Wotrubakirche
Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit
Ottillingerplatz 1, 1230 Wien
Wotrubakirche © Internationale Pressebildagentur Votava
Die Wotrubakirche vom Zugangsweg aus.
© Internationale Pressebildagentur Votava
Die Wotrubakirche, auch Kirche Zur Heiligsten Dreifaltigkeit, ist eine römisch-katholische Kirche aus Betonblöcken in Wien. Sie wurde von August 1974 bis Oktober 1976 nach Entwürfen des Bildhauers Fritz Wotruba und Plänen des Architekten Fritz Gerhard Mayr erbaut. Sie ist eine Rektoratskirche der Pfarrkirche Mauer. Die Wotrubakirche liegt am Georgenberg im Stadtteil Mauer (Ecke Rysergasse/Georgsgasse) im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing auf dem Areal der ehemaligen Luftnachrichtentruppen-Kaserne. Nahe der Kirche befindet sich der Sterngarten, eine als Freiluftplanetarium dienende Betonplattform.
Geschichte
Wotrubakirche © Internationale Pressebildagentur Votava
Hauptportal der Wotrubakirche.
© Internationale Pressebildagentur Votava
Das Gebäude entstand auf Initiative von Margarethe Ottilinger und nach einer Idee von Fritz Wotruba. Wotruba wollte den für seine Arbeiten in Granit bekannten „Bildhauerpfarrer“ Josef Elter in Traunstein zur Mitarbeit gewinnen, jedoch scheiterte dieses Projekt an der Zustimmung der Bauherren. Der Bildhauer Wotruba wollte nach eigenen Worten etwas gestalten, das zeigt, dass Armut nicht hässlich sein muss, dass Entsagen in einer Umgebung sein kann, die trotz größter Einfachheit schön ist und auch glücklich macht. Ottilingers Motiv war, in einem Europa, in dem der Glaube an Gott schwindet, die Menschen aufzurütteln und zu zeigen, dass „noch immer Kräfte wirksam sind, die dem Geist des Unglaubens widerstehen“.
Wotrubakirche © Internationale Pressebildagentur Votava
Wotrubakirche; Ansicht von Norden.
© Internationale Pressebildagentur Votava
Bereits vor der Fertigstellung wurde die heftig diskutierte Kirche zum Ausflugsziel von Neugierigen und Kunstinteressierten. Stilistisch ist die Kirche dem Brutalismus zuzuordnen. Das Gebäude besteht aus 152 rohen Beton-Blöcken zwischen 0,84 m3 (1,84 t) und 64 m3 (141 t); der höchste Block misst 13,10 Meter. Das Licht fällt durch einfache Glasscheiben, die in die unregelmäßigen Zwischenräume eingesetzt sind, woraus sich überschneidenden Lichtbündel ergeben. An der Altarwand befindet sich ein Abguss des von Wotruba für die Hofkirche in Bruchsal geschaffenen Kreuzes.
www.georgenberg.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Wotrubakirche" der
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