Weißer Sonntag
Sonntag nach Ostern
Jesus Christus © Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
© Pixabay - Lizenz: CC0 Public Domain
Der Weiße Sonntag (lateinisch Dominica in albis ‚Sonntag in weißen [Gewändern]‘), auch Barmherzigkeitssonntag, Klein-Ostertag oder Kleinostern genannt, ist der Sonntag nach Ostern und somit der zweite Sonntag der Osterzeit. Mit dem Weißen Sonntag endet die Osteroktav, jene acht Tage vom Ostersonntag an, die nach der katholischen Liturgie alle als Hochfest und mit Gloria in der Messe und Te Deum im Stundengebet begangen werden. Der früheste Termin des Weißen Sonntags ist der 29. März, der späteste Termin ist der 2. Mai.

Der Ursprung der Bezeichnung Weißer Sonntag ist nicht gewiss. Wahrscheinlich hängt er mit den weißen Taufgewändern zusammen, die in der frühen Kirche von den in der Osternacht Getauften bis zu diesem Tag getragen wurden.
Erstkommunion © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Erstkommunion in der Pfarre Krim, Wien Döbling; 1947.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In der katholischen Leseordnung ist als Evangelium in allen drei Lesejahren Joh 20,19–29 EU vorgesehen. Die ersten Lesungen Apg 2,41–45 EU (A), Apg 4,32–35 EU (B) und Apg 5,12–16 EU (C) berichten vom Leben in der Urgemeinde. Die zweiten Lesungen 1 Petr 1,3–9 EU (A), 1 Joh 5,1–6 EU (B) und Offb 1,9–11a.12f.17–19 EU (C) betonen die Hoffnung, die in der Überwindung des Todes durch Christus für die Gläubigen liegt. In der katholischen Kirche ist der Weiße Sonntag seit dem 18. Jahrhundert der Tag für die feierliche Erstkommunion der Kinder.[3] Wegen der Osterferien wählen viele Pfarreien dafür inzwischen jedoch einen anderen, meist späteren Termin.

Am 30. April 2000 legte Papst Johannes Paul II. für die katholische Kirche fest, dass an diesem Tag der Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit begangen werden solle. Er erfüllte damit einen Wunsch der polnischen Ordensschwester Maria Faustyna Kowalska (1905–1938), die er an diesem Tage heiliggesprochen hatte.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Weißer_Sonntag" der
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