Valentina
Gedenktag: 25. Juli
Heilige Valentina - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Heilige Valentina - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Ikonographische Darstellungen der hl. Valentina.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Valentina (* 281 in Cäsarea in Israel; † 18. März 317 in Rom) war eine Heilige, Jungfrau und Märtyrin, die der Überlieferung nach im 4. Jahrhundert lebte. Sie stammte aus der zur Zeit der römischen Herrschaft gegründeten Stadt Caesarea in der Region Palaestina. Valentina gelobte Jungfräulichkeit um Christi willen und wurde wegen ihres Christentums zum Tode verurteilt und enthauptet. Aus einer Tafel, die sich der Überlieferung zufolge an ihrem Grab fand, geht ihr Todesdatum hervor. Die Christenverfolgungen seitens des Staates waren zu dieser Zeit jedoch bereits beendet. Der Name Valentina bedeutet "die Starke" (latein.).
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Ikonographische Darstellung der hl. Valentina. Im rechten Bild Bleiglasfenster mit der
hl. Valentina in der Katholische Kirche Saint-Pierre in Dreux im Département Eure-et-Loir
(Centre-Val de Loire/Frankreich),Clothildenkapelle.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Valentina zählt zu den "Katakombenheiligen", deren Gebeine zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert in großer Zahl aus den Katakomben in Rom entfernt wurden. Den Gebeinen wurde postum ein Name zugeordnet und sie wurden als Reliquien vor allem in die deutschsprachigen Gebiete nördlich der Alpen verkauft oder an bekannte Persönlichkeiten verschenkt.
Heilige Valentina - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Heilige Valentina - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Martinskirche in Drosendorf.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Holzstatue der hl. Valentina.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Überlieferung nach gelobte Valentina Jungfräulichkeit, wurde dann wegen ihrer Zugehörigkeit zum Christentum zum Tode verurteilt und enthauptet. Dieses Martyrium nach Inmkrafttreten des "Mailänder Edikts" im Jahr 313, das "sowohl den Christen als auch überhaupt allen Menschen freie Vollmacht, der Religion anzuhängen, die ein jeder für sich wählt" gewährte, ist sehr ungewöhnlich.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Karl Gruber
Reliquienschrein der hl. Valentina in der Martinskirche in Drosendorf.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Karl Gruber
Die Reliquien der Valentina stammen vom Friedhof der Cyriaca unter der heutigen Basilika S. Lorenzo fuori le Mura. 1702 schenkte Papst Clemens XI. sie der Gräfin Katharina Eleonora von Lamberg, der Gattin des Habsburger Botschafters am päpstlichen Hof, Reichsgraf Leopold Joseph von Lamberg. Der ließ die Gebeine in einem gläsernen Sarg nach Drosendorf in die Schlosskapelle bringen, 1704 wurde der Sarg in die Martinskirche übertragen, wo er sich noch heute befindet. In ihm befinden sich außer den in kostbare Gewänder gehüllten Gebeinen eine grüne Marmortafel mit Inschrift, ein Glasgefäß mit Blutspuren sowie eine Urkunde, ausgestellt am 1. Mai 1702 in Rom, welche die Echtheit der Reliquie bestätigt. Aus der Marmortafel, die ursprünglich am Grab der Heiligen angebracht war, geht hervor, dass Valentina im Alter von 36 Jahren starb. Auch das Datum ihres Todestages ist auf einer Steinplatte mit 317 - nach dem Mondkalender - angegeben. 1999 wurde in Drosendorf das erste Valentinafest begangen. Seitdem findet jedes Jahr am Sonntag nach dem Valentinstag ein festlicher Gottesdienst zu Ehren Valentinas in der von Floristen mit Blumen geschmückten Kirche statt.
Ihr Gedenktag wird am 25. Juli gefeiert.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Valentina_(Heilige)" der
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