dormitorium und die Klosterbibliothek befanden. Zum Zeitpunkt der Weihe war vermutlich schon ein großer Teil der Inneneinrichtung im eindrucksvollen Stil des ausklingenden Barock fertig; diese Annahme ergibt sich aus der stilistischen Einordnung der Figuren und den Datierungen auf den Altarblättern. Sie Stiftskirche von Engelszell bietet ein harmonischen Gesamteindruck im Stil der Zeit des Rokoko. Möglicherweise hat Abt Leopold Reichl einen der Pläne, die für das Mutterkloster Stift Wilhering gezeichnet wurden, für Engelszell übernommen.
Baubeschreibung
Stift Engelszell - © Paul Pichler - www.landesmuseum.at
Die Allee gegen die hoch aufragende Turmfront des Stiftes Engelszell.
© Paul Pichler - www.landesmuseum.at
Von Engelhartszell führt eine Allee auf die hoch aufragende Turmfront des Stiftes Engelszell. Das Kirchengebäude ist mit der Längsseite an das Klostergebäude angelehnt, dessen hell verputzte Mauern durch gelbe Streifen gegliedert wurden, die unten und oben durch ein umlaufendes Band verbunden sind. Der mittlere Abschnitt des Langhauses ist durch Pilaster gegliedert. Die großen Fenster sind glockenförmig. Der Baukörper wird im oberen Teil durch ein Kranzgesims zum Dach hin abgegrenzt. Den Abschluss der Kirche bildet die prächtige Einturmfassade an der Westseite.
Stift Engelszell - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)   Stift Engelszell - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Teilansicht der Klosteranlage.
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Das hohe Eingangsportal ist rechts und links von einem gebänderten Sockel begleitet, die Fassade ist durch dorische Pilaster gegliedert, ein Dreiecksgiebel schließt den Portalbereich ab. Die weißen architektonischen Elemente heben sich vom gelben Untergrund ab. Eine Attika leitet vom Unterbau auf die Turmobergeschosse über.
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Stiftskirche Engelszell.
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Ionische Pilaster legen sich um die Kanten des Glockengeschosses. Im Gebälk ist eine Uhr eingebaut. Die mit einem Kreuz bekrönte Haube ist mehrfach geschweift und im oberen Teil mehrfach durchbrochen.´Das mit 1763 bezeichnete Portal baute der Bildhauer Joseph Deutschmann, es trägt die Initialen des Abtes Leopoldus Abbas Engelszellae (Abt Leopold II von Engelszell). Das Portal ist reich verziert und mit Putten bestückt, bekrönt ist es mit dem Wappen des Abtes. Der Innenraum ist durch das Portal im Stile des Rokoko erschlossen, durch das man zuerst in die Turmvorhalle gelangt, die Anräume besitzt. Das Gitter in der Vorhalle trägt die Jahreszahl 1748.
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Kirchenschiff gegen Hochalter der Stiftskirche Engelszell.
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Der querrechteckige Altarraum mit quadratischem Chor schließt mit einer Apsis. Die Altarnischen sind durch hohe Pfeiler mit aufgelegten Pilastern abgeteilt, diese Pfeiler sind typisch für den gesamten Bau. Die Altarnischen besitzen Quertonnengewölbe. Der Chor macht den Eindruck, er wäre eine Vierung, an die sich ein kleines Querhaus anschließt. Dieser Eindruck wird auch durch das Kuppelgewölbe verstärkt. Das angenommene Querschiff entpuppt sich bei näherem Hinsehen als zwei Nischen, in dem das Chorgestühl steht. Das Langhaus ist in verschiedene Joche mit Kuppelgewölben unterteilt. Ursprünglich bemalte Bartolomeo Altomonte alle Gewölbe mir Fresken. Von diesen Arbeiten sind nur die Bilder im Altarraum erhalten, sie entstanden um 1760. Das große Bild im Langhaus wurde 1839 wegen eines Gewölbeschadens abgebrochen. Die Decke des Kirchenschiff-Langhauses wurde nach einem Bauschaden ca. 1957 mit einem Gemälde von Fritz Fröhlich aus Linz zeitgemäß gestaltet.
 
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Deckenfresko der Stiftskirche Engelszell.
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Das Fresko umfasst etwa 400 m² und ist eines der größten nachbarocken Deckenfresken. Es ist in der Formensprache der des 20. Jahrhunderts gehalten und zeigt Maria, die von einer Schar Engel umringt wird. Eine gemalte Scheinarchitektur leitet über zu Szenen aus dem alten und neuen Testament. Der Chorraum ist durch eine Stufe von der übrigen Kirche erhöht. Das Chorgestühl, eine Arbeit von Joseph Deutschmann, das in zwei Reihen steht, ist mit goldgefasstem Muschelwerk und Reliefs beschnitzt. Die geschnitzten Reliefs zeigen Robert von Molesme, Bernhard von Clairvaux, Stephan Harding, die vier Evangelisten, sowie die Kirchenväter. In Muschelnischen an den Chorfenstern stehen Darstellungen der Erzengel Michael, Raphael und Gabriel. Die feingliedrig geschnitzten Figuren in Gestalt eines Jünglings schuf Deutschmann um 1753. Die Ornamentschnitzereien an der Emporenbrüstung im Bereich des Chores sind ebenfalls typisch für die Werkstatt Deutschmann.
Ausgestaltung der Stiftskirche
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Hochaltar der Stiftskirche Engelszell.
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Der Hochaltar fügt sich im Aufbau der Rundung der Apsis ein. Durch die weißen Ornamente aus Stuck und der marmorierten Fassung in Rosa und Braun erzielt er seine eindrucksvolle Wirkung. Am Tabernakel wurde Gold verwendet. Der Aufbau mit sechs Säulen erhebt sich über einem hohen Sockel mit Durchgängen an des Seiten. Hohe Fenster lassen zwischen den stuckierten Marmorsäulen ausreichend Licht in das Innere. Das Gebälk ist geschwungen und passt sich dem Verlauf des Kirchenschiffes an. Der Auszug ist reich mit Putten besetzt, in seiner Mitte befindet sich ein rundes Fenster.
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Einer der sechs Seitenaltäre (links) und kleine Orgelempore über dem
Chorgestühl der Stiftskirche Engelszell.
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Der Tabernakel ist mit weißen und goldenen Ornamenten aus Stuck und Putten verziert. Ein Lamm mit dem Buch mit sieben Siegeln bekrönt ihn. Die vier lebensgroßen männlichen Heiligen vor den Säulen stellen nach neuerer Überzeugung die Heiligen Erzbischof Konrad II von Salzburg, Otto von Freising, Papst Eugen III. und Bischof Reginbert von Passau dar. Johann Übler, der von 1703 bis 1763 lebte, fertigte die übrigen Stuckfiguren des Hochaltares an, bis auf die Figur des Petrus von Tarentaise waren sie wohl bis zu seinem Tod noch nicht vollendet, die unterschiedliche Qualität der Arbeiten weist darauf hin. Die sechs Seitenaltäre wurden von den Künstlern, die auch den Hochaltar schufen, gebaut. So bekommt der Innenraum ein einheitliches Bild. Die Altarblätter sind durchgehend datiert, sie stammen aus der Zeit von 1759 bis 1762. Die Altäre sind braun marmoriert und besitzen jeweils einen Aufbau mit. Die Auszüge mit Voluten sind mit Putti bekrönt.
Orgel
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Orgelempore der Einer der Stiftskirche Engelszell.
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Die große Orgel war 1768–1770 von Franz Xaver Krismann erbaut worden, der sie aber 1788, nach der Aufhebung des Klosters, ohne Gehäuse in den Alten Dom von Linz transferieren musste. Dort wurde sie in ein neues Gehäuse eingebaut und später unter Anleitung Anton Bruckners, der sie 1855–1868 als Organist des Alten Domes spielte, durch die Orgelwerkstätte Breinbauer umgebaut. In das leerstehende Gehäuse in Engelszell stellte Johann Lachmayr 1892 ein Instrument mit 15 Registern, das aber dem Erscheinungsbild des großen Gehäuses nicht entsprach bzw. generell zu klein war. 1996 wurde die Lachmayr-Orgel ausgebaut und in die Pfarrkirche von Rauris gebracht, wo es im Hans-Mauracher-Orgelgehäuse, das einmal in der Salzburger Ursulinenkirche gestanden hatte, eingebaut wurde. Für Engelszell wurde eine Kögler-Orgel mit 1640 Pfeifen angeschafft, die 28 Register auf zwei Manualen und Pedal hat.
Stiftsgarten
Stift Engelszell - © Engelszeller Sinnesgarten - www.oberoesterreich.at/engelszeller-sinnesgarten
Der Engelszeller Stiftsgarten.
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Der Engelszeller Stiftsgarten dient als Ort zur Therapie für die Patienten des Pflegeheimes, ist aber auch Besuchern offen. Er ist der Meditation förderlich und erhält die Pflanzenvielfalt der Region. Es werden alte Rebsorten aus der Region angepflanzt und erhalten. Sie stammen schwerpunktmäßig aus Sigharting, Schardenberg, Pyrawang, Engelhartszell und Oberranna. Die Namen dieser Sorten sind zum großen Teil in Vergessenheit geraten. Die Anlage von Kräutergärten hat in Klöstern große Tradition. Sie dienten der Heilkunde und der Herstellung von Spirituosen. Viele der hier angebauten Kräuter sind Bestandteil der produzierten Liköre.
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Der Engelszeller Stiftsgarten.
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Der Garten ist nach barockem Vorbild angelegt und berücksichtigt in der Wirkungsweise der Kräuter, die speziellen Körperfunktionen. Der Meditationsgarten befindet sich auf der Klosterwiese, er ist im Stil eines klassischen Labyrinths angelegt, die aus der Kretischen Urform entstand und christliche Symbole aufnimmt. Die Kreuzform im Zentrum steht als Sinnbild für die christlichen Werte. Die Wandelgänge sind mit Flusssteinen eingefasst, Ruhe und Verinnerlichung sollen gefunden werden und danach die Weltoffenheit fördern.
Stift Engelszell - © Engelszeller Sinnesgarten - www.oberoesterreich.at/engelszeller-sinnesgarten
Der Engelszeller Stiftsgarten.
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In einem Schaugarten werden regionale, alte und vom Aussterben bedrohte Obstsorten, wie Birnen, Äpfel, Kirschen und Zwetschgen angepflanzt. Ziel ist es diese Sorten zu erhalten und deren Nutzen zu vermitteln. Im Bereich der Mini-Donau wurde der Wasser-Sinnesweg, ein Bach nach den Lehren des Hydrotherapeuthen Sebastian Kneipp angelegt. Die dort wachsenden Wasserpflanzen sind typisch für die Region. Der Garten der verwirrten Sinne ist nicht öffentlich zugängig. Er wurde für die Patienten der Caritas-Einrichtung invita angelegt, die hier therapiert werden.
Wirtschaft
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Der Klosterladen des Stiftes an der Pforte.
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Folgende Sektoren bilden die Ökonomie von Engelszell: Forstwirtschaft (140 Hektar Wald), Landwirtschaft (60 Hektar, seit kurzem verpachtet), Likörproduktion (rund 30.000 Liter jährlich), ein Fernheizwerk, das auf der Basis von Biomasse (zu einem guten Teil Holz aus dem eigenen Wald) den eigenen Bedarf deckt und das Caritas-Heim sowie zahlreiche Häuser der Umgebung beheizt; der Klosterladen an der Pforte, die auch die vielen Führungen für Gruppen von Besuchern organisiert; zwei Kleinkraftwerke, die das Kloster mit Strom versorgen; und schließlich Einkünfte aus der Vermietung und Verpachtung von Gebäuden, die das Kloster nicht mehr nutzen kann. Ein Produkt der Mönche vor dem 2. Weltkrieg ist noch heute sehr populär: der „Magenbitter“, die unbestrittene Nummer Eins in der Likörproduktion von Engelszell. Rund um diesen Favoriten ein gutes Dutzend anderer Sorten. In der Herstellung von Käse führen zwei Linien zusammen: Vor dem Krieg gab es eine Engelszeller Käseproduktion, und nach dem Krieg brachten die Mönche aus Mariastern ihre eigene Tradition mit. Erst vor wenigen Jahren haben wir beschlossen, die Tradition des Käses wieder aufzunehmen. und einen eigenen Trappistenkäse auf den Markt zu bringen. Er wird in der modernen Käserei der befreundeten Zisterzienserabtei Schlierbach hergestellt. Eine Imkerei gab es in Engelszell sozusagen „schon immer“. Das alte Bienenhaus ist erst jüngst durch ein neues ersetzt worden. Ein junger engagierter Bienenzüchter erweitert das Angebot von Honig und den Honigprodukten der Bienen des Klosters. Engelszell ist das einzige Kloster des OCSO in Österreich, und im deutschsprachigen Raum weit entfernt von den anderen Häusern. Dies und die kleine Zahl der Gemeinschaft zwingen uns dazu, Kooperationen mit Klöstern anderer Orden zu suchen, auch im Hinblick auf einen Markt für unsere Produkte, und auch Kooperationen mit kleinen Unternehmern auf der Ebene der Produktion.
Engelszeller Honig - Cella angelorum
Stift Engelszell - © Die Hochland Imker - www.diehochlandimker.at
Klosterbienenstand "CELLA ANGELORUM".
© Die Hochland Imker - www.diehochlandimker.at
Bienen und Klöster sind seit Jahrhunderten einen gemeinsamen Weg gegangen. Sei es aus wirtschaftlichen Gründen, sei es aber auch in der Verkörperung des göttlichen Lichtes in der Flamme der Bienenwachskerze. Auch im Stift Engelszell haben die Bienen Tradition. Der Klosterbienenstand Cella angelorum greift eine alte klösterliche Tradition auf. Zur Produktion von Bienenwachskerzen, die für die Liturgie unerlässlich waren, hielten die Mönche seit jeher Bienenvölker, aber auch, um Honig zu gewinnen. Die Bienenstöcke werden im Hochland nach alter Tradition gehalten. Im Hochland des Mühlviertels zeichnen sich die Blütenhonige durch ein besonders rundes und vielfältiges Blütenaroma aus. Artenreiche Blumenwiesen bieten unseren Bienen einen reich gedeckten Tisch. Der eher leichte und trockene Boden auf dem Granit führt offensichtlich zu einer besonderen Ausprägung der Aroma-Vielfalt.
Stift Engelszell - © Die Hochland Imker - www.diehochlandimker.at
Klosterbienenstand "CELLA ANGELORUM".
© Die Hochland Imker - www.diehochlandimker.at
Wenn man die Bio-Bienenhaltung auch als einen Akt der Achtung vor dem Geschöpf Bienenvolk versteht, dann ergibt sich für einen Klosterbienenstand die biologische Bienenhaltung eigentlich als nahezu zwingende Logik.

Unsere biologische Bienenhaltung orientiert sich in ihren Arbeitsschritten bzw. im Umgang mit den Bienen an den besonderen Bedürfnissen des Lebewesens "Bienenvolk". Die freie Entfaltung des Bautriebes, die ungehinderten Entwicklungsmöglichkeiten im Mai und Juni, sowie der Verzicht auf den Einsatz von chemischen Medikamenten bei Krankheiten und Parasiten (Beispiel Varroa) sind nur einige Kernpunkte der biologischen Bienenhaltung.
Engelszeller Trappistenbier
Stift Engelszell - © Bert Brandstätter - www.genuss-magazin.eu
Seit 2012 produziert das Stift Engelszell auch ein Trappistenbier.
© Bert Brandstätter - www.genuss-magazin.eu
Eine wesentliche Rolle für die wirtschaftliche Existenz der Abtei spielt der Tourismus und der damit verbundene Verkauf von klostereigenen Produkten, wie Klosterliköre. Seit 2012 produziert das Stift auch ein Trappistenbier. Weltweit existieren neben Stift Engelszell nur sieben weitere Trappistenbrauereien: Westmalle, Achel, Chimay, Orval, Rochefort und Westvleteren in Belgien; sowie La Trappe in den Niederlanden. Das Trappistenbier ist ein durch oder unter Aufsicht von Trappistenmönchen gebrautes Bier. Das Bier muss in einem Trappistenkloster oder in dessen unmittelbarer Umgebung hergestellt werden. Der Großteil des erwirtschafteten Erlöses des Verkaufs des Biers muss sozialen Werken dienen.
Stift Engelszell - © Stift Engelszell - www.stift-engelszell.at
Brauerei des Stifts Engelszell.
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Das Bierbrauen ist eine wichtige Einnahmequelle. Im Gegensatz zu den übrigen belgischen Abteibieren wird Trappistenbier von den Mönchen selbst gebraut und der Erlös für soziale Zwecke verwendet. Die anderen Orden haben den Braubetrieb an eine außenstehende Brauerei abgegeben (z. B. Leffe von der Brauerei InBev). Der Alkoholgehalt des Trappistenbiers liegt oft sehr hoch, zwischen 6 und 12 Prozent. Es gibt etwa 27 verschiedene Sorten Trappistenbier. Die Bezeichnung Bière Trappiste ist eine Herkunftsbezeichnung mit strengen Kriterien. Meist ist Trappistenbier in 0,33-Liter-Flaschen erhältlich. Achel, Chimay und Westmalle vertreiben auch 0,75-Liter-Flaschen, die mit einem Champagnerkorken verschlossen sind. Die Mönche von Engelszell haben sich zwar auch für den Weg der ausdrucksstarken Trappistenbiere entschieden, gehen erfreulicherweise jedoch in der regionalen Verbundenheit (Verankerung) einen selbstbewussten eigenständigen Weg. In der Komposition ihrer Biere lassen sie sich von der einzigartigen Naturlandschaft rund um das Kloster inspirieren, ebenso wie sie mit der Auswahl der Rohstoffe aus dem regionalen Umfeld ihre ethische und ökologische Verantwortung für Mensch und
Natur zum Ausdruck bringen wollen. Trappistenbiere sollten bei Kellertemperatur (12 bis 14 Grad) und nicht im Kühlschrank gelagert werden, ansonsten werden sie trüb. Temperaturschwankungen und Licht wirken sich negativ auf den Geschmack aus. Vor dem Genuss sollte das Bier mindestens acht Tage ruhen, damit sich die Schwebestoffe ablagern können. Beim Einschenken ist sehr behutsam vorzugehen, um die Sedimente in der Flasche zu belassen, der Hefesatz sollte nicht in das Glas gelangen. Trappistenbier serviert man in einer speziellen Schale, damit es atmen kann und das volle Aroma entfaltet.
Stift Engelszell - © Stift Engelszell - www.stift-engelszell.at
Engelszeller Benno, Gregorius und Nivard, die Biersorten der Brauerei des Stifts Engelszell. Trappistenbier wird aus Kelchgläsern getrunken!
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Engelszeller Gregorius
Das Gregorius schimmert in einem kräftig dunklem kastanienbraun im Glas.
In der Nase dominieren Kräuter- und Lakritz Aromen, welche von reifen Fruchtnoten unterlegt sind. Im Antrunk präsentiert sich ein kräftiger Malzkörper, welcher von Kaffee- und Röstaromen geprägt wird. Honig aus der Region und eine elsässische Weinhefe
zaubern ein schönes Süß-Säure-Spiel auf den Gaumen. Leicht bittere Schokoaromen begleiten den wärmenden Abgang  dieses wuchtigen Trappistenbieres.
Tiefgehend – Nachdenklich.
Charakteristik: dunkel, kräftig, würzig, tiefgehend, nachdenklich
Engelszeller Benno
Mit einem intensiven Rotschimmer erinnert das Benno an einen sonnigen Herbsttag im Donautal. Die feine Perlage bildet einen kompakten Schaum, welcher komplexe, würzig-grasige Hopfenaromen freigibt. Nach einem schlanken Antrunk spielt der elsässische Hopfen der Sorte Strissel Saplter seine ganze Kraft und Würze aus ! Getragen von angenehmen Malzaromen, klingt dieses Trappistenbier mit einer intensiven, harmonischen Bittere aus.
Charakteristik: herbstliches rot-gelb, würzig-grasiger Hopfen, belohnend
Engelszeller Nivard
Mit goldgelber Farbe präsentiert sich das Engelszeller Nivard im Glas. Kompakt und feinporig steht der blütenweiße Schaum auf dem leuchtenden Spezialbier. Schon im Geruch entfaltet die Trappistenhefe intensiv fruchtige Noten. Diese werden am Gaumen von einer angenehmen Bittere begleitet, bevor das vollmundige, unfiltrierte Vollbier angenehm herb und prickelnd ausklingt.
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Bierverkostung in der Brauerei des Stifts Engelszell.
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Es gibt gegenwärtig (Stand: Juli 2014) zehn Trappistenbrauereien, davon sechs in Belgien, zwei in den Niederlanden, eine in Österreich und eine in den Vereinigten Staaten. Seit dem 1. Juni 2012 wird im Stift Engelszell in Oberösterreich wieder Trappistenbier unter den Namen „Gregorius“ und „Benno“ gebraut.

Die Biere dieser Brauereien tragen das Logo der Internationalen Trappistenvereinigung, das die Authentizität bestätigt. Um das Logo tragen zu dürfen, müssen folgende Bedingungen erfüllt sein: das Bier muss in einer Trappistenbrauerei unter der Aufsicht und Verantwortung von Trappistenmönchen gebraut sein und die Mehrheit der mit dem Bierverkauf erzielten Einnahmen müssen wohltätigen Zwecken zugeführt werden. Die Biersorte La Trappe aus den Niederlanden musste dieses Logo zwischen 1999 und 2005 von den Flaschen nehmen, da sie eine Übereinkunft mit dem Bavaria-Braukonzern eingegangen war, so dass das Trappistenbier nicht mehr ausschließlich von Trappistenmönchen gebraut wurde. Nach einem Übereinkommen mit Bavaria im Jahr 2005 wurde die Bierbrauerei von La Trappe jedoch so geregelt, dass das Logo wieder verwendet werden durfte.

Seit Juni 2011 verkauft auch die französische Abbaye du Mont des Cats (Abdij op de Katsberg) in Godewaersvelde (Französisch-Flandern) ein Trappistenbier unter dem Namen Mont des Cats. Dieses darf jedoch nicht das Trappistenlogo tragen, da es nicht vor Ort, sondern in der Abtei Notre-Dame de Scourmont bei Chimay in Belgien gebraut wird. Seit 2014 ist zudem das Mariawalder Starkbier unter dem Namen „Fluitter“ wieder erhältlich. Fluitter wird nach Originalrezeptur der Trappistenabtei Mariawald von der Bitburger Brauerei in Bitburg/Eifel nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut und abgefüllt.
Engelszeller Liköre
Stift Engelszell - © Stift Engelszell - www.stift-engelszell.at
Engelszeller Schwedenbitter.
Auszug aus 20 verschiedenen Wurzeln, Kräutern und Gewürzen. Das altbewährte Hausmittel
zur äußeren und vor allem inneren Anwendung. Wirkt anregend auf Stoffwechsel und
Verdauung. Geprüfte Apothekerqualität die im Kloster hergestellt wird. Alk. 33% Vol.
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Im Jahre 1925 wurde aus der "Herrschaft Engelszell" wieder ein Kloster. Die Zisterzienser der strengen Observanz (auch Trappisten genannt) hatten das ehemalige Stift, dessen Gebäude im argen lagen, käuflich erworben. Sprichwörtlicher Fleiß der "schweigenden Mönche" ließ Kirche und Kloster bald in neuem Glanz erstrahlen. Dazu bedurfte es aber auch enormer Geldmittel. Als glückliche Fügung erwies sich das Angebot eines Schweizer Apothekers. Sein hervorragendes Heilkräuterrezept führte 1929 zum Beginn der inzwischen traditionsreichen Likörerzeugung. Durch die den Verkauf der selbsterzeugten Spirituosen soll die Erhaltung des kulturellen Erbes unterstützt werden.
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Das Heilkräuterrezept des Schweizer Apothekers für den Magenbitter ist das wohl bestgehütete Geheimnis des Trappistenklosters im Donautal. Das Original liegt wohlbehütet im Klosterarchiv. Bruder Reinhard, der Leiter der Likörerzeugung, lässt sich nur soviel entlocken: 42 verschiedene Kräuter, Wurzeln und Gewürze bilden die Grundlage, darunter auch Galgant, Bitterklee, und Johanniskraut. Die genaue Mischung wird von den Mönchen als ein Geheimnis gehütet. Geschätzt wird seine wohltuende Wirkung auf die Verdauung - nach oder schon vor einer Mahlzeit. (Der Magenbitter enthält auch Zucker; ohne Zucker, für Diabetiker, heißt er Goldbitter.) Im Laufe der 80-jährigen Likörgeschichte haben die Trappisten elf weitere Liköre entwickelt. Für die Freunde der "Engelszeller" sind die Liköre nicht nur ein geistiger Genuss, sonders jedesmal auch eine Offenbarung alten Kräuterwissens. Manche schwören geradezu auf ihre "Hausmedizin" aus Engelszell.
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Qualitätsprüfung der Engelszeller Likörprodukte.
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Auch wenn hier nach alten und seit 1929 zusätzlich nach selbst entwickelten Rezepturen gearbeitet wird, so wacht doch Bruder Reinhard über jeden einzelnen neuen Kräuterauszug, um die Qualität und den Geschmack sicherzustellen, somit bürgen die Mönche vom Stift Engelszell für die ausgezeichnete Qualität der geistigen Getränke!
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Cistercienser Engelzell - Siegel der Zisterziensermönche aus mittelalterlicher Zeit. Zeichnung aus dem Jahrbuch der kaiserl. königl. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale III. 1859. Aufsatz von Karl von Sava, Sphragistiker, mit dem Titel: Die mittelalterlichen Siegel der Abteien und Regularstifte im Erzherzhogtum Österreich ob und unter der Enns.
www.stift-engelszell.at
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